Kyocera errichtet neue Produktionsanlagen für keramische Komponenten für die IoT- und 5G-Technolgie

Kyoto/Neuss, 29. November 2021. Kyocera hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen als Antwort auf die weltweite Kundennachfrage nach Halbleitern, zwei zusätzliche Fabrikanlagen auf dem Kokubu Campus in Kagoshima, Japan, bauen wird. Mit den neuen Anlagen wird es auf dem Campus zu einer Verdopplung der Produktionskapazitäten für in der Halbleiterherstellung eingesetzten Feinkeramik-Komponenten kommen. Gleichzeitig wird so eine Erweiterung der Produktionsfläche für Kyoceras expandierende Geschäftsaktivitäten sichergestellt. Bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung am 20. Oktober 2021 waren der Gouverneur von Kagoshima, Koichi Shiota, der Bürgermeister von Kirishima, Shinichi Nakashige, und hochrangige Mitarbeiter von Kyocera anwesend. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Anfang November 2021 geplant.

Das Wachstum im Bereich der Internet-of-Things-(ioT)-Technologie und der 5G-Telekommunikationsdienste führt zu einer stark ansteigenden Nachfrage nach Halbleitern, die in nahezu allen Produkten eingesetzt werden – von PCs über Smartphones bis hin zu Autos und in Rechenzentren. Als Antwort auf diese rasante Entwicklung auf dem Halbleitermarkt erhöht Kyocera die Produktion von stark nachgefragten Feinkeramik-Komponenten, die in der Halbleiterherstellung eingesetzt werden. Laut Planung des Unternehmens soll die Produktion von Feinkeramik-Komponenten in der neuen Fabrikanlage Nr. 7-1 im Oktober 2022 und in der Fabrikanlage Nr. 7-2 im Oktober 2023 angefahren werden.

Kyocera geht davon aus, dass die Expansion des Unternehmens im Geschäftsbereich Feinkeramik die wirtschaftliche Entwicklung in der Präfektur Kagoshima fördern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region schaffen wird.

Übersicht der neuen Produktionsanlagen
Name: Fabriken Nr. 7-1 und 7-2 auf dem Kokubu Campus von Kyocera in Kagoshima
Adresse: 1002-1 Kokubukamikogawa, Kirishima-shi, Präfektur Kagoshima, Japan
Gesamtinvestition: Ca. 11 Milliarden Yen (ca. 97 Millionen US-Dollar)
Gebäudegrundfläche: Nr. 7-1: 5.174 m2(55.692 f2), Stahlkonstruktion, 2 Stockwerke
Nr. 7-2: 6.996 m2(75.304 f2), Stahlkonstruktion, 6 Stockwerke
Gesamtfläche: Nr. 7-1: 10.120 m2 (108.931 f2) Nr.7-2 37.497 m2 (403.614 f2)
Bauplan: Nr. 7-1: November 2021 geplanter Baubeginn, Oktober 2022 geplante
Inbetriebnahme der Fabrikanlage
Nr. 7-2: November 2021 geplanter Baubeginn, Oktober 2023 geplante
Inbetriebnahme der Fabrikanlage
Hergestellte Produkte: Feinkeramik-Komponenten für die Herstellung von Halbleitern, die in
der IoT- und 5G-Telekomunikationstechnologie sowie in weiteren Anwendungsbereichen eingesetzt werden.
Erwartetes Produktionsniveau: Ca. 3,4 Milliarden Yen (ca. 30 Millionen US-Dollar) pro Jahr
(April 2023 bis März 2024)

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Publiziert durch PR-Gateway.de.

Veröffentlicht von:

Kyocera

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Ansprechpartner(in):
Daniela Faust
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Firmenprofil:

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte KYOCERA Platz 522 in der "Global 2000"-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

Informationen sind erhältlich bei:

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