Nicht für ewig – aber nachhaltig und kreativ – FAGSI Qualitätscontainer

Muss gute Architektur ewig wären?
Gute Architektur hat nicht primär mit der Standdauer eines Gebäudes zu tun. Temporäre Gebäude stellen vielmehr eine eigene Typologie innerhalb der Architektur dar. Ihre Beauftragung bedeutet für Architekten inzwischen einen wachsenden Markt. Denn selbst bei der Errichtung temporärer Strukturen haben Auftraggeber erkannt: Auf gute Gestaltung, flexible Funktion, hohe Qualität und – ja – sogar eine gewisse Dauerhaftigkeit will man auch beim Bauen auf Zeit nicht verzichten.
Temporäre Räume sind keine Notlösungen mehr. Sie bergen stattdessen vielseitige, interessante Aspekte für die moderne Architektur und erleichtern die Umsetzung ganz neuer, manchmal experimenteller, vor allem aber nachhaltiger Ideen.
Bauen mit FAGSI bietet mehr Flexibilität in unserer schnelllebigen, unsicheren Zeit: Der gesellschaftliche und technologische Wandel schreitet rasch voran, temporäre Immobilien müssen diese Veränderungen mitmachen, müssen so flexibel und beweglich sein, wie die Menschen, die sie nutzen. Moderne Interimsbauten sollen dauerhafte Planungen ergänzen, sie problemlos umsetzen helfen – im besten Fall nehmen sie die Endplanung als „Prototyp“ sogar schon ein stückweit vorweg.

Temporäres Bauen mit Qualitätscontainern für Arbeit und Bildung
Raumbedarf entsteht häufig kurzfristig und muss darum ebenso kurzfristig gelöst werden. Schnell eine Kita errichten, eine Unterkunft für Geflüchtete bereithalten oder zusätzliche Räume für die Nachmittagsbetreuung in Schulen schaffen: Welche Stadt und Kommune kennt diese Anforderungen nicht?
FAGSI, spezialisiert auf mobile Räume innerhalb der ALHO-Gruppe, unterstützt Architekten dabei, mithilfe von individuell gestaltbarer Containerbauweise diese Aufgaben wirtschaftlich und anspruchsvoll zu erfüllen. Das bedeutet, individuelle Architektur aus standardisierten Raumeinheiten zu schaffen.
Standardisiert bauen heißt aber keineswegs, dass Kunden ein 08/15-Gebäude erhalten. Die Containerbauweise stellt eine schnelle und wirtschaftliche Alternative zum konventionellen Bauen dar. Containergebäude lassen sich innerhalb weniger Wochen realisieren und ermöglichen individuellen Gestaltungsspielraum – von hochwertig ausgestatteten Bürogebäuden bis hin zu schnell verfügbaren Bildungseinrichtungen.

