Sanierungsbeginn an Shedhalle in München

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Das Bauunternehmen Karrié hat mit den Sanierungsarbeiten an einer Shedhalle in München begonnen. Dies teilte Peter Karrié, Inhaber der Mainzer Karrié-Gruppe, mit. Bauherr und Auftraggeber ist die Landeshauptstadt München, genauer das Referat für Bildung und Sport. Die Projektleitung hat das Baureferat inne. In Auftrag gegeben wurde das Projekt als Teil der Generalinstandsetzung des Berufsschulzentrums für das Bau- und Kunsthandwerk in der Luisenstr. 9-11, München. Die denkmalgeschützte Konstruktion des Sheddaches soll mit Carbonbeton Instand gesetzt werden.
Die Halle wurde Ende der 50er-Jahre gebaut. Das Besondere an dem Bauvorhaben ist der Einsatz des zukunftsträchtigen Carbonbetons, der bisher nur selten in Deutschland verwendet wird. „Carbon besitzt eine höhere Zugfähigkeit als Stahl. Allgemein gilt daher, dass dieser innovative Baustoff schlankere und vielfältigere Konstruktionen bei höherer Tragfähigkeit erlaubt“, erklärt Karrié-Bauleiterin Theresa Grill.
In diesem Fall wird der neuartige Baustoff dazu verwendet, die Schale des Sheddachs von Innen und Außen zu verstärken. Würde man dafür Spritzbeton verwenden, müsste auf jeder Seite der Schale eine Schicht von sieben Zentimetern aufgetragen werden. Durch das zusätzliche Gewicht wäre wiederum eine weitere Verstärkung erforderlich: Es ergibt sich eine Situation, die den Einsatz von Spritzbeton unmöglich macht. Carbonbeton ist hier die ideale Lösung: Nur drei Zentimeter Stärke pro Seite reichen aus, um der Schale die erforderliche Stabilität zu verleihen.