Der Handel mit China bleibt ein wichtiger Faktor für NRW

Im Verlauf des Podiumsgesprächs stellte sich schnell heraus: Die Handels- und Geschäftskontakte zu China spielen an Rhein und Ruhr nach wie vor eine wichtige Rolle: NRW ist der Investitionsstandort Nr. 1 für chinesische Unternehmen in Deutschland und zählt mittlerweile über 1.200 chinesische Unternehmensansiedlungen aus Greater China. Selbst im Pandemiejahr 2020 verzeichnete das Land weitere 80 Niederlassungen von chinesischen Unternehmen – umgekehrt steht China auf Platz zwei der Handelspartner von NRW. Petra Wassner blickte auf ihre 20-jährige Tätigkeit zurück, die die Grundlagen für die Ansiedlung von unzähligen chinesischen Unternehmen in NRW gelegt und die Eröffnung von fünf Auslandsniederlassungen der NRW-Wirtschaftsförderung in China maßgeblich gefördert hat. Ihre Einschätzung: „China und NRW sind seit Jahrzehnten enge Handelspartner. In NRW haben zahlreiche innovative Tech- und Produktions-Unternehmen aus China investiert, die unseren Standort bereichern. Die Bedeutung unserer Wirtschaftsbeziehungen mit China ist hoch und sollte auch zukünftig durch enge Zusammenarbeit gefestigt werden.“

Die Intensivierung der Wirtschaftskontakte zwischen China und Deutschland hat insbesondere auch dem Strukturwandel im Ruhrgebiet entscheidende Impulse gegeben. Die Stadt Duisburg hat dabei eine besondere Position inne, denn Endpunkt der „Neuen Seidenstraße“ ist der Duisburger Hafen. „Duisburg ist seit seiner Gründung Logistikdrehscheibe und Handelsstadt. Diese Kompetenzen prägen die Stadt bis heute. Auch der wirtschaftliche und kulturelle Austausch mit China hat Tradition in Duisburg“, betont DBI-Chef Beck und fährt fort: „Ideen und Innovationen kommen nicht in Containern, sondern durch Innovationsprojekte. Dabei sind viele Spill-over-Effekte möglich: beispielsweise bei Zukunftsthemen wie ‚Smart City‘, wo wir mittlerweile durchaus von China lernen können.”

Dass das Seidenstraßen-Projekt auch viele kulturelle Aspekte berührt, betonten insbesondere die beiden Gastgeberinnen des Abends, Susanne Löhr vom Konfuzius-Institut Metropole Ruhr und Susanne Baumann von Konfuzius-Institut Düsseldorf. „Wir sehen im Kulturaustausch eine starke Brückenfunktion. Mit unseren Angeboten an Chinesischkursen und chinabezogenen Veranstaltungen tragen wir dazu bei, ein differenziertes Chinabild zu zeichnen und stärken die Chinakompetenz in der Region“, betonten die Gastgeberinnen.

Der nächste China Business Talk wird im kommenden Frühjahr in Düsseldorf stattfinden.

Veröffentlicht von:

Konfuzius-Institut Düsseldorf

Graf-Adolf-Str.63
40210 Düsseldorf
DE
Telefon: 0211-4162 8543/40
Homepage: https://www.konfuzius-duesseldorf.de

Ansprechpartner(in):
Susanne Baumann
Pressefach öffnen


      

Firmenprofil:

Über das Konfuzius-Institut Düsseldorf


Das Konfuzius-Institut Düsseldorf ist eine Bildungseinrichtung zur Verbreitung der chinesischen Sprache und Kultur. Es wurde im Jahr 2006 als erstes Konfuzius-Institut von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf eröffnet, dem dynamischsten Chinastandort Deutschlands. Das Konfuzius-Institut Düsseldorf versteht sich als Brücke zwischen China und Deutschland und unterstützt den Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftsaustausch zwischen beiden Ländern. Das Konfuzius-Institut Düsseldorf möchte zum Erwerb von Chinakompetenz und zur Stärkung des deutsch-chinesischen Dialoges beitragen und ist bestrebt, ein umfassendes und differenziertes Chinabild zu zeichnen. www.konfuzius-duesseldorf.de

Informationen sind erhältlich bei:

Susanne Baumann

30 Besucher, davon 1 Aufrufe heute