Palmöl ist eine sichere Alternative

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sup.- Das Regal mit Weizenmehl ist im Supermarkt leer. Flaschen mit Pflanzenöl sind ausverkauft. In Erwartung von Versorgungsengpässen und Preissteigerungen neigen viele Verbraucher gegenwärtig zu Hamsterkäufen. Derartige Sorgen, das betont auch die Deutsche Landwirtschaft, sind unbegründet. Selbst wenn es zu geringeren Rohstofflieferungen für Weizenkeimöl oder Sonnenblumenöl aus Osteuropa kommen sollte, ist niemand künftig gezwungen, fettfrei in der Küche zu arbeiten.

Eine der weltweit wichtigsten und ertragreichsten Pflanzen, aus der Öl hergestellt wird, ist die Ölpalme. Palmöl ist eine Zutat in zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfs. Palmöl macht Schokolade zarter und geschmeidiger, wird für Wurstwaren und Margarine bis hin zu Kosmetika verarbeitet. Palmöl wird als Rohstoff allerdings oft kritisiert. Es geht darum, die Anbauregionen in Asien, Afrika und Südamerika vor illegalen Entwaldungen und die dort Beschäftigten vor unfairer Bezahlung und Menschenrechtsverletzungen zu schützen. Für diesen Schutz wird viel getan. Deutsche Verbraucher gehören zu der weltweit wachsenden Zahl von Menschen, die regelmäßig CSPO verbrauchen. Diese Abkürzung steht für Certified Sustainable Palm Oil, also für nachhaltig zertifiziertes Palmöl. Anerkannte Zertifizierungssysteme übernehmen eine wichtige Kontrollfunktion bei der Palmölproduktion. Die damit ausgezeichneten umwelt- und sozialverträglich erzeugten Rohstoffe haben einen wachsenden Anteil am gesamten Palmölmarkt. Die internationale Gemeinschaftsinitiative "Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl" (RSPO) dokumentiert sowohl bei den zertifizierten Flächen als auch beim Gesamtabsatz zweistellige Zuwachsraten. Immer mehr Verbraucher zeigen beim Einkauf Verantwortungsbewusstsein und interessieren sich für die Herkunft der verwendeten Zutaten. In Deutschland stärkt das Forum Nachhaltiges Palmöl e. V. (FONAP) die Einhaltung dieser Regeln und wirbt bei Herstellern, Importeuren und Handelsketten für deren konsequente Anwendung. Informationen bietet die Website www.forumpalmoel.org.

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