Worauf sollte man bei einer Rechtsschutzversicherung achten?

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Egal, wie friedfertig und vernünftig man ist, das Leben läuft nicht immer rund. Wo Menschen aufeinandertreffen entstehen Konflikte, die häufig nicht respektvoll ausdiskutiert werden.
Ein Streit in vielen Bereichen des Lebens kann schnell vor Gericht landen und teuer enden. Für diese Fälle ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll.
Wir haben eine 5PunkteCheckliste für Sie zusammengestellt, die Ihnen bei der Wahl einer geeigneten Rechtsschutzversicherung hilft:
1. Wer kann versichert werden? Rechtsschutzversicherungen bieten in der Regel Schutz für Singles und Familien mit Kindern. Für Senioren sollte es einen günstigeren Tarif geben, da sie nicht mehr aktiv am Berufsleben teilnehmen. In Familientarifen sind regelmäßig Ehepartner, eingetragene Lebensgemeinschaften oder Paare, die in häuslicher Gemeinschaft leben, abgesichert. Kinder so lange, bis sie selbst arbeiten oder alleine wohnen. 2. Wie sind Ihre Lebensumstände und welche Bereiche sollte eine gute Rechtsschutzversicherung abdecken? Eine gute Rechtsschutzversicherung muss nach dem Baukastenprinzip funktionieren. Sie können den passenden Schutz aus einzelnen Modulen zusammenstellen und müssen nicht für unnötige Leistungen bezahlen. Grundsätzlich können Sie folgende Lebensbereiche versichern: Privat, Beruf, Verkehr und Leben:
Der Verkehrsrechtsschutz bietet Schutz im Streitfall im Straßenverkehr, egal ob als Auto, Fahrrad, E-Bike, Bus oder Fußgänger unterwegs. Beispielsweise können Sie nach einem Unfall Schmerzensgeld oder Schmerzensgeld verlangen oder sich gegen den drohenden Führerscheinentzug wehren. Grundsätzlich sind fahrlässige Verstöße versichert, nicht aber vorsätzliche Verstöße. Der Rechtsschutz des Einzelnen hilft bei der Geltendmachung von Rechtsfragen im Privatleben, wie z. B. bei Einkäufen, Reisen, Streitigkeiten im Rahmen von Versicherungsverträgen oder Schadensersatzansprüchen. Der Arbeitsrechtsschutz bietet Schutz bei einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung mit Arbeitnehmern. Zum Beispiel eine Verwarnung, Pensionierung, Disziplinarmaßnahme oder ein Streit über Gehalt und Ermittlungen. Der Hausrechtsschutz schützt Mieter und Eigentümer der von ihnen genutzten Wohneinheiten. Zum Beispiel Mieterhöhungen, Kündigungen wegen Eigenbedarfs oder Streitigkeiten mit Nachbarn.

3. Wie hoch ist die Versicherungssumme? Beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung sollten Sie auf die Höhe der Versicherungssumme achten. Damit Sie auch notfalls in zweiter Instanz klagen können, ist eine Deckungssumme von mindestens 300.000 Euro, besser noch unbegrenzt erforderlich. Der Vertrag sollte zudem mindestens für Europa und die anliegenden Mittelmeerstaaten gelten, damit Sie auch im Ausland optimal geschützt sind.

4. Darf der Anwalt frei gewählt werden? In einem Rechtsstreit sollten Sie mit einem Anwalt Ihrer Wahl zusammenarbeiten, dem Sie vertrauen. Die freie Anwaltswahl ist demnach ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Rechtsschutzversicherung.

5. Wie ist der Service? Handelt es sich um einen vertrauenswürdigen Anbieter? Wird er von Kunden weiterempfohlen? Sind die Mitarbeiter gut erreichbar? Diese und weitere Fragen sind bei der Wahl des Versicherers ebenfalls wichtig. Auch RechtsschutzversicherungsTests von Verbraucherinstitutionen wie Stiftung Warentest, Ökotest, oder Focus Money können Ihnen bei der Suche nach dem passenden Anbieter weiterhelfen.

Veröffentlicht von:

Maier Einzelunternehmen

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