Zum Schüleraustausch nach Frankreich: Was spricht für das Auslandsjahr im Land des Savoir Vivre?

Frankreich ist ein begehrtes Ziel für den Schüleraustausch. Ein Auslandsjahr ist eine gute Idee, unabhängig davon, in welches Land es geht. In jedem Falle bekommen die Schüler viele Erfahrungen, sie lernen eine andere Kultur, ein anderes Land kennen und sie verbessern ihre Sprachkenntnisse. Die meisten Schüler wählen englischsprachige Länder für ihren Austausch. Frankreich gehört aber auch zu den TOP-Zielen für den Schüleraustausch. Welche Punkte sprechen für die Grande Nation?
Schüleraustausch in Frankreich und die Chancen, später wieder dorthin zu reisen. Wenn man in andere Länder gehen will, ist zu überlegen, wie das in die eigenen mittelfristigen Pläne für Ausbildung, Beruf und Leben passt. Die erste Frage dazu ist, ob die Schüler im Leben voraussichtlich öfters die Möglichkeit bekommen, in das Land zu reisen. Wenn das nicht absehbar ist, macht es Sinn, das Austauschjahr als Gelegenheit zu nutzen, im Schüleraustausch ein spannendes Land der Welt zu erkunden. Für Frankreich sprechen beide Aspekte: Frankreich ist ein attraktives Ziel, wie man auch daran sieht, dass viele Deutsche dort regelmäßig Urlaub machen. Außerdem ist der Vorteil der geografischen Nähe, dass man die Chance hat, öfters nach Frankreich zu reisen.
Das Auslandsjahr in Frankreich und die eigenen Pläne für das Gap Year. Frankreich gehört nicht nur zu den Traumzielen für den Schüleraustausch. Frankreich ist auch ein mögliches Ziel für ein Gap Year. Viele Abiturienten zieht es nach dem Schulabschluss nach Frankreich, um das Land besser kennen zu lernen. Wer das im Hinterkopf hat, kann entscheiden. Eine Alternative heißt, das High School Jahr ebenfalls in Frankreich zu absolvieren, sozusagen als Probelauf. Auf der anderen Seite eröffnet das die Möglichkeit, während der Schulzeit bewusst ein anderes Land kennen zu lernen.
Das High School-Jahr in Frankreich und ein Studium in Frankreich. Nicht nur die High Schools in Frankreich sind an internationalen Gästen interessiert. Das gilt genauso für die Hochschulen. Für die Studenten ist der internationale Flair an den Hochschulen vor allem in der Metropolregion Paris attraktiv, aber auch die Qualität der Ausbildung.
Frankreich als Ziel für Schüleraustausch, Beruf und Leben. Das Land unserer Nachbarn bietet einen hohen Lebensstandard und viele Möglichkeiten für ein Leben, das so ähnlich wie zuhause aber auch ganz anders ist, und zwar in Europa oder einem der Übersee-Gebiete Frankreichs. Daher kann es eine Option sein, später dort zu arbeiten und zu leben. Da Frankreich EU-Mitglied ist, gilt für Deutsche Staatsangehörige die EU-Freizügigkeit, so dass man dort ohne Weiteres leben und arbeiten kann. Erfahrungen aus dem Auslandsjahr sind dafür die beste Grundlage.
Schüleraustausch in Frankreich zum Französisch lernen. In Bezug auf das Lernen der französischen Sprache ist Frankreich das beste Ziel. Das ist natürlich vor allem für alle Schüler nützlich, die in Deutschland das „AbiBac“ anstreben, dh. das Abitur mit einem ausgebauten Französisch-Anteil, das die Hochschulzugangsberechtigung an den Hochschulen in Frankreich umfasst.
Das Auslandsjahr in Frankreich und die Faszination der Natur. Frankreich ist sehr viel größer als Deutschland, mit den Überseegebieten auf anderen Kontinenten und mit einer Geschichte als weltweite Kolonialmacht, die heute noch im Alltag wirkt. Das ist mit einer großen Vielfalt in Bezug auf die Natur und die Herkunft der Menschen verbunden. Das Klima ist in Kontinental-Frankreich gemäßigt, im Süden mediterranes Klima; an den Atlantikküsten wird die Witterung vom Golfstrom beeinflusst.
Im High School-Jahr in Frankreich: Geschichte und Kultur kennen lernen. Wer ein Jahr in Frankreich lebt, hat die beste Chance, viel von der Geschichte Frankreichs kennen zu lernen, insbesondere seit der Römerzeit. Dazu gehört auch die kulturelle Prägung Frankreichs.
Schüleraustausch in Frankreich und das Schulsystem. Das Schul- und Bildungssystem Frankreichs ist vielfältig. Für den Schüleraustausch ist wichtig, dass es sowohl staatliche als auch private High Schools gibt und das Schulsystem einen international anerkannten Standard hat.
Das Austauschjahr in Frankreich: Die Kosten. Privatschulen verlangen überall Schulgeld, außerdem muss man in diesen Fällen normalerweise auch für die Unterkunft in der Gastfamilie bezahlen.
Schüleraustausch in Frankreich und Stipendien. Zusätzlich zu den generellen staatlichen Förderungen für den Schüleraustausch, wie BAföG, können sich die Schüler auch um Stipendien bewerben. Sowohl Schüleraustauschfirmen (Anbieter-Stipendien) als auch unabhängige Förderer (Freie Stipendien) bieten Unterstützungsmöglichkeiten. Einen Überblick über die Stipendien und Tipps für die Bewerbung gibt es in der Schüleraustausch Stipendien Datenbank (www.schueleraustausch-portal.de/stipendien)
Schüleraustausch Frankreich und empfehlenswerte Austausch-Organisationen. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt viele Anbieter für den Schüleraustausch in Frankreich. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vorgeprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem AUF IN DIE WELT-Portal, das unabhängig informiert (www.aufindiewelt.de/organisationen). Vor der Entscheidung sollten die Schüler zusätzlich mit mehreren seriösen Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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