Die Weltkugel auf dem Buttermarkt

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(Kempen) – „Wir sind mitten in dem größten Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier. Mit der Weltkugel auf dem Buttermarkt in Kempen macht die ÖDP auf die Vernichtung der Diversität in unserer Welt aufmerksam,“ so die Landesvorsitzende der Ökolo9gisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Rita Nowak am Samstag auf dem Buttermarkt in Kempen. „Ohne die Vielfalt der Natur kann die Menschheit nicht überleben“.

Auf die kommunale Situation in Kempen ging der Ratsherr Jeyaratnam Caniceus ein. „Damit das Wohnen in Kempen bezahlbar wird, brauchen wir mehr Mehrfamilienhäuser, Etagenhäuser Tiny Houses.“ so Caniceus. Auch seien verstärkt Erbbaurechte, insbesondere bei städtischen Grundstücken zu vergeben.

Die ÖDP erinnerte an das 50-jährige Jubiläum der Veröffentlichung des „Club of Rome“ unter dem Titel „Grenzen des Wachstums“ ein. Diese zeigte die Folgen der Nichtbeachtung dieser Grenzen schon vor 50 Jahren auf: der Zusammenbruch unserer sozialen und materiellen Welt, wie wir sie kennen. Dennoch wird der Erzählung vom unbegrenzten, permanenten Wachstum weiterhin gehuldigt. Dabei ist es ganz einfach einsichtig, dass auf einem begrenzten Planeten kein unbegrenztes Wachstum möglich ist.

Die ÖDP fordert daher seit langem die Streichung des Wachstums als Staatsziel. Im Landespolitischen Programms der ÖDP zur Landtagswahl sind erste Schritte zu einer stabilen Wirtschaft, die ohne Wachstumszwang auskommt, aufgezeigt: Eine strikte Orientierung am Gemeinwohl, eine konsequente Kreislaufwirtschaft anstelle weiterer Wegwerf- und Verschwendungswirtschaft und eine Förderung des lokalen Mittelstands.

Auf dieser Veranstaltung auf dem Buttermarkt standen auch die beiden stellv. Landesvorsitzenden der ÖDP NRW, Veronika Berger (Kempen) und Franjo Schiller (Mönchengladbach) den Bürgern Rede und Antwort. Die kommunalpolitische Perspektive der ÖDP wurde auch von der Ratsfrau Angelika von Speicher aus Neukirchen-Vluyn deutliche gemacht.

Foto: Rita Nowak, Landesvorsitzende der ÖDP NRW und Jeyaratnam Caniceus auf dem Buttermarkt

Bildquelle: ÖDP

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