Interims-Schulanlage mit vier Gebäuden in Frankfurt

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Viele Frankfurter Schulen sind in die Jahre gekommen und müssen dringend für zeitgemäße Bildungsanforderungen fit gemacht werden – so auch die „Schule am Hang“ im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim. In den kommenden drei Jahren soll die Grundschule aus den 1950er und 1970er Jahren darum kernsaniert werden und einen Neubau mit zusätzlichen Räumen, einer Mensa sowie eine neue Turnhalle bekommen. Damit die derzeit 420 Schülerinnen und Schüler während der Bauphase eine erfolgreiche Schulzeit in angenehmen Schulräumen erleben können, hat die Stadt Frankfurt auf den 2018 mit FAGSI geschlossenen Rahmenvertrag zurückgegriffen und eine Interims-Schulanlage bestehend aus vier Container-Gebäuden errichten lassen. Der Rahmenvertrag macht es möglich, hochwertige Schulbauprojekte schnell und unkompliziert zu realisieren – so war in nur 18 Wochen Bauzeit das Schulensemble mit insgesamt über 2.000 qm Bruttofläche bereits bezugsfertig.

Effiziente, nachhaltige und schnelle Gebäudelösungen
Schulen sind komplexe Bauwerke mit einem breit gefächerten, vielseitigen Raumprogramm und klar definierten Raumgrößen, mit strengen Brandschutzauflagen und individuellen Entwurfs- und Gestaltungsanforderungen – je nach pädagogischem Konzept. So gleicht eine Schule selten der anderen und muss sich doch an gewisse Gesetzmäßigkeiten halten. FAGSI Containerschulen sind von Architekten individuell geplante Bauwerke, die sehr präzise auf die Gegebenheiten am jeweiligen Standort eingehen. Aus im Rahmenvertrag vordefinierten Containertypen werden sie in einer Art Baukastensystem zum Gebäude zusammengesetzt. Der verbindliche Preiskatalog des Rahmenvertrags macht zudem eine präzise und verlässliche Kalkulation möglich.
Das Gebäudeensemble der „Schule am Hang“ wurde unweit der Bestandsschule auf dem ehemaligen Parkplatz des Schulcampus „Schule am Ried“ errichtet, einer Gesamtschule, die bereits seit einigen Jahren in enger pädagogischer Kooperation mit der „Schule am Hang“ steht. Insgesamt 140 hochwertige Mietcontainer waren nötig, um die 2.057 qm Bruttoschulfläche verteilt auf vier Containergebäude an der Barbarossastraße zu organisieren. Nach nur 18 Wochen Bauzeit vor Ort konnte im April 2021 die neue „Forschungsstation“ – wie die Interimsschulanlage intern liebevoll genannt wird – bereits in Betrieb gehen. Seine industriell anmutende, in unterschiedlichen Grüntönen gestaltete Fassade unterstreicht den kreativen Charakter des Gebäudequartetts. Auch die städtebaulich aufgelockerte Anordnung der Gebäude auf dem Grundstück, durch die kindgerecht gestaltete Innenhöfe für den Aufenthalt im Grünen entstehen, weckt Eigenständigkeit und Entdeckergeist – genau das, was Kinder brauchen.
Vier Gebäude im Verbund gruppieren sich um grüne Innenhöfe
Die eingeschossigen Gebäude 1 und 2 beherbergen insgesamt 16 rund 58 qm großen Klassenzimmern. Jede Einheit besitzt eigene Gebäudeeingänge auf beiden Seiten der Innenhöfe, die um den alten Baumbestand herum leicht erhöht auf einem Plateau angelegt wurden. Rampen stellen den barrierefreien Zugang zu den Gebäuden her.
Vis-à-vis wurde Gebäude 3 aufgestellt, ein zweigeschossiger Riegel, der im EG Fachräume für Musik und Bewegung, IT und Film, Werken und Kunst sowie eine kleine Bibliothek beinhaltet. Im Obergeschoss sind die administrativen Räume untergebracht wie das Büro der Schulleitung, das Sekretariat, das Lehrerzimmer sowie das Büro des Schulverwalters und – als Besonderheit auf der Dachterrassenfläche – ein Freiluft-Lehrerzimmer. Mit einem fest installiertem „Stuhlkreis“ können hier schnell und unkompliziert Besprechungen an der frischen Luft organisiert werden. Zum Raumprogramm gehören außerdem sanitäre Anlagen für Lehrer und Kinder auf beiden Etagen.
Ein viertes, eingeschossiges Bauwerk, das jenseits der Feuerwehrzufahrt westlich des Gebäudetrios errichtet wurde, bietet weiteren vier Klassenräumen Platz. Im angrenzenden Differenzierungsraum können Schüler individuell gefördert und bestimmte Unterrichtsphasen vertieft werden.
Die Schulgebäude sind vorerst für die Nutzungsdauer von drei Jahren geplant. Sind Neubau und Sanierung der Bestandschule abgeschlossen, werden die Mietcontainer demontiert, abgebaut und in einem der FAGSI-Werke für ihren neuen Einsatzzweck aufbereitet. Vielleicht sogar wieder als Schule im Stadtgebiet von Frankfurt. Insgesamt 26.000 Mietcontainer fasst derzeit der deutschlandweite FAGSI-Pool – das nächste Ziel wartet schon.

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