Fach- Arzt für Kaiserslautern: “Sensibelchen” Schilddrüse

KAISERSLAUTERN. Fast alle Vorgänge im Körper werden durch Schilddrüsenhormone beeinflusst. Bereits geringe Abweichungen dieser Hormone können daher immense Auswirkungen auf unser Wohlbefinden haben. Wie Schilddrüsenarzt Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster weiß, stecken nicht selten Medikamente dahinter, wenn die Hormonproduktion der Schilddrüse entgleist. "Entwickeln Patienten plötzlich auffällige Schilddrüsenwerte, sollte immer auch die Medikation auf dem Prüfstand stehen", betont der erfahrene Mediziner.

Wichtig für Patienten aus Kaiserslautern: Herztherapie kann Schilddrüse beeinflussen

Welche Medikamente können die Funktion der Schilddrüse stören? Ein möglicher Kandidat ist laut Endokrinologe Prof. Dr. Wüster der Wirkstoff Amiodaron, der zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen zum Einsatz kommt: "Rund 15 bis 20 Prozent der damit behandelten Patienten entwickeln Schilddrüsenprobleme. Als Nebenwirkungen sind sowohl eine Schilddrüsenunterfunktion als auch eine Überfunktion denkbar. Das heißt, es werden entweder zu wenig oder zu viele Schilddrüsenhormone freigesetzt." Das Medikament muss in diesem Fall jedoch nicht abgesetzt werden: "Die veränderten Schilddrüsenwerte lassen sich durch eine medikamentöse Substitution von Schilddrüsenhormonen gut kontrollieren. In manchen Fällen gibt man ergänzend Glukokortikoide." Wichtig sei es zudem, eine bereits vorbestehende Schilddrüsenerkrankung angemessen zu behandeln.

Auch Psychopharmaka und Krebsmittel wirken laut Arzt für Kaiserslautern auf Schilddrüse

Als eine weitere Ursache für veränderte Schilddrüsenwerte nennt Prof. Dr. Wüster Psychopharmaka: "Wir wissen heute, dass bis zu 20 Prozent der Patienten, die Lithium erhalten, eine Schilddrüsenunterfunktion entwickeln." Lithium wird zur Behandlung einer bipolaren Störung eingesetzt, früher auch manisch-depressive Erkrankung genannt. Darüber hinaus können laut Prof. Dr. Wüster atypische Neuroleptika zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Diese Medikamente werden beispielsweise bei Schizophrenie verordnet. Auch bestimmte neuere Krebsmedikamente können als unerwünschte Nebenwirkung eine Schilddrüsenunterfunktion auslösen. Konkret handelt es sich um sogenannte Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI). "Bei jeder TKI-Therapie sollten die Schilddrüsenwerte des Patienten engmaschig überwacht werden", fordert Facharzt Prof. Dr. Wüster. Stimmen die Werte nicht, dann lässt sich durch eine medikamentöse Substitution mit Schilddrüsenhormonen gegensteuern. "Eine Unterfunktion, egal welche Ursache zugrunde liegt, muss immer behandelt werden", stellt der Schilddrüsenarzt heraus.

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