Compex Commerce: „Shuttle“-Transporte öffnen neue Horizonte für verteilte Lagerhaltung

Mit Compex Commerce können Großhandelsunternehmen ihre Kunden kurzfristig und in einer einzigen Lieferung bedienen, ohne deshalb das volle Sortiment in dem regional zuständigen Lager vorzuhalten. Dafür pendeln „Shuttle“-Transporte regelmäßig zwischen den einzelnen Lagerstandorten, die für konkrete Aufträge vorkommissionierte Ware herbeischaffen.

Danach gelangt diese direkt in den Warenausgang, wo die Endkommissionierung erfolgt – ähnlich wie beim so genannten „Cross Docking“. Der zuständige Lagerstand kann den Status jedes einzelnen Postens standortübergreifend einsehen. Die Software verknüpft alle erforderlichen Softwareprozesse in Logistik, Warenwirtschaft und Rechnungsstellung.

Für den Kunden bleibt dabei alles beim Alten. Er gibt seine Aufträge an der gewohnte Stelle auf und bekommt die volle Lieferung auf einmal.

Händler verteilen ihre Lagerhaltung auf mehrere Standorte – sogar in derselben Region – aus diversen Gründen, gerade im Lebensmittelhandel. So kann vor Ort schlicht nicht genügend Raum verfügbar oder erschwinglich sein. Oder es bedarf einer speziellen Ausstattung, wie beispielsweise für Tiefkühl-Lager. Oder bestimmte Waren werden nahe am Erzeuger aufbewahrt und von dort aus verbracht.

Zugleich sind einer solchen Verteilung auch Grenzen gesetzt, nicht zuletzt weil frische Ware in vielen Fällen eine gewisse Nähe zum Kunden voraussetzt. Zudem verursacht es in der Regel nicht unerheblichen Aufwand, Ware von Lager zu Lager zu verschieben. Im Normalfall würde sie beim Warenausgang gezählt, am Wareneingang des Zielortes erneut gezählt und ggf. geprüft, eingelagert und in den Beständen verbucht, bei Bedarf wieder ausgelagert und schließlich einmal kommissioniert. Bis dahin welkt jeder Salat. Etwas kurzfristig verlagern, um aus den gefüllten Beständen anschließend Aufträge zu erfüllen – da sind die Grenzen des Sinnvollen schnell erreicht.

Die Abkürzung in den Warenausgang

Anders sieht es aus, wenn die Ware quasi eine Abkürzung nimmt. Der Clou: Sie wird im Ursprungslager bereits für den konkreten Auftrag vorkommissioniert und mit einem elektronisch lesbaren Begleitschein versehen. Am MDE-bestückten Wareneingang des Ziellagers kann anhand dessen erkannt werden, dass Zählen und Prüfen unterbleiben können, und die Lieferung in den Warenausgang zu verschieben ist. Dort kann der Auftrag nun komplettiert und versandfertig gemacht werden – ohne ein aufwändiges und zeitraubendes Zwischenspiel in den Regalen.

Ähnlich lässt sich sogar mit Ware verfahren, die für einen bestimmten Auftrag zugekauft und bereits vorkommissioniert angeliefert wird. Hier wird man auf Zählung und Kontrolle nicht verzichten wollen. In der Praxis erfolgen diese Schritte de facto beiläufig bei der Endkommissionierung. Erst im Anschluss werden Mengenabweichungen oder beschädigte Ware in einem gesonderten Schritt erfasst. Die Zeit wird eingespart, die Kontrolle bleibt erhalten.

Optimierte Prozesse

Die Prozesse von Compex Commerce, die alle diese Handgriffe anleiten und dokumentieren, sind auf diesen gesamten Ablauf hin optimiert. Es beginnt bei der zentralen Auftragserfassung. Dabei identifiziert das System das nächstliegende Lager und erzeugt an dieses eine Bestellung. Hieraus wird in dessen Lagerverwaltung ein entsprechender Auftrag automatisch generiert. Anderes Beispiel: Hat der Shuttle seine Mission erfüllt, schafft das System aus dem Warenausgang des einen Lagers automatisch den Wareneingang des anderen. Diese Kaskaden setzen sich fort bis zur internen Rechnungsstellung.

Diese Prozesse lassen sich übrigens auch umgekehrt auslösen: Von einem Lager aus lässt sich anderen Ware zuteilen. Das System generiert hieraus eine Bestellung des Empfängerlagers, das auf diesem Weg über den Erhalt der Ware informiert wird. Die aufs „Shuttling“ optimierten Prozesse lassen sich kreativ einsetzen. Großhändlern mit verteilten Lagern verschafft diese Neuerung ein frische Flexibilität.

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