Bedeutung der Jahreszeiten im Ayurveda

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Die meisten Menschen haben eine Lieblings-Jahreszeit. In dieser fühlen sich diese Menschen so richtig wohl – wie ein Fisch im Wasser.
So liebe ich es, wenn es warm ist – meine Partnerin mag aber Temperaturen über 25 Grad nicht, besonders dann nicht, wenn zusätzlich die Luft "steht" oder wenn es so richtig schwül ist.
Doch warum können uns die Jahreszeiten so beeinflussen?
Im Winter können uns die kurzen Tage und die vermehrte Dunkelheit auf die Stimmung schlagen. Auch neigen viele Menschen dazu, im Winter mehr Süßigkeiten und auch gehaltvoller zu essen.
Im Frühjahr bekommen viele Menschen dann eine Aufbruchstimmung, sie werden wieder aktiver und wollen das Leben im Freien genießen. Auch die Natur lebt wieder auf und viele Pflanzen und auch viele Blumen zeigen sich.
Bei großer Hitze können wir Konzentrationsstörungen bekommen, viele Menschen werden dann auch schnell müde, andere wiederum drehen so richtig auf.
Im Sommer fällt es vielen Menschen leichter, Sport zu treiben oder auch, das Gewicht zu regulieren.
Auch stehen viele Menschen viel früher auf, geweckt von der Helligkeit und vom Vogelgezwitscher. Meist steigt jetzt das Energie-Niveau wieder.
Ganz natürlich greifen wir zu mehr Früchte und Gemüse.
Auch der Herbst hat so seine Stärken, begonnen mit dem goldenen Herbst bis hin zum windigen bis stürmischen Wetter – und auch die Kälte macht sich wieder mehr bemerkbar. Die Vielfalt der herbstlichen Farben regen viele Menschen auch zu schönen Ideen und Visionen an.
Sicher – dass hat auch mit den Hormonen zu tun.
Im Winter, bedingt durch das geringe Licht – ist der Melatonin-Spiegel hoch.
Im Frühjahr ist dann die Umstellung auf Aktivitäts-Hormone.
Das Frühjahr und der Sommer wird beherrscht von einem hohen Serotonin-Spiegel. Und im Herbst, da steigt das Dopamin.
Ayurveda bringt aber zusätzliche sehr wichtige Aspekte, mit denen jeder sein Leben leichter und gesünder gestalten kann.
Vata – Pitta – Kapha beeinflussen unser Leben.
Das Universum besteht aus den 5 Elementen – im Ayurveda werden diese als Äther (Raum), Luft, Feuer, Wasser und Erde bezeichnet. Aus diesen bilden sich dann die 3 Bio-Energien Vata, Pitta und Kapha.
Diese werden auch als Doshas bezeichnet und jeder Mensch hat eine ganz individuelle Kombination dieser 3 Wirkprinzipien. Daher wird auch im Ayurveda gesagt: Jeder ist einmalig und jeder muss auch diese Einmaligkeit leben, damit er gesund und fit ist – ein ganze lange Leben lang.
Diese individuelle Konstitution kann man erfahren, z.B. dadurch, dass man bei einem Ayurveda-Praktizierenden die Konstitution bestimmen lässt, durch Bücher oder durch Kurse und Seminare.
Das Online-Seminar "Ayurveda-Basics – die Konstitutionsbestimmung.
In diesem Online-Seminar "Ayurveda-Basics – die Konstitutionsbestimmung werden die Teilnehmer Schritt für Schritt geführt, bis dann die Konstitution klar zu erkennen ist. Gleichzeitig erfährt man dabei, welche Ungleichgewichte gerade vorherrschen und was man tun kann, um diese zu beheben. Am Ende des Artikels habe ich einen Link zu der Beschreibung dieses Seminar eingefügt.
Die Bioenergien Vata, Pitta und Kapha sind aber auch die Grundlage der Jahreszeiten.
Der Winter ist dem Kapha zugeordnet und hat unter anderem Eigenschaften wie: Kalt, nass, matschig, behäbig, langsam.
Das Frühjahr und der Sommer sind dem Pitta zugeordnet mit Eigenschaften wie leicht, schnell, ideenreich, hitzig, impulsiv. Auch der goldene Herbst hat noch diese Pitta-Energie.
Der Herbst ist insbesondere Vata zugeordnet mit Eigenschaften wie trocken, windig, kalt, auch die klirrende Kälte im beginnenden Winter hat diese Vata-Energie.
Alles im Universum beeinflusst sich.
Alles im Universum beeinflusst sich – auch wir Menschen beeinflussen uns mit unseren unterschiedlichen Konstitutionen.
Aber auch die Eigenschaften der Jahreszeiten können in uns Menschen Ungleichgewichte fördern, alleine dadurch, dass diese Eigenschaften die Eigenschaften unserer Konstitution ins Ungleichgewicht bringen können.
