Gemeinsame Nothilfekampagne sammelt bereits über 1 Million Euro für die Ukraine

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Gemeinsam mit sechs weiteren Hilfsorganisationen hat ZOA vergangene Woche eine Nothilfekampagne aufgrund des Krieges und der daraus resultierenden humanitären Krise in der Ukraine gestartet. Mit dem Erlös werden die Organisationen Flüchtlinge aus der Ukraine unter anderem mit Nahrungsmitteln, Wasser, Unterkünften, Decken und Betten versorgen und ihnen Traumabehandlungen anbieten.

In der Zwischenzeit sind bereits Spenden in Höhe von mehr als einer Million Euro zusammengekommen. Auch die Hilfsmaßnahmen haben bereits begonnen. Vor Ort arbeiten die Hilfskräfte der sieben Organisationen ZOA, Dorcas, EO Metterdaad, Come over and help, Save a Child, Tearfund und Woord zusammen, um schnell und effektiv Hilfe zu leisten. Sie sind sowohl in den Nachbarländern der Ukraine, die Flüchtlinge aufnehmen im Einsatz, als auch in den Grenzregionen der Ukraine, in denen sicheres Arbeiten möglich ist.

Arjan Lock, Direktor unseres Partnerhilfwerks EO Metterdaad sieht den Bedarf vor Ort als sehr dringend an. Er ist derzeit in Moldawien, im Grenzgebiet zur Ukraine, um über die Nothilfe zu berichten: „An der Grenze gibt es eine kilometerlange Schlange von Menschen. Sie fliehen vor den Bombardierungen und aus Angst, dass die russischen Truppen weiter vorrücken. Und wenn man den Menschen hier in die Augen schaut, kann man ihre Verzweiflung sehen. Sie haben Angst um ihr Leben und wollen nur eines: sicher auf die andere Seite kommen.“ Heute reist unser ZOA-Nothilfeteam an die ungarisch-ukrainische Grenze, um auch dort die Flüchtlingsarbeit zu starten.

Um die Flüchtlinge auf der anderen Seite der Grenze angemessen versorgen zu können, verteilen die Hilfskräfte zunächst Lebensmittel. Am vergangenen Wochenende gaben sie so bereits mehr als 500 Lebensmittelpakete aus. Zurzeit prüfen sie die Möglichkeit, weitere Pakete und Hygieneprodukte von Rumänien und Moldawien aus in die Ukraine zu transportieren. Unsere Mitarbeiter vor Ort unterstützen sie, um die Bedürfnisse vor Ort zu erfahren und die geplante Hilfe zu koordinieren.
„Zehntausende von Vertriebenen stehen am Grenzübergang in Moldawien. Es ist schwer zu glauben, dass dies gerade wirklich geschieht“, erzählt Ghenadie Russu, Direktorin einer der Hilfsorganisationen. Sie verteilen Brot und Suppe an bedürftige Gruppen, darunter ältere und behinderte Menschen. Außerdem unterstützen sie vor dem Krieg geflohene Familien mit Kindern sowohl in der Ukraine als auch in Moldawien, wo viele Flüchtlinge gestrandet sind.

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