Waffenstillstand im Jemen bringt Hoffnung

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Der Waffenstillstand basiert auf einem Entwurf, der von den Vereinten Nationen vorgelegt wurde. Er soll vorerst zwei Monate andauern. Es wurde vereinbart, dass Kämpfe für diesen Zeitraum ausgesetzt werden, damit die Bevölkerung sich erholen kann. Seit 2011 herrscht im Jemen ein Bürgerkrieg, der das Land in eine humanitäre Notlage brachte. Etwa 16,2 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Hälfte der Gesamtbevölkerung leidet an Hunger.

Für Hilfsorganisationen im Land bietet die Waffenruhe neue Möglichkeiten, im Land zu arbeiten. „Dieser Waffenstillstand bietet zum ersten Mal seit Jahren einen Hoffnungsschimmer auf Frieden und eine Zukunft“, erklärt Gerrianne Pennigs, Mitarbeiterin der Hilfsorganisation ZOA. „Die letzten Monate waren hier sehr hart, mit vielen Luftangriffen und vielen Kämpfen. Gerade zu Beginn des Ramadan, einer Zeit des Fastens und der Besinnung, gibt es jetzt eine Pause. Dies bedeutet den Jemeniten sehr viel.“

Während des Waffenstillstands im Jemen darf unter anderem Treibstoff an Land gebracht werden. Der Mangel daran war in den letzten Wochen ein entscheidendes Problem, da die Grundversorgung nur mit seiner Hilfe wieder aufgenommen werden kann.

Die Hilfsorganisationen vor Ort zeigen sich hoffnungsvoll, wenn auch vorsichtig. Der Waffenstillstand sei sehr fragil und zunächst auf zwei Monate begrenzt. Daher gelte es, die Entwicklung im Land aufmerksam zu verfolgen. Es sei noch zu früh, um zu beurteilen, ob dieses Vorhaben dauerhafte Auswirkungen haben würde, so Stimmen aus dem Land.

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