Fluginsekten loswerden

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Insekten haben in den meisten Fällen Flügel, wenn auch nicht von Beginn an. Naht das Erwachsenenstadium, bewegen sie sich im Flug fort. Wespen, fliegende Ameisen, Hornissen, Fruchtfliegen oder Kakerlaken – alle können fliegen, zumindest für eine bestimmte Zeit. Während Ameisen nur für kurze Zeit nämlich in der Brutzeit Flügel tragen, sind Kakerlaken zu bequem für die Lüfte und krabbeln bevorzugt von A nach B.

In Ihrem Zuhause können Fluginsekten für unzählige Schadensbilder verantwortlich sein:

  • Beschädigung von Stoffen und Kleidung
  • Kontaminierung von Lebensmitteln mit Larven, Gespinsten, Exkrementen oder Puppen
  • Übertragung von Bakterien
  • Schmerzen und Schwellungen durch Insektenbisse und – stiche
  • Schäden an Holzprodukten und Holzkonstruktionen

Fliegende Ameisen

Effiziente Insektenabwehr muss weder kompliziert noch gesundheitsschädlich sein. Ameisen beispielsweise sind eher ärgerlich, als dass von ihnen eine ernsthafte Gefahr zu erwarten wäre. Obwohl einige Arten stechen und beißen, schwärmen fliegende Ameisen lediglich in zwei Phasen der kurzen Brutzeit aus. Auslöser: Regen oder die steigenden Temperaturen im Frühjahr. Schwärmen Ameisen aus, ist das Problem zwar massiv, aber relativ kurzzeitig auf wenige Wochen beschränkt. Treten sie in Innenräumen auf, sind die luftigen Krabbler äußerst unangenehm.

Eine Schädlingsbekämpfung hilft in diesen Fällen schnell, verfolgt aber vor allem ein Ziel – nämlich die Vernichtung der Ameisenkönigin. Ist sie nicht mehr am Leben, zieht sich das gesamte Volk zurück.

Fliegen, überall Fliegen

Ihr Auftritt macht Eindruck. Treten sie in Massen auf, sind diese wendigen Tierchen in der Lage, sich rasant fortzupflanzen. Lediglich eine einzige Fliege legt unter idealen Bedingungen bis zu 1.000 Eier, ein beeindruckender Multiplikator. Damit keine echte Fliegenplage auf Sie zurollt, können alle Bewohner einen wichtigen Teil beitragen: Vermeiden Sie reifende Lebensmittel und den offenen Zugang zu organischen Substanzen. Hier interagieren Millionen von Keimen, die durch Fliegen übertragen werden können. Bundesweit sind Fruchtfliegen und Stubenfliegen die häufigsten Arten. Eine echte Herausforderung für Menschen, die auf hygienisch saubere Verhältnisse angewiesen sind. Wussten Sie, dass eine so harmlos erscheinende Stubenfliege bis zu zwei Millionen Bakterien überträgt?

Motten – die Allesfresser

Motten sind nicht nur resistent, sie fliegen auf alles, was Sie ihnen im Haushalt an Nahrungsquellen liefern. Zwar richtet sich ihr Futterbedarf in erster Linie nach der jeweiligen Art, doch Lebensmitteln und Naturfasern sind ein Haupttreffer am Speiseteller! Materialschädigende Textilmotten fressen sich durch Wolle, Ihren Lieblingspullover oder eine fellige Winterjacke? Sind die kleinen Flügler erst eingenistet, wird es schwer, sie wieder loszuwerden. Außerdem sind Textilmotten ein teures Hobby, wenn Leder, Pelze, Textilien und Teppiche regelmäßig erneuert und ausgetauscht werden müssen.

Lebensmittelmotten hingegen brauchen eine umfangreiche Auswahl an unterschiedlichen Nahrungsmitteln. Im Raupenstadium ernähren sie sich von Schokolade, Getreideprodukten, Nudeln, Trockenobst und Zucker. Gespinste und Kot an Tee oder Tabak sind keine Seltenheit. Sie haben eine verwobene Stelle in Ihren Vorräten entdeckt? Hände weg! Die Produkte sind unbrauchbar und können Allergien sowie Magen-Darm-Krankheiten hervorrufen.

Wespen – Vorsicht, Lebensgefahr!

Schmerzvolle Stiche, unvorhersehbare Flugbahnen und ein Auftritt in der Gruppe – nicht selten verursachen Wespen durch ihre Abwehrreaktion lebensbedrohliche allergische Schocks. Zu ihrer Verteidigung: Wespen stechen nur zum Selbstschutz. Menschen nehmen die gelb-schwarzen Insekten als Gefahr wahr und reagieren leider untypisch auf die Präsenz dieser Nützlinge. Vereinzelte Exemplare sollten Sie niemals beunruhigen, es sei denn, Sie möchten Kuchen und Kaffee nicht unbedingt mit ihnen teilen. Tritt ein gesamtes Volk auf und baut ein Nest unter Ihrem Dach oder in unmittelbarer Nähe zu Fenstern, Türen oder Terrassen, sollten Sie über eine sichere Entfernung nachdenken. Der Kammerjäger spürt in diesen Fällen Wespennester auf, meist an sonnenarmen, geschützten Orten. Dunkle Hohlräume wie Dachböden, Rollladenkästen, Hauswände oder wenig frequentierte Garagen eignen sich hervorragend für den Nestbau.

Schädlingsbekämpfung – rasch und gesundheitsschonend

Vermehrungszyklen von fliegenden Insektenarten können Betroffene in frühzeitigen Stadien relativ gut entgegenwirken und mit vergleichsweise geringem Aufwand Abhilfe schaffen. Warten Sie allerdings zu lange, wird die Schädlingsbekämpfung aufwendiger und der Befall beeinträchtigt die Lebensqualität.

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Zuletzt veröffentlicht:

Fluginsekten loswerden - 26.07.2021