Von der Sinnstiftung zur Familienstiftung

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Die Debatte über den Wandel von der Shareholder- zur Stakeholder-Orientierung hat sehr viel mit der Ausrichtung auf eine konsequente Unternehmenskultur zu tun. Das Schlagwort von der „Sinnstiftung“ bekommt in diesem Zusammenhang Bedeutung, wie es der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Carl-Zeiss-Stiftung, Senator e.h. Dr. Ing. Peter Grassmann, schon lange nennt.

Im Fokus steht dabei, dass sich Unternehmen auch einem großen oder sogar ehrenvollen Zweck widmen sollten, um damit der Gesellschaft etwas zurückzugeben – neben den geschaffenen Arbeitsplätzen, sagte kürzlich Prof. Dr. Patrick Peters (Allensbach Hochschule) und weiter:
„Der nachhaltige Erhalt einer Unternehmenskultur ist im familiengeführten Mittelstand ein entscheidender Aspekt, denn sie steht für Wertschätzung und Stabilität und bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren Hafen – und dies erhöht die Arbeitgeberattraktivität. Dies soll natürlich auch nach dem Ausscheiden des Eigentümers gewährleistet werden.“

Zudem, alles was uns zum Thema nachhaltige Gesellschaft, Energiewende, Minderung der Unterschiede zwischen Arm und Reich zukünftig erwartet, wird von Staat, Politik oder dem Einzelnen schwierig befriedigend zu leisten sein. Um mit Aristoteles zu sprechen: "Gutes tun setzt das Vorhandensein von Vermögen voraus."
Unter der Voraussetzung, dass sie wirtschaftlich gestärkt sind und ihr Vermögen nachhaltig gesichert ist, können neben Unternehmen auch Familien bei diesen Aufgaben einen bedeutenden Anteil leisten. Es sollten deshalb in unserer Gesellschaft möglichst viele Familien wirtschaftlich stark und weitgehend unantastbar wirken. Denn diese Familien sind es, die in Zukunft auf einer Basis der Vermögenssicherheit die wichtige Bereitschaft entwickeln können, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

Das alles führt zum Gedanken der Familienstiftung. In ihr kann einerseits eine Sicherung von Unternehmensvermögen, sowie andererseits die Sicherung einer nachhaltigen Fortführung und Entwicklung einer auf Werten und Sinnstiftung basierenden Unternehmenskultur über Generationen hinweg gewährleistet werden. Und Familien könnten nicht nur Vermögen für sich und ihre Nachkommen sichern, sondern über eine entsprechende Satzungsgestaltung auch noch Sinn für die Gemeinschaft stiften.

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