Rinder müssen kniehoch in Scheiße stehen – Deutsches Tierschutzbüro erstattet Anzeige

  • Aktualisiert vor6 Monaten 
  • 2Minuten Lesezeit
  • 379Wörter
  • 19Leser

Dem Deutschen Tierschutzbüro ist letzte Woche Bildmaterial aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in Lindlar bei Gummersbach, Oberbergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen zugespielt worden.In dem Betrieb werden verschiedene Tiere wie Enten, Hühner, Ziegen, Kaninchen, Kühe und Bullen zur Fleisch-, Milch- und Eierproduktion gehalten. "Es handelt sich um einen kleinen Betrieb, den Bauern um die Ecke", so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro.  

Doch die vermeintliche Idylle trügt, denn in einer Halle, wo ca. Rinder gehalten werden, müssen die Tiere kniehoch in den eigenen Exkrementen stehen. "Die Bildaufnahmen zeigen Rinder, die buchstäblich in ihrer eigenen Scheiße stehen müssen" kritisiert Peifer und ergänzt "solche unhygienische Zustände habe ich länger schon nicht mehr gesehen". Da dies gegen die Tierschutznutztierverordnung verstößt, hat die Tierrechtsorganisation das zuständige Veterinäramt in Gummersbach informiert. Dort hat man offenbar schnell gehandelt, in einer E-Mail an das Deutsche Tierschutzbüro heißt es, man hätte unmittelbar nach dem Hinweis Maßnahmen eingeleitet, um den Missstand zu beenden. Mehr dürfe man aufgrund des Datenschutzes nicht sagen.  

Das Deutsche Tierschutzbüro beobachtet eine Zunahme solcher Tierschutzverstöße. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen großen oder kleinen Betrieb handelt. "Die Meldungen bei uns häufen sich, das Tier wird offenbar nur noch als Ware gesehen und ausgebeutet", so Peifer. Wichtig ist Peifer und seinem Team zu sagen, dass kleine bäuerliche Betriebe keine Garantie dafür sind, dass Tiere artgerecht gehalten werden. Gerade bei kleinen Betrieben, die familiengeführt sind, kommt es öfters zu Überforderungen, wie vermutlich auch bei dem aktuellen Tierschutzfall in Lindlar. 

Das Hauptproblem ist, dass die Menschen eine verblümte Vorstellung davon haben, wie sogenannte Nutztiere gehalten werden, so geben Kühe nur Milch, wenn die besamt werden, das erfolgt künstlich. Nach der Geburt werden die Kälber von den Müttern getrennt und mit Milchtauscher großgezogen, damit sie nicht die Milch "wegtrinken", diese ist für den Menschen bestimmt. "Auch geht kein Tier, auch kein Bio-Tier freiwillig in einen Schlachthof, Tiere wollen leben", so Peifer, der abschließend auf das vegane Einsteigerprogramm Twenty4VEGAN.de verweist. 

Weitere Informationen: https://www.tierschutzbuero.de/rinder-kniehoch-in-scheisse/
Bildmaterial (Foto + Video) senden wir auf Anfrage zu. 

* * * * *

Publiziert durch connektar.de.

Veröffentlicht von:

Deutsches Tierschutzbüro

An Groß Sankt Martin 6/206
50667 Köln
Deutschland
Telefon: 0221-20463862
Homepage: http://www.tierschutzbuero.de

Avatar Ansprechpartner(in): Ingo Schulz
Herausgeber-Profil öffnen

Firmenprofil:

Das Deutsche Tierschutzbüro hat sich spezialisiert auf das Thema „Tierschutz" und bietet so genannten Nonprofit-Organisationen wie Tier-, Natur- und Artenschutzvereinigungen Hilfestellung bei der Umsetzung von Kampagnen, Aktionen und Veranstaltungen. Das Büro übernimmt für seine Auftraggeber Öffentlichkeits-, Presse- sowie Lobbyarbeit. Des Weiteren sind Fotografen für das Tierschutzbüro tätig, die die Aufgaben haben, Kampagnen und Aktionen bildmäßig zu begleiten sowie tierschutzrelevante Fotos und Videomaterial (z.B. zum Thema Massentierhaltung, Nutztierhaltung, Zoo, Zirkus, Hundehaltung) zu erstellen. Zum weiteren Aufgabenfeld des Tierschutzbüros zählen neben dem „Infobroking" (Informationsbeschaffung) auch Vor-Ort-Recherchen sowie die Aufdeckung von Tierquälerei. Dabei sieht sich das Büro primär als Schnittstelle für Medien, Verbraucher und Vereine. Auch die Verknüpfung mit Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen zur Durchführung von eigenen Kampagnen wird vom Deutschen Tierschutzbüro als Initiator umgesetzt.

Informationen sind erhältlich bei:

Deutsches Tierschutzbüro
Ingo Schulz
An Groß Sankt Martin 6/206
50667 Köln
Info@tierschutzbuero.de
0221-20463862
www.tierschutzbuero.de