COVID-19: Hohe Fallsterblichkeit in Deutschland durch Politikversagen und ethisch fragwürdige Behandlungsempfehlungen für Kliniken

Auf der Internetseite von OurworldInData.org kann man frei auswählen, von welchen Ländern und in welchen Zeitraum man sich z.B. die Fallzahl, die Zahl der Geimpften, der Gestorben usw. graphisch darstellen lassen möchte. So kann man die Entwicklung der Pandemie zwischen verschieden Ländern leicht vergleichen.
Einer der dort auswählbaren Parameter ist die Fallsterblichkeit. Dieser Wert gibt an, wie viele der an COVID-19 Erkrankten ihre Erkrankung nicht überleben.

https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020-11-18..latest&facet=none&pickerSort=desc&pickerMetric=cfr&Metric=Case+fatality+rate&Interval=7-day+rolling+average&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=DEU~FIN~NOR~IRL

Hinweis: Hier wird der 7 Tage Mittelwert angezeigt, einige Angaben sind aber auch der Kurve mit dem „Cummulative“ Wert entnommen.
Die Fallsterblichkeit liegt hier momentan (19.11.2021) bei 0,69%. Das ist der vierhöchste Wert unter den westeuropäischen Ländern. Nur in Italien, Spanien und Portugal stirbt ein noch größerer Anteil der Erkrankten. Was beim Vergleich der Kurven besonders auffällt, ist das Deutschland im Juli (10.7.2021) einsamer Spitzenreiter mit einer Sterblichkeit von 5,28% war, es ist also mehr als jeder 20te Erkrankte gestorben.
Die Fallsterblichkeit korreliert natürlich auch mit der Zahl der schwer Erkrankten und wirkt sich somit auf die Belegung der Intensivbetten aus.
Hätten wir nicht so eine desaströse Zahl von gestorben Erkrankten, wären somit auch weniger Restriktionen notwendig.

Wenn man die Fallsterblichkeit von Juli 2021 in Deutschland mit dem Mittelwert der nordeuropäischen Länder vergleicht, der etwa bei 0,5% (10.7.2021) lag, starben dort 12 mal weniger Erkrankte. Man hätte also dort zu dem Zeitpunkt eine 12 mal so hohe Inzidenz haben können, ohne dass die Intensivbetten dort voller gewesen wären.
Ein gutes Beispiel dafür ist Dänemark. Dort war die Inzidenz fast immer höher als in Deutschland, aber man konnte man sich das leisten, weil es nur weniger schwer Erkrankte gab.

Wie lässt sich die hohe Fallsterblichkeit hier erklären?
Eine Erklärung könnte z.B. sein, dass aufgrund von zu vielen Patienten in den Krankenhäusern COVID-19 Erkrankte nicht mehr ausreichend behandelt werden konnten, und somit mehr gestorben sind.
Das war aber im Juli nicht der Fall, die Quote der Erkrankten war zu dem Zeitpunkt noch sehr niedrig,
Ein weitere Erklärung könnte der Anteil der Geimpften sein, denn durch diesen sinkt der Wert der Fallsterblichkeit, da Geimpfte seltener versterben.
An der Kurve für „full vacinated“ ist zu sehen, dass die Impfrate in Deutschland zu dem Zeitpunkt mit 42% in Mittelfeld lag, so das auch die hohe Fallsterblichkeit nicht mit einer niedrigen Impfrate begründet werden kann.
Was haben andere Länder also besser gemacht?

Wenn man das wissen möchte, schaut man sich am besten den Verlauf der Pandemie in Irland an. Bis Dezember 2020 war die Fallsterblichkeit in Irland deutlich höher als in Deutschland, ist aber danach so schnell gefallen, das sie seit dem 5. Janur 2021 niedriger als die Fallsterblichkeit in Deutschland ist. Inzwischen sie in Irland auf 0,18% gesunken, so dass die Fallsterblichkeit dort inzwischen sogar unter der traditionell niedrigen Fallsterblichkeit der nordischen Länder liegt.

