Von der Umstellung der Ernährung bis zum Verzicht auf Kinder

In der Umfrage nannten die Studierenden den Klimawandel als größtes gesellschaftliches Problem, mit dem die Welt konfrontiert ist (76 %), gefolgt von der Wohlstandskluft (52 %), den Themen Vielfalt und Integration (44 %) sowie COVID-19 (39 %). Zwei Drittel (62 %) aller Befragten sind der Meinung, dass die britische Regierung und die Unternehmen die Hauptschuld am Zustand des Planeten tragen, weshalb die große Mehrheit der Meinung ist, dass besonders die britische Regierung (84 %) und die Unternehmen (58 %) mehr für Nachhaltigkeit und gegen den Klimawandel tun sollten.

Die Position eines Unternehmens zum Thema Nachhaltigkeit würde sich laut der Hälfte der Befragten darauf auswirken, ob sie für das Unternehmen arbeiten würden. 59 Prozent gaben zudem an, dass die Haltung einer politischen Partei zum Thema Nachhaltigkeit ihre Wahlentscheidung beeinflussen würde. Bei den weiblichen Befragten war die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich von der Haltung eines Unternehmens oder einer politischen Partei zum Thema Umwelt beeinflussen ließen, um 10 Prozent höher als bei den männlichen Befragten.

Der Beitrag der Studierenden

Am auffälligsten ist vielleicht, dass fast zwei Drittel (63 %) der Befragten sagt, sie würden in Erwägung ziehen, weniger Kinder zu haben, wenn es einen Unterschied machen würde. Mehr als die Hälfte (57 %) wäre bereit, mehr für ein Produkt zu bezahlen, wenn es besser für die Umwelt wäre.

Um ihre Umweltbelastung zu minimieren, recyceln laut der Studie etwa zwei Drittel der Studierenden (68 %) und reduzieren aktiv ihre Lebensmittelabfälle (63 %), während etwa ein Drittel den Wasserverbrauch (38 %) und den Fleischkonsum (36 %) reduziert sowie den Kauf von Fast Fashion (32 %) ablehnt. Allerdings gaben nur 24 Prozent der Studierenden an, dass sie auf den Gebrauch von Plastik verzichten, obwohl 60 Prozent zugeben, dass der Gebrauch von Plastik das schädlichste Konsumverhalten für die Umwelt ist.

Ob durch subtile Veränderungen im Alltag oder durch direktes Handeln zur Unterstützung von Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen (23 %) – die Studierenden von heute sind sich der Auswirkungen ihres Handelns auf die Umwelt bewusst. Außer in einem Punkt: Während die schädlichen Auswirkungen des digitalen Fußabdrucks der Menschen immer deutlicher werden, weiß die Mehrheit der Studierenden (55 %) immer noch nicht, wie groß der Einfluss ihres digitalen Fußabdrucks auf die Umwelt ist.

Ökologisches Wohlbefinden

"Ökologisches Wohlbefinden ist eine der neun Säulen unserer Wellbeing Strategie“, erklärt Richard Brenner, Operations Director für Europa bei Global Student Accommodation (GSA). „Deshalb haben wir diese Umfrage in Auftrag gegeben, um besser zu verstehen, wie die Studierenden von heute die Welt um sie herum sehen. Es ist überdeutlich, wie sehr sich diese Generation um die Umwelt sorgt, und wir wollen diese Umfrage als Sprungbrett nutzen, um die Umweltpraktiken in unserem gesamten Unternehmen zu verbessern – sowohl bei der Entwicklung nachhaltigerer Lebensräume als auch bei der Frage, wie wir die Studierenden ermutigen können, ihre eigene Umweltbelastung zu minimieren. Wir alle haben die Pflicht, mehr zu tun."

Situation in Deutschland

Erste vorläufige Ergebnisse einer Umfrage unter deutschen Studierenden im Alter zwischen 20 und 29 Jahren zeigen ähnliche Tendenzen zur Einschätzung der Wichtigkeit des Themas Klimawandel und dass gegen diesen mehr unternommen werden muss. Neben der Regierung und Unternehmen sehen die Befragten aber auch „uns alle“ in der Schuld und somit Verantwortung mehr für Nachhaltigkeit zu tun.

Weitere Informationen zur Wellbeing Strategie von GSA gibt es unter https://unineststudents.de/join-the-team-100468

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