Warum gibt es bei Rückenschmerzen häufig Fehldiagnosen?

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Problemen der heutigen Zeit. Doch trotz der großen Verbreitung des Problems gibt es nicht selten Patienten, die eine Fehldiagnose erhalten.

München, 21.09.2021 – Modernste Diagnostik um Fehldiagnosen auszuschließen

Immer wieder hört man von schockierenden Leidensfällen aufgrund fehlerhafter Diagnosen bei unklaren Rückenbeschwerden. Aber woran liegt das? Natürlich kommen Fehldiagnosen immer mal wieder vor, aber dies liegt im Normalfall nicht an der fehlenden Kompetenz eines Arztes, sondern an der Komplexität des menschlichen Körpers.

Bei Rückenschmerzen sollte deshalb so schnell wie möglich eine entsprechende Diagnostik durchgeführt werden, damit die Ursache schnellstmöglich aufgedeckt werden kann. Nur so kann die dann folgende Therapie möglichst zielgerecht und effektiv sein.

Eine gute Diagnose braucht viel Erfahrung und Kompetenz

Es ist empfehlenswert bei Rückenschmerzen einen Arzt aufzusuchen, der die nötige Diagnostik vornimmt. Allerdings ist es in vielen Fällen auch ratsam, eine Zweitmeinung bei einem Spezialisten einzuholen oder sich direkt an ein spezialisiertes Wirbelsäulenzentrum wie z.B. die Apex-Spine Klinik in München zu wenden, da hier aufgrund der Spezialisierung eine sehr viel tiefere und exaktere Diagnostik möglich ist, die die Wahrscheinlichkeit einer Fehldiagnose verringert, und dadurch unnötige Operationen ausschließt.

Die Zahl der möglichen Ursachen für Rückenschmerzen ist groß. Nicht nur die Wirbelsäule an sich kann Schmerzen auslösen, sondern auch noch eine Vielzahl anderer Gewebe und Organe. Deshalb ist die Ursachenforschung sehr komplex und zeitaufwändig. Aufgrund dieses Problems sind einige nicht in diesem Bereich spezialisierte Ärzte mit der Diagnostik überfordert, sodass es in manchen Fällen zu einer Fehldiagnose kommt.

Infolge einer falschen Diagnose wird natürlich auch die falsche Therapie begonnen, sodass die eigentliche Ursache auch weiterhin bestehen bleibt und sich schlimmstenfalls verschlechtert.

Wie im oberen Abschnitt bereits angesprochen, bietet eine Spezialisierung einige Vorteile, z.B. eine konkretere Diagnostik. Außerdem wird den Patienten in der Regel eine moderne Ausstattung geboten, die aufgrund der Spezialisierung möglich ist. Gleichzeitig sind die Ärzte aufgrund der täglichen Erfahrungen in diesem Bereich besonders kompetent.

Damit es also zu einer ursachenspezifischen Behandlung kommen kann, muss zuerst eine gründliche Diagnostik durchgeführt werden. Hierbei sammelt der Arzt erst wichtige Grundinformationen zum Patienten und der jeweiligen Lebensgeschichte, sodass im darauffolgenden Schritt mit der eigentlichen Untersuchung begonnen werden kann, welche aus körperlichen Untersuchungen und bildgebenden Verfahren besteht.

Ein häufig vorkommendes Beispiel einer Fehldiagnose wäre ein Bandscheibenvorfall, der im schlimmsten Fall auch noch operiert wird, obwohl dies für den Heilungsprozess nicht nötig wäre. Denn nicht jeder sichtbare Bandscheibenvorfall hat auch einen Krankheitswert und bereitet dem Patienten Probleme; oft wird dieser nämlich zufällig entdeckt.

Erst wenn ein Bandscheibenvorfall auch die dazugehörenden Symptome, wie beispielsweise Schmerzen und Lähmungen, auslöst, dann liegt auch ein Bandscheibenvorfall mit einem Krankheitswert vor.

Deshalb ist es vor allem bei Operationsempfehlungen im Wirbelsäulenbereich ratsam eine Zweitmeinung bei einem Spezialisten einzuholen (z.B. in einem Wirbelsäulenzentrum). Allerdings ist es bei Unsicherheit bezüglich des Problems immer empfehlenswert sich an weitere spezialisierte Einrichtungen bzw. Ärzte zu wenden.

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