Der Winter aktiviert oft als Ungleichgewicht depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Trägheit.
Der Sommer, vor allem, wenn es richtig heiß ist, Sonnenallergie, Sonnenbrand, Hitzschlag, aber auch Herz-Kreislauf-Probleme wie auch Bluthochdruck können entstehen. Auch Entzündungen aller Art werden gefördert.
Im Herbst können dann Vata-Ungleichgewichte vermehrt auftreten, wie Gedankenflut, weniger gut schlafen, Trockenheit der Haut und der Schleimhäute u.a. vermehrt auftreten. Diese Probleme sind bei Stress noch extremer.
Was kann man also tun, um die eigene Konstitution auch im Laufe der Jahreszeit so zu leben, dass keine Ungleichgewicht entstehen?
Im Grunde hat man nur 2 Stellschrauben, an denen man als Mensch etwas tun kann, um im Gleichgewicht zu bleiben – Der Lebensstil und die Ernährung – einschließlich des Trinkens.
Im Grunde ganz einfach.
Kennt man seine Konstitution und kennt man die Qualitäten der Jahreszeiten, dann kann man in beiden Bereichen ausgleichend regulieren – und das kann, je nach Konstitution unterschiedlich sein.
In dem oben schon erwähnten Seminar Ayurveda-Basics – die Ayurveda-Konstitution kann man wichtige Prinzipien hierfür lernen, ein weitere Online-Seminar "Die Ayurvedaküche Online" gibt es dann weitere wichtige Aspekte, welche für ein langes, gesundes und glückliches Leben wichtig sind.
Für den Sommer gebe ich hier noch einige allgemeine Tipps, mit denen man diesen leichter meistern kann:
Warme Getränke und genügend trinken.
Wir bestehen zu 2/3 aus Wasser und alle Stoffwechselleistungen sind vom Wasser abhängig.
Da wir im Sommer mehr schwitzen ist ausreichend und regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken, wichtig für die Gesundheit. Ayurveda empfiehlt hier warme Getränke mit kühlendem Charakter, so z.B. Pfefferminz Tee oder auch Melisse Tee. Kalte Getränke oder auch eisgekühlte Getränke sind kontraindiziert, weil sie die Stoffwechselleistung des Körpers reduzieren.
Warmes leichtes Essen.
Viele Menschen haben im Sommer weniger Hunger, das ist auch gut so, denn üppiges Essen belastet den Stoffwechsel. Warme, leichte Gerichte wie Gemüse Curries sind ideal.
Im Sommer können es aber auch um die Mittagszeit Salate sein und auch Obst tut hier gute Dienste. Gerade jetzt ist Melonenzeit und Wassermelone kann den Durst gut löschen und unterstützt sogar das Abnehmen.
Leichte natürliche Kleidung – kein Synthetik
Natürliche Stoffe wie Seide und Baumwolle sind für den Sommer ideal, zu beachten ist aber auch, dass diese nicht zu eng sind.
Sich nicht überfordern beim Sport
Sport ist im Sommer morgens und auch abends zu empfehlen – zu Zeiten, wo die Temperaturen dies möglich machen. Wichtig ist vor allem für Pitta-Konstitutionen, dass sie sich dabei nicht überfordern.
Gesundheitsvorsorge mit Ayurveda.
Wie im Artikel schon angesprochen gibt es von der Ayurvedaschule von Wolfgang Neutzler Online-Seminare für die Konstitutionsbestimmung und für die Ayurveda-Ernährung.
Wer sich also tiefer mit Ayurveda für ein gesundes, langes und glückliches Leben interessiert, der kann über folgende Links mehr Informationen bekommen – und das ohne Reisestress und Reisekosten.
Hier gibt es die Informationen zur Konstitutionsbestimmung
Hier gibt es die Informationen zum Ayurveda-Kochkurs

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Ayurvedaschule im Rosenschloss

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89423 Gundelfingen / Donau
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Schulleiter der Schule für Ayurveda Wolfgang Neutzler praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Er ist als Autor, Co-Autor, Schulungsleiter sowie Privatdozent für Ayurveda tätig. 

Wolfgang Neutzler liegt es sehr am Herzen, das ganzheitliche Ayurveda Konzept Interessierten Laien und Menschen aus dem Gesundheitsbereich zu vermitteln.
In der Ayurvedaschule kann man

sich als Massage-Spezialist, in Ayurveda-Massagen, als Ayurveda-Ernährungsberater und als Ayurveda-Lifestyle-Coach ausbilden lassen.

Witer kann man KochkurseAyurveda-Ausbildungen, Ayurveda-Behandlungen durchführen und Kochkurse

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