Die Irische Regierung hatte bereits Ende November 2020, wie auch Großbritannien, Schottland, Wales und Dänemark die Bevölkerung auf die Nachteile eines niedrigen Vitamin-D Spiegels hingewiesen. In Irland wurden dann Personen die zu Risikogruppen gehören von Januar bis April 2021 kostenlos mit Vitamin-D versorgt. Das galt auch für England, Schottland und Wales.

Aufgrund der Erfahrungen damit, hat die Irische Regierung im Mai 2021 die Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation bekräftigt und einen ausführlicher Report dazu veröffentlicht, um die Akzeptanz dieser Empfehlung in der Bevölkerung zu erhöhen. Das ist gelungen, denn danach ist dort die Fallsterblichkeit weiter gefallen, und nicht wie in Deutschland im Juli wieder angestiegen.
Hier die auf Deutsch übersetzte Version des Reportes:

Click to access irland-vitamind-report-de.pdf


Eine Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation ist also ein wirksames Mittel um die Zahl der Covid-19 Toten stark zu reduzieren.

Schon zu Beginn der Epidemie hatten England, Irland, Schottland, Wales aber auch Frankreich ihre Bevölkerung vorsichtig zu möglichen Zusammenhängen der Schwere einer COVID-19 Erkrankung mit dem Vitamin-D Spiegel informiert.
Warum das in Deutschland nicht der Fall war, obwohl es auch im Bundestag einen entsprechenden Antrag dazu gab, kann man am besten hier in diesem Blog von Norbert Häring nachlesen:
Die tieferen Gründe hinter dem Vitamin-D-Desaster der Tagesschau
https://norberthaering.de/medienversagen/vitamin-d-desaster/
Diese Entscheidung aus rein politischen Gründen, die ein Bärendienst für die Pandemie ist, wurde bisher leider nicht korrigiert.
Dadurch glauben die, die überhaut etwas zum Zusammenhang von Vitamin-D und COVID-19 gehört haben, das dieses Thema nicht relevant ist. Denn wenn es relevant wäre, würde unsere treusorgende Bunderegierung die Bevölkerung dazu informieren.
Das ist aber leider ein großer Irrtum und liegt nur daran, dass man einem Antrag der AFD, der etwa dem entsprach, was in den anderen europäischen Ländern zuvor beschlossen wurde, nicht zustimmen wollte.

Das Thema scheint politisch so brisant zu sein, dass es trotz etlicher weltweiter Studien (mehr als 1000 ), die eine hilfreiche Wirkung eines guten Vitamin-D Spiegel auf den Verlauf einer COVID-19 Erkrankung nachgewiesen haben, nicht wieder angefasst wird.
Zum Zeitpunkt der Entscheidung war sicherlich vielen Abgeordneten nicht klar, wie viele unnötige Tote diese Entscheidung verursachen würde. Man hätte diese inzwischen korrigieren können, aber dann würde die Fehlentscheidung von Juli 2020 bekannt werden, und das scheint man immer noch vermeiden zu wollen.

Die Auswirkung davon hat auch die Online Redaktion der Tagesschau zu spüren bekommen, die Ihren Beitrag „Kehrtwende des BfR: Vitamin D doch nützlich bei Covid-19“ durch den Beitrag
„Debatte um Vitamin D: Doch keine Kehrtwende des BfR“ ersetzen musste, wie man es dem Blog von Norbert Häring entnehmen kann.

