Pecoras erster Schnee – Pecoras first snow

Der Winter kann so schön sein – mit etwas Schnee und dem richtigen Buch. Taucht ein in eine wundersame Winterlandschaft und begleitet Pecora ein Stück ihres Weges.

Pecoras erster Schnee – Pecoras first snow
Ein Kinderbuch in zwei Sprachen, zum visuellen Sprachenlernen.
Der kleine Pecora ist aufgeregt! Als er erwachte, sah er den ersten Schnee in seinem Leben. Alles ist weiß. Mama findet das aber nicht so spannend und so macht sich das kleine Rehkind auf, um das kalte weiße Etwas zu erkunden.
Doch was so unscheibar rein scheint, hat seine Tücken. Pecora erlebt ein spannendes Abenteuer und er ist wohl auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen.
Dieses Buch ist ein Wendebuch. Eine Seite ist in Deutsch und eine in Englisch. Die Kinder merken sich den Text zu dem Bild und erlernen so die neue Sprache, ohne langwierig Vokabeln pauken zu müssen.
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3964431103
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Leseprobe aus dem Buch
Pecora staunte nicht schlecht. Die Welt um ihn herum hatte sich über Nacht komplett verändert.
Vorsichtig schnuppernd hob er die Nase und trat aus dem Unterstand, in dem er mit seiner Familie übernachtet hatte. Es roch sogar anders. Die wunderbaren Düfte des Waldes waren kaum noch wahrzunehmen. Pecora schnupperte nochmals und ein Schauer durchfuhr seinen schlanken Körper. Die Luft roch klar und ein wenig feucht. Nur dank seines ausgeprägt guten Geruchssinns konnte er nach kurzer Zeit das samtige Moos unter der weißen Fläche, die den Boden bedeckte, ausmachen.
Er blinzelte. Da, wo der Boden bisher in verschiedenen Farbtönen geleuchtet hatte, war alles weiß. Sogar die Bäume sahen anders aus. Der junge Rehbock schüttelte den Kopf und schaute sich um – ob seine Eltern und der Rest der Gruppe diese Verwandlung auch so merkwürdig fanden?
Diese standen aber in aller Gelassenheit zusammen und unterhielten sich, als ob nichts passiert wäre.
Aufgeregt sprang er mit allen Vieren in die Luft und drehte sich dabei einmal fast um die eigene Achse, dann lief er zu seiner Mutter.
»Mama, schau doch, die Farben sind weg.«
Belustigt schaute seine Mutter zu ihm herunter und sprach:
»Pecora, die Farben sind nicht weg, es hat geschneit und der Schnee liegt jetzt auf dem Boden und hat alles zugedeckt. Deshalb haben wir heute Nacht im Unterstand geschlafen und nicht direkt im Wald. Geh ruhig spielen, wir müssen beraten, wo wir in der nächsten Zeit Futter finden.« Mit diesen Worten gab sie ihm mit der Schnauze einen zarten Stups und wandte sich dann wieder den anderen erwachsenen Rehen zu.
Das war also der berühmte Schnee, von dem der junge Rehbock schon so einiges gehört hatte. Voller Vorfreude raste er aus dem Unterstand und lief drauflos. Kurz blieb er stehen und staunte nicht schlecht, als sich Schnee von einem Ast löste und mitten auf seine Schnauze fiel. Er schüttelte den Kopf und schaute zurück, seine Abdrücke waren gut zu erkennen, dann lief er weiter.
Da er nicht sehen konnte, was sich unter dem Schnee verbarg, dauerte es nicht lange und er kam ins Schlittern. Pecora hatte sich verschätzt und war direkt auf den kleinen See gelaufen. Mit Müh’ und Not konnte er sich auf den Beinen halten. Immer wieder glitten seine Hufe seitlich weg und er hätte fast eine Bauchlandung gemacht.
Durch die ungewollten Bewegungen drehte er sich im Kreis, bis er schließlich doch mit einem Plumps auf seinem Po landete. Er ruderte wild mit den Vorderbeinen und versuchte irgendwo einen Halt zu finden, aber das klappte nicht.
»Mama!« Seine Stimme klang jämmerlich. »Hilfe, Mama!« Ihm wurde kalt. Dort, wo der Schnee auf dem Eis durch seine Berührungen geschmolzen war, standen kleine Wasserpfützen, sodass sein Fell inzwischen auch ziemlich nass war. »Warum hilft mir denn niemand? Mama! Papa!« Immer wieder rief Pecora nach seinen Eltern.
Es dauerte eine Weile, die ihm wie eine ganze Ewigkeit vorkam, bis er die sanfte Stimme seiner Mutter hörte. »Pecora, was machst du denn für Sachen?«
»Mama, ich komm hier nicht weg, meine Hufe rutschen immer zur Seite.«
© Karin Pfolz, Wiebke Worm

©byChristine Erdic

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Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
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Frau Christine Erdiç

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