BAUER Resources GmbH wird als Leuchtturmprojekt 2021 ausgezeichnet

Der Umweltcluster Bayern verleiht sein bewährtes Gütesiegel an die geothermisch aktivierte Mixed-in-Place-Wand.

Seit 2008 fördert der Umweltcluster visionäre Umwelttechnologien. Sein Prädikat „Umweltcluster Leuchtturmprojekt“ zeichnet jedes Jahr ein Projekt aus, das einen vorbildlichen Beitrag zur Entwicklung der Umwelttechnologie in Bayern leistet und dadurch zur Verbesserung der Klima- und Umweltsituation beiträgt. Das Gütesiegel geht 2021 an die BAUER Resources GmbH für eine besonders nachhaltige Form der Energiegewinnung.

Ob bei der Umschließung von Altlasten, der statischen Sicherung von Baugruben oder im Hochwasserschutz – mit seiner Mixed-in-Place-Wand (MIP) hat die BAUER Resources GmbH gemeinsam mit der BAUER Spezialtiefbau GmbH eine ressourcenschonende Methode zur Gewinnung geothermischer Energie entwickelt. Anders als bei konventionellen Spezialtiefbauverfahren erfolgt beim MIP-Verfahren die Herstellung des Baustoffs vor Ort. Eine weitere Besonderheit ist die zweifache Nutzung des vorhandenen Bodens zum Heizen und Kühlen. So wird im Sommer die Wärme aus thermischen Dachkollektoren in das Erdreich eingebracht. Im Winter wird die gespeicherte Wärme dem Boden entzogen.

„Das MIP-Verfahren ermöglicht die Erschließung geothermischer Wärmequellen mit geringem Zusatzaufwand. Geothermie-Bohrungen und deren Ausbau mit Erdwärmesonden können dabei oftmals entfallen. Dadurch reduzieren sich der Ressourcenverbrauch, die Investitionshöhe und der Energieaufwand ganz erheblich“, erklärt Alfred Mayr, Geschäftsführer des Umweltclusters. „Auch in seiner Nachhaltigkeit hat uns MIP überzeugt, denn sowohl die Anlieferung von Baustoffen als auch der Abtransport der Aushubmasse verringern sich deutlich. Diese ressourcenschonende, energieeffiziente und umweltverträgliche Technologie beweist in allen Kriterien Leuchtturmcharakter.“ Dass Geothermie eine zukunftsorientierte Technologie ist, zeigen auch Studien wie der vom Umweltbundesamt veröffentlichte Abschlussbericht über Flexibilitätsoptionen der Strom- und Wärmeerzeugung mit Geothermie.

Die BAUER Spezialtiefbau GmbH hat die Entwicklung des Spezialtiefbaus maßgeblich geprägt und führt weltweit Baugruben, Gründungen, Dichtwände und Baugrundverbesserungen aus. Das System der MIP-Wand wird seit 25 Jahren erfolgreich eingesetzt.

Mit umwelttechnologischen Projekten und Arbeitskreisen verbindet der Umweltcluster Bayern die Kompetenzen seiner Mitglieder und entwickelt Lösungen zur Abfallvermeidung, Substitution durch biobasierte Alternativen und zirkuläres Wirtschaften. „Umweltschutz, Umwelttechnologie, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung sind für uns keine Branchentrends, sondern zählen zu unserem Selbstverständnis“, betont Geschäftsführer Alfred Mayr und ergänzt: „Unsere Aufgaben liegen in der Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und in der Förderung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Internationalisierung.“

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Umweltorientierte Projekte und Arbeitskreise schaffen eine Basis für aktiven Austausch und fördern die Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsfähigkeit und Internationalisierung der Mitglieder. Die Abfallvermeidung, Substitution durch biobasierte Alternativen sowie das zirkuläre Wirtschaften sind wichtige Hebel für den Klimaschutz. Verschiedene Projekte und Netzwerke des Umweltcluster Bayern fokussieren sich daher aktuell auf diesen Themenkomplex.

Der Umweltcluster Bayern hat sich seit 2006 zum Branchennetzwerk der bayerischen Umweltwirtschaft entwickelt. Er verbindet die Kompetenzen seiner Mitglieder entlang der Wertschöpfungskette und entwickelt daraus umwelttechnologische Lösungen. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen Branchen mit unterschiedlichen Kernthemen: Abfall & Recycling, Wasser & Abwasser, Luftreinhaltung, Alternative Energiegewinnung, Ressourceneffizienz & Stoffstrommanagement, Boden- & Altlastensanierung. Alle Schwerpunkte bilden die interdisziplinäre Umwelttechnologiebranche in Bayern, national und international ab.

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