Schüleraustausch USA: Die Vorbereitungen zuhause und der Flug zur Gastfamilie in South Dakota

Talea aus Bayern verbringt das Auslandsjahr mit einem Stipendium der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie lebt bei einer Gastfamilie in Huron im Bundesstaat South Dakota im Mittleren Westen der USA. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Die Berichte zu ihrem Auslandsjahr in Irland kann man im Schüleraustausch Blog sehen (www.aufindiewelt.de/blog/usa). Alles zum Schüleraustausch nach USA mit 10-Schritte-Plan gibt es im AUF IN DIE WELT-Portal in der großen Länderseite Schüleraustausch USA (www.aufindiewelt.de/usa).
Nach den Entscheidungen zum Schüleraustausch kommen die Vorbereitungen. Das Ziel meines Schüleraustausches war klar: South Dakota in den USA, die Austauschorganisation und die Gastfamilie. Doch bevor es losgehen sollte, war noch soooo viel zu tun.
Gesundheitsfragen und das Visum für den Schüleraustausch in den USA. Endlose Besuche beim Arzt (Impfen) und ein Tagesausflug nach München, um das Visum zu beantragen – das ist halb so nervenaufreibend wie es sich vielleicht anhört – standen auf dem Plan.
Koffer packen für das Auslandsjahr ist anstrengend. Und dann war da noch die Frage “Wie soll ich denn bitte meinen ganzen Kleiderschrank UND alles andere mit nur 23 kg in diesen Koffer bekommen!?” Der Koffer, der anfangs riesig erschien, war auf einmal ganz schön klein. Nach langem Hin und Her und viel “Brauch ich das wirklich?” habe ich den Koffer dann doch zu bekommen. Es war ein komisches Gefühl zu wissen, dass ich wirklich an ALLES denken musste, denn ich konnte das ja nicht einfach von zu Hause holen.
Wie Talea sich vor der Reise von Familie und Freunden verabschiedet hat. Als ich meine Schulbefreiung hatte und die Gastgeschenke im Gepäck verstaut waren blieb nur noch eins – der Abschied von meinen Freunden. Ich konnte gar nicht begreifen, dass dies ein Abschied für 10 Monate sein sollte, es fühlte sich einfach nicht real an. Trotzdem war ich nicht traurig, nur voller Vorfreude und man hatte ja immer noch das Internet, um in Kontakt zu bleiben.
Mit meiner Familie hatte ich noch eine Woche länger, weil wir zu unserer Verwandtschaft gefahren sind, von denen es dann auch zum Flughafen ging. Der Abschied von meiner Familie ist mir natürlich schwerer gefallen, aber auch bei ihnen wusste ich, dass wir uns wiedersehen würden, und ich war voller Adrenalin, so dass sie mich beim Abschied voller Vorfreude erlebten. Und so ging es los – aufgeregt und vollgepackt, inklusive Winterjacke – zu meinem bisher größten Abenteuer.
Talea reist zum Schüleraustausch in die USA: 18 Stunden in Chicago. Auf meinem Flug von Frankfurt nach Chicago wurde ich sogar zur ersten Klasse upgegradet. Nur beim Umsteigen in den USA gab es ein paar Probleme, so dass ich am Ende 18 Stunden am Flughafen in Chicago verbracht habe und eine Menge neuer Leute kennengelernt habe.
Die Begegnung mit der Gastfamilie am Flughafen. Und so ging es auch weiter, nachdem ich meine Gasteltern am Zielflughafen endlich umarmen konnte. Was mich am meisten schockiert hat war, dass schon am Flughafen niemand mehr eine Maske trug. Und auch in den ganzen Läden schien sich keiner mehr dafür zu interessieren. Wie ich später herausfinden sollte, legt auch keiner in der Schule mehr Wert auf Corona-Maßnahmen jeglicher Art. Allerdings liegt unser Inzidenzwert derzeit auch bei 4.
Der erste Tag in South Dakota: Stadt erkunden und die Familie kennenlernen. Direkt am Tag nach meiner Ankunft durfte ich den letzten Öffnungstag des Wasserparks in meiner Stadt erleben und lernte dort auch schon einen weiteren Teil der Familie kennen – meine “Gasttante und Onkel” und ihre drei Kinder: das Baby Ruth, den 4-jährigen Milo und den 8 Jahre alten Jonah, der mir sofort alles im Wasserpark gezeigt hat. Am nächsten Tag fuhren wir wieder zum Flughafen, um meine Gastschwester aus Spanien, Naiara, abzuholen.
Schüleraustausch USA: Informationen und Praxis-Tipps. Einen Überblick zum Schüleraustausch gibt es auf dem AUF IN DIE WELT-Portal (www.aufindiewelt.de/usa). Persönliche Informationen und Tipps zum Schüleraustausch in Irland bekommen junge Leute und ihre Familien auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Außerdem bietet die Stiftung wöchentlich einen Überblick zu Schüleraustausch Messen und Stipendien als kostenfreies Webinar (www.aufindiewelt.de/webinar) und die Anleitung für das Auslandsjahr im Schüleraustausch Online Kurs (www.aufindiewelt.de/kurs)
Schüleraustausch Kanada und die beste Austauschorganisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem AUF IN DIE WELT-Portal, das unabhängig informiert: www.aufindiewelt.de/organisationen. Auf dem Portal gibt es auch die Schüleraustausch-Datenbank mit vielen Tipps für die Bewerbung Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen vor Ort und online, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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