Es gibt nicht nur Studien von Ausländischen Forschern zu dem Thema, sondern auch etliche Veröffentlichungen und Studien von angesehen Deutschen Wissenschaftlern, die leider aus den oben genannten Gründen ignoriert werden.
Drei davon möchte ich hier erwähnen:
18.8.2020 Deutsches Krebsforschungszentrum 18 August 2020
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.22.20137299v1
Studie: " Vitamin D insufficiency and deficiency and mortality from respiratory diseases in a cohort of older adults: potential for limiting the death toll during and beyond the COVID-19 pandemic"
Hier ist eine Grafik enthalten, in der die geschätzte Sterblichkeit von COVID-19 Erkrankten abhängig vom Vitamin-D Status angegeben wird.
———————
Universitätsklinikum Heidelberg 10.9.2020
"Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients
…Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden“
Studie: https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2757
———————–
Deutsches Krebsforschungszentrum 27.11.2020
Kommentar zur Studie der Universität Heidelberg:
“Vitamin D Insufficiency May Account for Almost Nine of Ten COVID-19 Deaths: Time to Act. Comment on …”
„Vitamin-D-Mangel kann für fast neun von zehn COVID-19-Todesfällen verantwortlich sein
Obwohl der endgültige Nachweis der Kausalität und Prävention von Todesfällen durch Vitamin-D-Supplementierung aus randomisierten Studien stammen müsste, die inzwischen eingeleitet wurden, werden die Ergebnisse solcher Studien kurzfristig nicht verfügbar sein. Angesichts der Dynamik der COVID-19-Pandemie und der nachgewiesenen Sicherheit der Vitamin-D-Supplementierung erscheint es daher höchst umstritten und möglicherweise sogar unethisch, die Ergebnisse solcher Studien abzuwarten, bevor Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ergriffen werden.
Neben anderen bevölkerungsweiten Präventionsmaßnahmen sollte eine weit verbreitete Vitamin-D3 Ergänzung gefördert werden, zumindest für Hochrisikogruppen wie ältere Erwachsene oder Personen mit relevanter Komorbidität. Diese hat sich in randomisierten kontrollierten Studien als vorteilhaft für die Prävention anderer akuter Infektionen der Atemwege und gegen eine die akute Verschlimmerung von Asthma und chronischen Lungenerkrankungen erwiesen.
Darüber hinaus kann eine gezielte Vitamin-D3 Supplementierung von Personen, die SARS-CoV2-positiv getestet wurden, gerechtfertigt sein.
https://www.mdpi.com/2072-6643/12/12/3642
————————–

Auch hier wurde unseren Politikern also eine Förderung der Vitamin-D Supplementation nahegelegt.
Eigentlich haben sich europäische Regierungen verpflichtet, durch angemessen Maßnahmen für die Gesundheit der Bevölkerung zu sorgen. Somit hätte auch die Bundesregierung die Bevölkerung über dieses Thema informieren müssen.

Dadurch hätte jeder einzelne die Chance sich selbst zu schützen, was durch die fehlende Information von offizieller Seite aber nicht der Fall ist.
Diese Nichtinformation ist also ethisch sehr fragwürdig, da unnötige viele Erkrankte sterben oder dauerhafte Folgen (Long-Covid, Diabetes) zurückbehalten.

Dass der Vitamin-D Spiegel mit der Schwere einer COVID-19 Erkrankung korreliert, ist durch zahlreiche Beobachtungstudien belegt worden und unumstritten. Auch gibt es inzwischen genug Studien in denen bewiesen wurde, dass eine Vitamin-D Supplementation einen leichteren Krankheitsverlauf zur Folge hat. Das war zunächst nicht der Fall, so dass Skeptiker die Kausalität des Effektes anzweifeln konnten.

Das ist bei vielen Schulmedizinern immer noch der Fall, aber es fällt natürlich schwer, jetzt zugeben zu müssen das man sich Jahrzehntelang bezüglich der Wirkung von Vitamin-D auf Erkrankungen geirrt hat.

Zu den Skeptikern gehört leider immer noch die Organisation, die Vorgaben für die Behandlung von Patienten in Kliniken herausgibt. Das ist die Deutsche Internistische Vereinigung(DIVI). Nach ihren Vorgaben werden COVID-19 Patienten in Kliniken behandelt.

Diese hat sich in ihrer Empfehlung gegen eine Behandlung mit Vitamin-D in den Kliniken ausgesprochen. Diese Entscheidung basiert lediglich auf auf 2 Studien die berücksichtigt wurden, obwohl es inzwischen mehr als 1000 zu dem Thema gibt.

