SELBSTDARSTELLUNG VOR OLYMPISCHER KULISSE

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Xi Jinping-Spiele
In wenigen Tagen wird Xi Jinping die Olympischen Winterspiele in Peking eröffnen. Es wird eine Selbstdarstellung der Superlative werden – nach Innen und nach Außen.
Alles läuft wie am Schnürchen, die Organisation ist Perfektion in Reinkultur. Denn, wie schon 2008, hat Staatschef Xi auch diesmal zum Ziel, einmal mehr die großartigsten – und zusätzlich auch die nachhaltigsten – Spiele aller Zeiten auszurichten. Und nichts und niemand soll diese Pläne durchkreuzen.

Doch wer ist dieser Mann, der sich so gern im Scheinwerferlicht gigantomanischer Inszenierungen sonnt? In ihrer Porträtsammlung der chinesischen Staatslenker beleuchtet die Historikerin Cornelia Hermanns die einzelnen Persönlichkeiten im engsten Führungszirkel von Mao Zedong bis Xi Jinping vor dem jeweiligen Hintergrund der politischen Entwicklungen.

Olympische Superlative
Kilometerlange Skipisten wurden innerhalb kürzester Zeit in die Berge gemeißelt, futuristische Bobbahnen gebaut, auch die Eishalle, die Skisprungschanze: rekordverdächtig. Der Blick der Weltöffentlichkeit wird sich in den nächsten Tagen vermehrt auf Peking richten – Xi nutzt dies für einen Werbefeldzug der Superlative. Zum einen wird der Welt gezeigt, dass China zu Großem fähig ist. Und trotzdem verantwortungsvoll handelt – schließlich sollen es die nachhaltigsten Spiele aller Zeiten werden. Zum anderen bekommt die eigene Bevölkerung einen Beweis dafür geliefert, wie omnipotent die Männer sind, von der sie regiert wird – Landesvater Xi feiert sich medienwirksam selbst.

Kontrolle ist alles
Für solch wichtige Botschaften werden keine Kosten und keinen Mühen gescheut. Selbst wenn man die Rahmenbedingungen ein wenig an die Botschaften anpassen muss – wie zum Beispiel die Grenzen eines Naturschutzgebietes verschoben werden mussten, um dem geplanten Verlauf einer Skipiste nicht in die Quere zu kommen. Auch Schnee liegt in dem Wintersportgebiet eigentlich keiner. Doch in China scheint alles möglich – oder es wird möglich gemacht.
Dazu gehört auch, "Störfaktoren" in Gestalt von Menschen, die sich nicht mit diesem rigorosen System arrangieren wollen,"unter Kontrolle" zu bringen. Und damit möglichst keiner etwas davon erfährt, werden Journalisten – vor allem ausländische – gar nicht erst ins Land gelassen oder lückenlos überwacht. Medienfreiheit? Fehlanzeige.

Das Zentrum der Macht
Wer aber ist dieser übermächtige Mann, der den ganzen Reigen des "Immer-noch-größer/ höher/ weiter" eigentlich anführt? Xi Jinpings Gesicht kennt jeder. Und dennoch ist außerhalb Chinas kaum jemandem Näheres über diesen mächtigen Mann bekannt, der im Herbst diesen Jahre seine dritte Amtsperiode antreten wird. Welche Persönlichkeit verbirgt sich hinter jenem Mann, der ein Land regiert, das sich auf dem Weg an die Spitze der Weltmacht befindet und der bei diesem rasanten Aufstieg Chinas Bevölkerung so eisern unter Kontrolle hält – nach Ausbruch der Corona-Pandemie sogar mehr denn je?

Unsere Neuerscheinung bietet einen Blick hinter die Kulissen
Die Historikerin Cornelia Hermanns gibt in ihrem neuen Buch "Chinas Strategen" einen präzisen Einblick in die politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Volksrepublik von 1949 bis heute. Vor allem hat sie die einzelnen Persönlichkeiten – von Mao Zedong bis Xi Jinping – unter die Lupe genommen und faszinierende Porträts der "grauen Männer" an Chinas Schalthebeln gezeichnet, die aus den Schatten des Regierungsbezirks neben der einstigen Kaiserresidenz im Herzen Pekings ihre Fäden ziehen…
"Ein Basiswerk für alle, die chinesische Politik verstehen wollen" (Asia Bridge 2:22)

Wissenswert: Hintergründe zu Buch und Autorin
CORNELIA HERMANNS hat Germanistik und Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropageschichte studiert und zum Dr. phil. promoviert. Als freie Autorin beschäftigt sie sich seit vielen Jahren intensiv mit Themen der außereuropäischen Geschichte und vor allem mit China. Im Drachenhaus Verlag sind bisher erschienen: Von Kaisern und Barbaren. Der Bau der Großen Chinesischen Mauer (2012) und Des Kaisers tönerne Krieger. Qin Shi Huangdi und die Suche nach dem ewigen Leben (2013). Sie lebt und arbeitet in Tübingen.

Chinas Strategen. Die Staatslenker von Mao Zedong bis Xi Jinping im Porträt
Politisches Sachbuch
Hardcover, ca. 350 Seiten
Format: 21 x 14,8 cm
€ 29,00 (D)/ € 29,50 (A)
ISBN: 978-3-943314-11-3

Veröffentlicht von:

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