Architekten und Containerspezialistin gemeinsam für ein Ziel
Das Planen und Bauen mit FAGSI Qualitätscontainern ist längst zu einem partnerschaftlichen Zusammenspiel zwischen Architekten und Containerspezialistin geworden: Denn auch bei FAGSI freut man sich, wenn die „Kreativen“ das Bauen mit Containern begeistert und einfallsreich angehen und dabei die Expertise der Inhouse-Planer nutzen. Resa Canli, verantwortlicher Bauleiter auf der FAGSI-Baustelle auf dem Münchner Lamento-Areal, auf dem 2020 inspirierende Ateliers in FAGSI Containerbauweise für Münchner Künstler entstanden, berichtet:
„Architektonisch konnten wir bei der Realisierung der Ateliers auf dem Kreativ Areal München sehr vieles anders machen, als wir es bei unseren FAGSI Gebäuden sonst gewohnt sind. Zu nennen sind hier beispielsweise die außergewöhnlichen Grundrisse, die außenliegenden Zugänge über die Terrassen oder die bodentief verglasten Fensterflächen, die für die besonders helle Innenraumatmosphäre in den Gebäuden verantwortlich sind und auch die zahlreichen Dachterrassen auf den Flachdächern, die den Mietern zusätzliche Arbeits- und Erholungsfläche im Freien bieten. Das hat durchaus Spaß gemacht!“
Wie man mit Containern als Architektin oder Architekt sehr kreativ planen und bauen kann, zeigte auch Marion Rehberger 2019 in Ketsch, indem sie als Gemeindearchitektin einen Hort für 40 Kinder realisierte. Die Raumtiefe der Gruppenräume von etwa 9 Metern stützenfrei auszuführen, war auch für FAGSI durchaus eine Herausforderung, mit dem Einsatz entsprechend dimensionierter Container aber gut zu lösen.
„Dass man als Architekt beim Bau einer Containerlösung ja eigentlich nichts mehr zu tun hat und vom Containerspezialisten eine ‚fertige Kiste’ hingestellt bekommt, ist ein Vorurteil, das mich ärgert“, sagt die Architektin. „Das stimmt so ganz und gar nicht“, stellt sie richtig. „Die Entwurfsarbeit eines Containergebäudes unterscheidet sich nicht von dem eines konventionellen Bauwerks – auch hier muss und kann das Raumprogramm mit all seinen Anforderungen kreativ und hochwertig in einen Grundriss übersetzt werden. Die Unterschiede liegen nur darin, dass man sich innerhalb eines gewissen Rasters bewegen und nahezu alle Planungsentscheidungen bereits sehr, sehr früh treffen muss.“

Alles aus einer Hand – auch für Architekten vorteilhaft
Mehrstöckige Container-Bauten sind mit bis zu drei Geschossen möglich. Nach der Montage sind die Anlagen sofort bezugsfertig. Auf Wunsch liefert FAGSI die Gebäude auch schlüsselfertig – inklusive Genehmigungsplanung, Bauantrag, bauphysikalischer Nachweise, Gründung, sämtlicher Anschlüsse wie Elektrik, Warmwasser und Heizung, mit fertiger Möblierung und sogar samt Außenanlagen, Zufahrten und Parkplätzen.
FAGSI-Gebäude sind kreativ gestaltbare, doch schnelle Alternativen zu konventionellen Bauweisen. Für Architekten bedeutet dies: Nach der individuellen Entwurfsleistung legt der Planer die Realisation des Gebäudes von „Unterkante Fundament bis Oberkante Blitzschutz“ gänzlich in die Hände der erfahrenen Komplettanbieterin. Das spart Zeit, Geld und Nerven, denn nach dem Entwurf gibt es bis zur Einweihung noch einiges, was koordiniert werden muss.

Drei Baureihen für unterschiedliche Anforderungen
Damit Vielfalt mit Containern möglich ist und auf jede Gebäudeanforderung individuell eingegangen werden kann, bietet FAGSI für die Realisierung der Bauprojekte Container unterschiedlicher, ausgereifter und bewährter Baureihen an. Drei verschiedene Produktlinien reagieren auf ganz unterschiedliche Ansprüche, Standzeiten und Einsatzmöglichkeiten: Vom energieeffizienten Container ProENERGY, der speziell für Standzeiten von über zwei Jahren entwickelt wurde, über den bewährten ProBASIC bis hin zur wirtschaftlichen Standardlösung ProECO.
Mit maximaler Robustheit, Langlebigkeit und Werthaltigkeit überzeugen alle. Und auch die Einhaltung sämtlicher einschlägiger Vorschriften bezüglich Standsicherheit, Brandschutz, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Energieeinsparung ist in amtlichen Prüfzeugnissen bestätigt und hinterlegt.
Aus FAGSI Containersystemen lassen sich temporäre Gebäude erstellen, die sogar den Vorgaben an dauerhafte Gebäude entsprechen. Sie sind energetisch optimiert, lassen sich problemlos mit regenerativen Energien koppeln und erfüllen somit die Anforderungen des aktuellen Gebäude-Energie-Gesetzes, GEG 2020.

