Nach Weihnachten geht es an die Pfunde

Wer sein Körpergewicht auf das Vorweihnachtsniveau bringen möchte, findet Hilfestellung in Form verschiedenster Diäten. Nach einigen Tagen Hungern stellen sich jedoch schnell Unzufriedenheit und Heißhunger ein, da sich der Körper gegen die Gefahr des Verhungerns wehrt.

Zur Vorbeugung der Abwehrreaktion muss der Magen gefüllt und der Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen gedeckt sein. Die Nahrungszufuhr und Lebensmittelauswahl sollte nicht zu radikal eingeschränkt werden, da schnelles Abnehmen zum Jojo-Effekt führt. Zudem ist es nicht möglich, dauerhaft auf angeblich Diät-untaugliche Lebensmittel zu verzichten.
Die Basisernährung zum Abnehmen besteht aus Gemüse (v. a. Hülsenfrüchte), Obst, Blattsalate und Nüssen sowie Meeresfisch, fettarmem Fleisch, Geflügel und Milchprodukten. Davon darf es auch mehr sein, bis ausreichende Sättigung vorliegt. Letztgenannte eiweißreiche Lebensmittel verhindern zudem den Muskelabbau, der mit Stoffwechselverlangsamung und gestörter Fettverbrennung einhergeht.

Statt deftigem Essen mit Soße gibt es mittags beispielsweise zwei Kartoffeln und zwei Portionen Brokkoli sowie Fischfilet mit Zitronensaft. Zum Nachtisch Joghurt mit Obst – dann darf es nachmittags neben einem Apfel auch etwas Schokolade sein.

Über den Autor:
Jan Prinzhausen, Ernährungswissenschaftler und Ernährungsberater am Olympiastützpunkt Thüringen, ist Dozent der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie.

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