Schadstofffrei renovieren – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

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Im Frühjahr juckt es vielen in den Fingern: Sie wollen Haus oder Wohnung auf Vordermann bringen und verschönern. Immer mehr Heimwerker legen dabei Wert auf Nachhaltigkeit. Wie das funktioniert und worauf sie bei der Renovierung achten sollten, weiß Sascha Schneiderwind, Umwelt- und Klimaschutzexperte der ERGO Group.

Schadstoffe zu Hause erkennen

Wer eine Renovierung plant, sollte dabei auch gesundheitliche Faktoren berücksichtigen: Wo verbergen sich zu Hause Schadstoffe, die Heimwerker im Rahmen der Renovierung entsorgen sollten? Denn Giftstoffe wie Formaldehyd oder Isothiazolinone, die sich zum Beispiel in vielen Wandfarben befinden, können unter anderem zu Kopfschmerzen, Allergien sowie Reizungen von Nase und Augen führen. "Je weniger Schadstoffe beispielsweise Bodenbeläge oder Wandfarben abgeben, desto besser das Raumklima. Das wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Bewohner aus", so Schneiderwind. "Eine Beratung über Schadstoffe in den eigenen vier Wänden bieten beispielsweise Baumärkte, Verbraucherzentralen oder Sachverständige für Innenraumschadstoffe", informiert der Experte von ERGO.

Neue Wände, neue Böden – worauf achten?

Beim Kauf neuer Böden, Tapeten oder Farben rät Schneiderwind, auf langlebige und umweltfreundliche Materialien zu achten. Für Farben, Lacke & Co. heißt das, auf der Verpackung zu kontrollieren, ob und welche Schadstoffe das Produkt enthält. Wer auf Konservierungsmittel verzichten möchte, kann Naturwandfarben wie Lehm-, Kalk- oder Silikatfarbe verwenden. Tapeten oder Böden gibt es auch aus recycelten Materialien. Der Kauf von umweltfreundlichen Produkten trägt unter anderem dazu bei, Ressourcen zu sparen. Bei Teppichen sollten Heimwerker zudem darauf achten, dass sie frei von Weichmachern sind.

Siegel geben Sicherheit

Eine Orientierungshilfe beim Kauf umweltfreundlicher Böden, Tapeten und Farben sind Umwelt- und Biosiegel. Um im Dschungel der verschiedenen Zertifizierungen und Hersteller den Überblick zu behalten, empfiehlt der Umwelt- und Klimaschutzexperte, sich über das Siegel zu informieren. Dies ist beispielsweise auf der Webseite www.siegelklarheit.de, einer Initiative der Bundesregierung, möglich. Farben und Lacke, die beispielsweise das Umweltzeichen Blauer Engel tragen, haben besonders hohe Anforderungen an den Gesundheitsschutz und die Umweltverträglichkeit.

Vorsicht beim Entfernen & Entsorgen

Auch während der Renovierungsarbeiten sollten Heimwerker einiges beachten: Beim Entfernen alter Tapeten und Böden können beispielsweise gesundheitsschädliche Dämpfe austreten. Daher am besten alle Fenster öffnen und eine Atemschutzmaske tragen. Grundsätzlich gilt, auf eine sachgerechte Entsorgung aller Materialien und Utensilien zu achten. "Sind Farben oder Lacke noch flüssig, handelt es sich um Sondermüll, der an bestimmten Tagen beim örtlichen Wertstoffhof abgegeben werden kann", so Schneiderwind. Auch das Schmutzwasser nach dem Auswaschen von Pinseln und Rollen zählt dazu. Eingetrocknete Farben, Tapeten und Teppiche ohne Klebereste können dagegen in den Restmüll. Wer sich unsicher ist, wohin mit dem Renovierungsabfall, kann bei der Gemeinde oder Kommune nachfragen. Übrigens: Auch manche Baumärkte nehmen Sondermüll nach einer Renovierung zurück.
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