Circular Economy mit nachhaltigen Lösungen
Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg zu gewährleisten, wird zum zentralen Kriterium in der Verantwortung für unsere Gesellschaft werden – von Unternehmen ebenso wie von Städten und Gemeinden. Der Mensch und seine Bedürfnisse bleiben dabei im Fokus des Bauens – auch bei Gebäuden auf Zeit.
Lebenswerte, wiederverwertbare, recycelbare Architekturen ohne Qualitätsverlust wirtschaftlich zu realisieren, ist heute möglich, denn die Containerbauweise verbessert sich stetig. Mit ihr sind ökologische Gebäudelösungen möglich: Materialien im und am Bauwerk werden so verbunden, dass man sie leicht wieder trennen kann. Stahlrahmen, Verkleidung, Fenster, Fassaden, Boden, Wände: Statt zu kleben und auszuschäumen, wird vorrangig geschweißt, geschraubt und gesteckt.
Die einzelnen Container werden industriell mit optimiertem Ressourceneinsatz gefertigt. Dank der Vorfertigung von bis zu 90% wird nicht nur der Abfall auf der Baustelle auf ein Minimum reduziert – nach der Nutzung wird das Containergebäude rückstandslos zurückgebaut. FAGSI nimmt die mobilen Räume wieder zurück und stellt sie aufbereitet und runderneuert einem anderen Kunden zur Nutzung auf Zeit zur Verfügung.
Eine besondere Lektion in Sachen Nachhaltigkeit wurde 2019 den Schülern der Privatschule Munich International School in Starnberg direkt auf ihrem Schulgelände geboten: Hier konnten sie erleben, wie Raum-Container, die zuvor noch den FAGSI Stand auf der Messe BAUMA in München bildeten, einen neuen Einsatzzweck bekamen und zur neuen Schulbibliothek aufgebaut wurden. Das hochwertige, zweistöckige Interims-Gebäude wird solange zur Verfügung stehen, bis die bisherige Schulturnhalle zum neuen Innovationszentrum mit Bibliothek, flexiblen Klassenräumen und Kleingruppenbereichen umgebaut sein wird.
FAGSI-Kunden nutzen die Gebäude exakt so lange, wie sie diese tatsächlich auch benötigen. Das können nur wenige Monate sein, wie es häufig während Neubau oder Sanierung beispielsweise von Büro- oder Schulgebäuden der Fall ist. Aber auch Standzeiten von mehreren Jahren sind durchaus üblich. Und wenn die Container nach zahlreichen Nutzungszyklen nicht mehr vermietet werden können, werden sie nahezu vollständig recycelt.
Mit dieser Mietlösungen für temporäre Containergebäude ist FAGSI übrigens eine Pionierin der heute hochmodernen „Sharing Economy“ – dem Leitmotiv einer neuen Generation von Konsumenten. Mit der Containerbauweise lebt das Unternehmen bereits seit 40 Jahren einen Nachhaltigkeitsgedanken, der heute aktueller ist denn je.
Dies zeigt: Qualitätscontainer sind wegweisend für den Bausektor – einen Bereich, der in Sachen Wertstoffkreisläufe, Ressourcenschonung und Abfallvermeidung noch großen Nachholbedarf aufweist.

Veröffentlicht von:

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ALHO – Bildungsimmobilien aus der Raumfabrik

Seit über 50 Jahren  produziert ALHO modulare Gebäude. Das familiengeführte Unternehmen mit Stammsitz in Morsbach gehört mit über 1000 Mitarbeitern zu den Marktführern der Branche.

Gebäude von ALHO werden in modernen Fertigungshallen witterungsunabhängig als montagefertige Raummodule produziert und auf der Baustelle zusammengefügt.  Durch die zertifizierte industrielle Vorfertigung überzeugen sie mit einem gleichbleibend hohen Qualitäts¬standard.

In bis zu 70% verkürzter Bauzeit im Vergleich zur konventionellen Bauweise, zum Festpreis und Fixtermin entstehen individuell geplante, hochwertige Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Büro- und Verwaltungsgebäude oder Gesundheitsimmobilien.

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