Sprache, Haltung, Freiheit. Ein Zustandsbericht – Beobachtungen aus Wissenschaft und Alltag

Christof Sperl widmet sich in „Sprache, Haltung, Freiheit. Ein Zustandsbericht" den Themen Politik, Linguistik und Philosophie.

Wie geht’s eigentlich dem Miteinander? Von einer gut funktionierenden Gesellschaft sind wir in kurzer Zeit zu einer Ansammlung aus Individuen geworden, die sich das Leben untereinander immer schwerer machen. Woran kommt dieser plötzliche Mangel an Empathie und Zusammenhalt, fragt Christof Sperl in seinem Buch „Sprache, Haltung, Freiheit. Ein Zustandsbericht".

Als Gründe für das allgemeine Unbehagen sieht der Autor viele: Unzureichend kommunizierte, und daher falsch verstandene Wissenschaft, ein überfordertes Bildungsmanagement, die verzagte Politik des Stillstands, das Primat des Gefühls über Wissen, mangelnde Aufstiegschancen, die groteske Selbstüberhöhung Einzelner, dystopische Zukunftsvisionen und schließlich das verzweifelte Bestreben prekärer Schichten, Konsum zu simulieren. Dazu fehlt, so Sperl, der gemeinsame, verbindliche Zukunftsplan.

Was also können wir tun? Viel von dem, was misslingt, hat, wie Sperl ausführt, mit der Sprache und ihrer Praxis zu tun. Wenn wir beginnen wollen, etwas fürs Zusammenleben zu verbessern, sollten wir zunächst bei ihr, der Sprache selbst, beginnen. Wir müssen aber auch entschieden und streng mit unserer eigenen Haltung, deren Widersprüchen, und solchen Menschen umgehen, denen am Gemeinsinn nicht viel liegt. Ein wenig mehr Demut und Verständnis für die Gründe konkurrierender Überzeugungen würden uns ebenfalls gut anstehen.

Ein Buch über Politik und Alltagsleben mit stark sprachwissenschaftlichem Bezug. Ein Text zum Recherchieren, Widersprechen, Debattieren und Weiterentwickeln. Ein Streifzug durch Wissenschaften, Innenstädte, magisches Denken, bedeutungsvolle QR-Codes, hochaktuelle Debatten, Popkultur, Philosophie – und mit dem Monty-Hall-Dilemma an die Grenzen der eigenen Intelligenz.

Der Autor dieses Buches ist diplomierter Romanist, Anglist und Sprachwissenschaftler. Er setzt sich gegenwärtig vor allem mit dem Zusammenhang von Sprachsystemen, deren Strukturen, ihrem Design und ihrer Wechselwirkung auf Gesellschaften und Politik auseinander. Er ist Agnostiker und Skeptiker. Daher weiß er einerseits um die Gefahr und Begrenztheit des magischen Denkens, aber auch um dessen beruhigende und sinnstiftende Wirkung. Als Skeptiker kennt er allerdings auch die Beschränkungen wissenschaftlicher Modelle. Er setzt sich gegen aggressive Naivität, für freies, ideologiefreies, globales, stringentes, unqueres Denken – und beruflich auch für Bilingualismus ein.

Christof Sperl schrieb das Buch „Sprache, Haltung, Freiheit. Ein Zustandsbericht", weil er fest davon überzeugt ist, dass jeder Mensch unbedingt etwas zum demokratischen Gelingen beitragen sollte und jeder in Anbetracht all der Dringlichkeit sogar irgendetwas tun muss. Er macht die Leser darauf aufmerksam, dass die Sicht in seinem Buch eingeschränkt und radikal subjektiv ist. Er hofft, dass die Leser durch seine Worte auch ein wenig herausgefordert werden, denn laut ihm entsteht die Zukunft aus Debatten.

„Sprache, Haltung, Freiheit. Ein Zustandsbericht" von Christof Sperl ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-39318-9 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online"Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

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