Leseprobe aus „Spiegelwelten – das Tor zur Hölle“

Glauben Sie an verfluchte Gegenstände? Können diese sogar ein Tor in eine andere Welt darstellen?

Spiegelwelten – das Tor zur Hölle
Der Kunde zog ungeduldig an dem Tuch, das jetzt Teile eines wunderschönen Spiegels freigab. Der Rahmen war kunstvoll verziert und sicherlich unbezahlbar.
„Teakholz“, stellte Mike, der inzwischen aufmerksam geworden war, sachlich fest und fuhr mit den Fingern vorsichtig über die blütenhaften Ornamente. Bill nickte bedächtig mit dem Kopf.
„Ein schönes Stück – was soll er denn kosten?“
„Ich sagte Ihrem Bruder schon, dass der Spiegel nicht verkäuflich ist!“ „Schade“, brummte James.
„Der würde so gut in unsere Sammlung passen. Darf man fragen, warum Sie ihn nicht verkaufen wollen?“
In den Augen des Händlers stand die blanke Angst. Schnell zog er das Laken wieder über den antiken Gegenstand.
„Er ist verflucht. Seine letzte Besitzerin soll er in den Wahnsinn getrieben haben. Mehr weiß ich darüber auch nicht.“
„Hören Sie, wir sind die Mac Quinns und glauben nicht an Flüche! Verkaufen Sie uns den Spiegel, dann sind Sie ihn los!“
Der Händler überlegte. Das Teil flößte ihm Angst ein. Irgendetwas Böses ging davon aus, das konnte der sensible Mann spüren. Vielleicht war es wirklich besser, es los zu werden. Die Mac Quinns waren ihm ein Begriff, wenn sie auch zum ersten Mal seinen Laden betreten hatten. Sollten Sie den Spiegel doch in ihre düstere Burg schaffen, weit weg von ihm.
„Gut, aber Sie müssen ihn selbst abtransportieren“, gab er nach.

Firmenprofil:

Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei. 
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab 
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen. 

Informationen sind erhältlich bei:

Christine Erdic
35050  Izmir 
Tel:0000/000000  
info.christineerdic@yahoo.de
christineerdic.jimdo.com 

4 Besucher, davon 1 Aufrufe heute