Glas richtig kleben: Wenn das Lieblingsstück zu Bruch geht

Ob Lieblingsvase, Obstschüssel oder auch Großmutters gute, alte Sektgläser: Wenn Glas zu Bruch geht, ist der Frust oft groß. Doch manchmal lässt sich das ein oder andere noch retten – mit dem richtigen Klebstoff!

Einen Moment nicht aufgepasst und – klirr– schon ist das Lieblingsstück aus Glas zerbrochen. Doch nicht immer bedeutet das gleich zum Kehrblech greifen zu müssen. Denn sind es nur wenige große Bruchstücke, lassen sich liebgewonnene Gläser, Glasschalen oder Vasen oft noch mit Hilfe von Klebstoffen wieder zusammenfügen. Ideal: Die Bruchstellen sind nach der Reparatur möglichst nicht mehr sichtbar und alles hält zuverlässig. Wer ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen möchte, sollte deshalb auf die Wahl des richtigen Klebstoffs achten.

Glas richtig zusammenkleben
Bevor es ans Kleben geht, muss zuerst einmal geprüft werden, ob alle Stücke beisammen sind und auch noch zusammenpassen. Ist das der Fall, sollten die Glasflächen und Kanten vorsichtig und gründlich mit lauwarmem Wasser und Spülmittel gereinigt und anschließend getrocknet werden. Denn Fett, Schmutz und Feuchtigkeit können dazu führen, dass der Klebstoff später nicht richtig an den Stücken haftet. Sind die Einzelstücke sauber und trocken und ein Paar Gummihandschuhe angezogen, kann geklebt werden. Besonders gut geeignet: UV-härtende Klebstoffe für Glas. Diese bestehen häufig aus sogenannten reaktiven Acrylaten, die unter Lichteinfluss transparent aushärten. Den Klebstoff also vorsichtig auf die Bruchstellen auftragen, diese zusammendrücken und je nach Bedarf mit gummierten Klemmen oder Klebeband fixieren. Anschließend mit einer UV-LED-Lampe, die es u.a. im Baumarkt gibt, für 10 bis 15 Sekunden bestrahlen – und schon ist das Lieblingsstück aus Glas wieder ganz. Sollten sich nach dem Aushärten noch sichtbare Klebereste finden, lassen sich diese vorsichtig mit einem Cutter-Messer entfernen.
Übrigens: Für Glasgeschirr gibt es auch lebensmittelechte Klebstoffvarianten.

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