Urlaubsreise mit dem Auto – im europäischen Ausland ist einiges zu beachten

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07.07.2022. Sommerzeit ist Urlaubszeit. In diesem Jahr ist das Auto für die Urlaubsreise weiterhin der Favorit. Deshalb ist es für Autofahrer wichtig, sich schon im Vorfeld zu informieren, welche Gesetze sich im europäischen Ausland geändert haben oder neu hinzukommen sind. Denn Bußgeldbescheide werden in der Regel auch vom Ausland aus in Deutschland verfolgt. Darüber informiert jetzt die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI).

„Bußgelder sind im europäischen Ausland meistens um einiges teurer als in Deutschland. Und Bußgeldbescheide werden von den deutschen Behörden auch zugestellt. Ausnahmen die nicht vollstreckt werden können sind zum Beispiel die Nicht-EU-Länder Norwegen, Liechtenstein oder Schweiz, erklärt Jürgen Buck, Vorstand der GVI. Unabhängig davon ist man auf der Urlaubsreise auch gut beraten, sich an die Geschwindigkeitsvorschriften zu halten. „Im europäischen Ausland ist man nicht zimperlich, wenn es um die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit geht. Kontrollen sind an der Tagesordnung und teuer. Wer beispielsweise in Norwegen 20 km/h zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt mindestens 460 Euro“, warnt Jürgen Buck.

Achten sollten Reisende im europäischen Ausland auch auf die mitzuführende Sicherheitsausstattung, wie zum Beispiel Sicherheitswesten oder etwa ein zweites Warndreieck, das in der Türkei unbedingt mitzuführen ist. Und in Zeiten von Corona und steigender Fallzahlen sollte man sich schon vor der Fahrt erkundigen, welche Regeln im Urlaubsland zurzeit Gültigkeit haben.

Ausführliche Informationen und hilfreiche Tipps zur Urlaubszeit im europäischen Ausland finden Interessierte unter www.geldundverbraucher.de, im „Reisen Spezial“ der GVI.

Veröffentlicht von:

GELD UND VERBRAUCHER Interessenvereinigung der Versicherten, Sparer und Kapitalanleger e.V. (GVI)

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