„S3-Leitlinie – Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19“

Click to access 113-001LGl_S3_Empfehlungen-zur-stationaeren-Therapie-von-Patienten-mit-COVID-19_2021-10_1.pdf

Die Studie zugunsten von Vitamin-D kommt aus Spanien (Cordoba Studie). Bei der Vitamin-D Gruppe mussten nur 1 von 49 Patienten beatmet werden, von der anderen aber 16 von 32, und es starb kein Patient der Vitamin-D Gruppe aber einer der kleineren Vergleichsgruppe.
Dies wird kommentiert mit „Hier zeigte eine Verabreichung von Vitamin D3 bei hospitalisierten Patienten im Vergleich zur Standardtherapie keinen Vorteil in Hinblick auf patientenrelevante Endpunkte (sehr niedrige Qualität der Evidenz)“.

Bekannt ist inzwischen, dass jeder 2te beatmete Patient innerhalb des ersten halben Jahres nach der Erkrankung verstirbt, und dann soll es den Patienten letztendlich nicht helfen, wenn nur noch 1 von 49 Patienten beatmet werden muss. Auch eine Quote um welchen Faktor weniger Patienten verstarben war nicht berechenbar, weil man dann durch 0 hätte teilen müssen, denn es verstarb kein Patient der Vitamin-D Gruppe.

Die 2te Studie aus Brasilien ist eine der wenigen, in der keine hilfreiche Wirkung von Vitamin-D festgestellt wurde. In dieser wurde nur untersucht, ob eine einzelne Dosis Vitamin-D die Krankenhausaufenthaltsdauer verkürzen würde. Nur wenn ein Vitamin-D Mangel vorliegt, ist eine Ergänzung hilfreich. In den Einschränkungen der Studie steht aber, dass die Zahl der Patienten mit einem Mangel erheblich niedriger war als üblich.
Somit konnte die Ergänzung nur wenigen helfen. Dazu kommt, dass den meisten Patienten erst 10 Tage nach dem Auftreten der Symptome die angegeben Vitamin-D Dosis verabreicht wurde.
Das ist aber viel zu spät, wie es die Mitglieder der DIVI eigentlich auch wissen sollten, da Vitamin-D erst von Leber und Niere in die für den Körper wirksame Form Calcitriol umgewandelt werden muss.
Und das kostet Zeit, die aber häufig nicht mehr zur Verfügung steht. Im Kommentarbereich der Studie kann man das in ausgeschmückter Form lesen. Dort sind Formulierungen wie „Eine Studie, die zum Scheitern verurteilt war“; „Die Analogie wäre, bei einem Hausbrand bis zu einem 4. Alarm einen Eimer Wasser zu zeigen!“ zu lesen.
Niemand der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, würde diese Studie in einer Bewertung berücksichtigen.

Es sieht so aus, als ob die DIVI zwingend eine Empfehlung zur Behandlung mit Vitamin-D vermeiden will, obwohl die große Mehrzahl der Studien etwas anderes ergeben hat. Hätte man mehr Studien berücksichtigt, wäre ein anderes Ergebnis nicht zu vermeiden gewesen.
Also sucht man nur 2 Studien aus, bewertet die Studie stärker, die keinen Vorteil gebracht hat, und kommt somit zum gewollten Ergebnis.

Wird ein Vitamin-D Mangel im Krankenhaus festgestellt wird, muss dieser ausgeglichen werden, alles andere ist ethisch nicht vertretbar, so weit ist die Schulmedizin immerhin. Da ein Mangel bei nahezu allen schwer Erkrankten festgestellt wird, müssen dieser entsprechend ausgeglichen werden. Um das zu vermeiden, hat die DIVI an in Ihrer Leitline noch folgendes angehängt: „Aufgrund der fehlenden therapeutischen Konsequenz wird die regelhafte Kontrolle des Serumspiegels bei COVID-19 Patienten ebenfalls nicht empfohlen“.
Nur wenn man konkret weiß, dass Mangel vorliegt, muss man diesen auch behandeln, und auch das soll anscheinend verhindert werden.

