ZDK tritt der eFuel Alliance bei und fordert klare politische Zusagen

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Pressemitteilung zum Beitritt des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zur eFuel AllianceBerlin, den 14.03.2022: Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist neues Mitglied der eFuel Alliance. Damit hat die eFuel Alliance einen weiteren wichtigen und einflussreichen Partner gewonnen, um die Rahmenbedingungen für die industrielle Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien möglichst rasch voranzutreiben. Der ZDK vertritt die berufsständischen Interessen von immerhin 36.570 Autohäusern und Kfz-Meisterbetrieben mit 435.000 Beschäftigten. Weitere 3.200 Karosserie-, Fahrzeugbau- und Lackier-Fachbetriebe mit rund 40.000 Mitarbeitern, die im Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugbautechnik e.V. (ZKF) organisiert sind, kommen hinzu.

"Wenn wir die Klimaziele im Straßenverkehr erreichen wollen, muss der Bestand an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren in die Strategie zur CO2-Minderung einbezogen werden. Weltweit sind das aktuell rund 1,4 Milliarden Pkw, davon in Deutschland rund 46 Millionen. Sie ließen sich mit klimaneutral hergestellten E-Fuels betreiben, auch als Beimischung zu Benzin- oder Dieselkraftstoff", sagt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Er wies außerdem darauf hin, dass die Politik hier bald für Klarheit sorgen muss: "Um synthetischen Kraftstoff schon bald verfügbar zu haben, bedarf es des politischen Willens, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen: mit starken Anreizen, aber insbesondere auch mit Planungssicherheit für Investoren, um Anlagen für die Herstellung dieser Kraftstoffe errichten zu können. Dafür setzen wir uns mit den Partnern in der eFuel Alliance nachdrücklich ein."

Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance, freut sich ganz besonders darüber, mit dem ZDK einen starken Verband im Kampf für einen klimaneutralen Verkehr an der Seite zu haben. "Synthetische Flüssigkraftstoffe sind eine ausgezeichnete Alternative zu konventionellen Kraftstoffen und damit hervorragend geeignet, die CO2-Emissionen im Verkehrssektor entscheidend und kostengünstig zu reduzieren. Hinzu kommt , dass der russische Krieg mit der Ukraine sehr deutlich macht, dass wir in unserer Energieversorgung diverser und resilienter werden müssen. Um die Energieversorgung sicherer, unabhängiger und kostengünstiger zu machen, sind eFuels unverzichtbar. Je eher die politischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, desto früher kommen wir diesen gemeinsamen Zielen näher."

Die eFuel Alliance e.V.
Die eFuel Alliance e.V.ist eine Interessensgemeinschaft, die sich für die industrielle Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien einsetzt. Mit seinen mehr als 170 Mitgliedern repräsentiert die eFuel Alliance die gesamte Wertschöpfungskette der eFuel Produktion: von innovativen Start-ups wie Synhelion über Siemens Energy, Bosch, Mazda, der Mineralölindustrie wie Neste bis hin zu Anwendungssektoren wie Liebherr sowie dem ADAC. Ziele der Initiative ist die Anerkennung von eFuels als wesentlicher Baustein einer europäischen, technologieoffenen Klimaschutzpolitik. Auf europäischer Ebene setzt sich die Allianz für Rahmenbedingungen ein, die einen Markthochlauf von eFuels ermöglichen.

Weitere Informationen: https://www.efuel-alliance.eu/de/presse

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