Dabei ist seit 2010 bekannt, das Vitamin-D zwingend zur Virenbekämpfung erforderlich ist, und somit bei einem Mangel die Virenbekämpfung eingestellt wird.
Studie Universität Kopenhagen:
„… T-Zellen brauchen unbedingt ausreichende Mengen an Vitamin D im Blut, um in Aktion treten und entsprechend funktionieren zu können
… Sind keine ausreichenden Mengen dieses Vitamins im Blut verfügbar – so die Forscher – blieben die Zellen in einem schlafähnlichen Zustand und seien daher unfähig zur "Aktivierung" und somit zur gezielten Bekämpfung fremder Krankheitskeime. "
https://cordis.europa.eu/article/id/31850-more-sun-means-a-better-immune-system/de

Wie kann es sein, dass trotz dieses Wissens schwer Erkrankten eine Vitamin-D Supplementation vorenthalten werden soll, obwohl es naheliegend ist, das ein Mangel zum Tod führt?

Der Grund dafür könnte sein, dass dann sämtliche Tests in den Kliniken mit verschiedenen Medikamenten hinfällig wären, wenn die beobachtete Korrelation der Wirkung von Vitamin-D auch kausal zutrifft. Eine Vitamin-D Supplementation hat das Potential die Sterblichkeit um Faktor 15 zu verringern, aber die Wirkung der meisten getesteten Medikamente liegt unter Faktor 1,5. Diese geringe Wirkung würde im Rauschen der Wirkung einer Vitamin-D Supplementation untergehen.

Wird also Vitamin-D gegeben, sind Studien für Pharmafirmen zu anderen Medikamenten kaum möglich, so dass dann eine Einnahmequelle für die Kliniken entfällt.
Wie bei der DIVI mit 2erlei Maß gemessen wird, kann man bezüglich der Behandlungsangaben zu Remdesivir sehen. Dieses ist Medikament wird von der WHO nicht mehr zur Behandlung von COVID-19 empfohlen, ist aber von der DIVI noch immer nicht von der Medikamentenliste gestrichen worden, und kann somit hier noch verwendet werden.
Hier ein Textauszug dazu: “Aufgrund des unsicheren Nutzens einer Therapie mit Remdesivir bei hospitalisierten, nicht-beatmeten Patienten, bei zugleich relevanten Therapiekosten, kann keine Empfehlung für den Einsatz ausgesprochen werden. Ein Einsatz bei beatmeten Patienten ist aufgrund fehlenden klinischen Nutzens nicht sinnvoll…
Vor dem Hintergrund der guten Verträglichkeit wird auf dieser Grundlage keine Empfehlung gegen die Verwendung von Remdesivir ausgesprochen.“

Es wird KEINE EMPFEHLUNG GEGEN die Verwendung ausgesprochen, obwohl in nur einer Studie die Reduzierung des Krankenhausaufenthaltes von 30% festgestellt wurde und in 3 anderen gar keine Wirkung beobachtet wurde.
Auch soll es gut verträglich sein, aber warum wird dann eine tägliche Kontrolle der Leber- und Nierenfunktionsparameter empfohlen.
Wie kann man zu einer guten Verträglichkeit kommen, obwohl Nierenschäden durch Remdesivir auch der DIVI bekannt sein dürften.
Welchen Nutzen hat ein Patient davon, wenn er zwar ein paar Tage eher entlassen wird, aber dafür dauerhafte Nierenschäden hat?

Hier fragt man sich, was zu so einer Entscheidung führen kann, und bis man ganz unten in der Leitlinie auf das lange Kapitel mit Interessenkonflikten stößt, in denen mindesten 80 Pharmafirmen genannt werden.

Die Entscheidung gegen eine Behandlung mit Vitamin-D, die viele Leben retten würde, ist somit ethisch nicht nachvollziehbar und wird hoffentlich zu Konsequenzen für die Personen führen, die dies entschieden haben.

Dass eine Behandlung mit Calcidiol (der schnell wirkenden Form von Vitamin-D) wirkt, wurde nicht nur in Studien belegt, sondern dies zeigt sich in Andalusien seit Dezember 2020 auch im Alltag.
Die Regionalregierung hat nämlich aufgrund des Ergebnisses der Cordoba Studie am 10.11.2020 eine Anweisung herausgegeben, dass an COVID-19 Erkrankte von Ihren Hausärzten umgehend mit Calcidiol versorgt werden und dies auch in den Krankenhäusern geschehen soll. Dadurch ist die Fallsterblichkeit in Andalusien stark gesunken.
Entsprechend lange hat man dort schon Erfahrung mit einem schnellen Ausgleich eines Vitamin-D Mangels bei Erkrankten, und hat weitere Studien dazu veröffentlicht.
Dazu eine Publikation der Spanischen Internetzeitung Lazaron:
—————————————————-
„Der schnelle Ausgleich eines Mangels im Falle einer Infektion reduziert die Todesfälle durch Covid-19 um 75%
Spanische Forscher bestätigen, dass die Wiederauffüllung des Vitamin-D-Spiegels ab dem Zeitpunkt der Diagnose der Infektion das Fortschreiten der Krankheit bei schwerkranken Patienten verringert
….Angesichts der positiven Wirkung von Vitamin D auf das menschliche Immunsystem sollte das Erreichen ausreichender Plasmaspiegel ein klinisches Ziel sein.
Aktuell liegen uns mehr wissenschaftliche Belege dafür vor, dass es sinnvoll ist, dieses Defizit präventiv zu vermeiden, als die Gabe dieses Vitamins in der akuten Phase der SARS-CoV-2-Infektion. Wir hoffen, dass es diesbezüglich in Kürze weitere Beweise geben wird“
—————————————————–
Den Artikel finden sie durch Suche nach „Ajustar el déficit nada más contagiarse reduce las muertes por Covid-19 un 75%“
Deutsche Übersetzung:
www.kiwiw.de/public/SpanienPublikationLazaron75ProzWenigeTote.pdf

Wenn hier schon keine Studien zu Vitamin-D betrieben werden, dann sollten unsere Ärzte und Politiker wenigstens über unsere Landesgrenzen hinausschauen, um zu sehen welche großen Fortschritte es dort in Behandlung von COVID-19 Patienten gibt.
Wenn man die Studienergebnisse und Erfahrungen zusammenfasst wird eher eine vorbeugende Vitamin-D Supplementation empfohlen, aber es ist auch noch sehr hilfreich, wenn es im Falle einer Erkrankung so schnell wie möglich in Form von Calcidiol verabreicht wird.
Eine Empfehlung zur Vorbeugung und Behandlung mit Vitamin-D ist aber in Deutschland wegen poltischer Spielereien auf der Strecke geblieben. Dazu kommen die ethisch sehr fragwürdigen Vorgaben der DIVI für die Behandlung von COVID-19 Patienten, durch die Patienten, deren Vitamin-D Vorrat in Blut aufgebraucht ist, kaum eine Überlebenschance haben, weil die Virenbekämpfung dann eingestellt wird.

Man kann nur hoffen, dass die Entscheidungen, die dazu führten, zu einem späteren Zeitpunkt aufgearbeitet werden, und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Toten können ihr Wort nicht mehr erheben, aber die zahlreichen Bürger die unnötigerweise lebenslang unter den Folgen einer COVID-19 Erkranken leiden werden, können das noch.

Lesen sie sich selber in dieses Thema ein, und sorgen Sie dafür, dass Sie keinen Vitamin-D Mangel haben.
Ein gute Übersicht dazu gibt es hier: „Vitamin-D Mangel ein unterschätztes Problem“

Click to access Vitamin_D_Mangel_230113.pdf

Christian Wiechering
Kiel

18 Besucher, davon 1 Aufrufe heute