Ceresana präsentiert eine neue Studie zum Weltmarkt für Flammschutzmittel

  • Aktualisiert vor3 Monaten 
  • 3Minuten Lesezeit
  • 595Wörter
  • 46Leser

Elektrischer Strom macht unser Leben bequem – leider aber auch brandgefährlich. Der Boom von E-Mobilität, Ladesäulen, Batterien und Photovoltaik-Anlagen erhöht den Bedarf für Chemikalien, die eine Entzündung von Kunststoffen und anderen brennbaren Materialien verhindern oder Brände zumindest verlangsamen. Ceresana hat bereits zum siebten Mal den Weltmarkt für alle Arten von Brandhemmern analysiert: für bromierte und chlorierte Flammschutzmittel ebenso wie für ATH, Organophosphor, ATO und sonstige Additive. Laut der neuen Marktstudie werden weltweit pro Jahr rund 2,19 Millionen Tonnen Flammschutzmittel eingesetzt.

Kabel und Dämmstoffe brauchen Feuerschutz

Für Autos, aber auch für öffentliche Verkehrsmittel werden große Mengen an brandhemmenden Beschichtungen und Gelcoats gebraucht. Praktisch alle Materialien können gegen Feuer und Brandfolgen geschützt werden, ob Kunststoffe, Textilien, Holz oder Papier. Ceresana erwartet für den Sektor der Fahrzeugindustrie die größte Steigerung der Flammschutzmittel-Nachfrage: Bis 2030 rechnen die Marktforscher dort mit rund 3,1 % Wachstum pro Jahr. Der größte Abnehmer von Flammschutzmitteln bleibt aber voraussichtlich die Bauindustrie, die derzeit fast ein Drittel der gesamten Produktion verbraucht. Brandhemmer sind für Dämmschaumstoffe unerlässlich, aber auch zum Beispiel für die Ummantelung von Stahlträgern in Gebäuden. Elektrik und Elektronik ist mit einem weltweiten Verbrauch von rund 525.000 Tonnen das zweitgrößte Einsatzgebiet von Flammschutzmitteln. Immer öfter werden hocheffiziente synergistische Kombinationen verschiedener Flammschutzmittel entwickelt und Brandhemmer gezielt für bestimmte Anwendungen maßgeschneidert.

Umweltverträgliche Flammschutzmittel-Typen gesucht

Viele Flammschutzmittel sind wegen möglicher Folgen für Gesundheit und Umwelt umstritten, etwa weil sie sich in Lebewesen anreichern oder Gifte freisetzen können. Eine Herausforderung ist auch das Recycling von flammschutz-mittelhaltigen Kunststoffen. Als relativ umweltfreundlich gilt das halogenfreie Aluminiumhydroxid, das auch Aluminiumtrihydroxid genannt wird: ATH ist mit einem Marktanteil von aktuell 38 % das weltweit mit Abstand meistverkaufte Flammschutzmittel. An zweiter Stelle kommen bromierte Flammschutzmittel, die besonders in Elektroprodukten und Schaumstoffen eingesetzt werden, aber als problematisch gelten. Staatliche Regulierungen und gesetzliche Vorgaben, zum Beispiel die RoHS-Richtlinie der Europäischen Union zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, bewirken deutliche regionale Unterschiede: In Westeuropa und Nordamerika erreichen bromierte Verbindungen nur noch 5,1 %, bzw. 11 % Marktanteil – in Asien hingegen 28,4 %. Insgesamt werden in Asien-Pazifik die meisten Flammschutzmittel verbraucht: Auf diese Weltregion entfallen derzeit rund 46 % der gesamten Flammschutzmittel-Nachfrage.

Aktuelle Industrieanalyse zu Flammschutzmitteln

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Flammschutzmittel-Markts einschließlich Prognosen bis 2030: Für jede Region der Welt werden Verbrauch und Umsatz erläutert. Zudem wird der weltweite und regionale Flammschutzmittel-Verbrauch je Produkttyp und je Anwendungsgebiet analysiert. Die verschiedenen Flammschutzmittel-Typen werden im Einzelnen betrachtet: Aluminiumtrihydroxid (ATH), bromierte Verbindungen, chlorierte Verbindungen, Organophosphor, Antimon-Verbindungen (ATO) und sonstige Flammschutzmittel. Die Studie untersucht auch fundiert die Anwendungsgebiete für Flammschutz: Baumaterialien, Elektrik & Elektronik, Kabel, Fahrzeugindustrie und sonstige Anwendungen. In Kapitel 2 werden für die 16 Länder mit den größten nationalen Märkten der Flammschutzmittel-Umsatz sowie der Verbrauch detailliert analysiert. Die Nachfrage wird dabei aufgeteilt für einzelne Anwendungen und Produkt-Typen. Kapitel 3 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Hersteller von Flammschutzmitteln, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 91 Flammschutzmittel-Produzenten geliefert. Weitere Informationen zur neuen Marktstudie „Flammschutzmittel“ (7. Auflage): www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/flammschutzmittel/

Über Ceresana
Als eines der global führenden Marktforschungsinstitute ist Ceresana spezialisiert auf die Bereiche Chemikalien, Kunststoffe, Verpackungen und Industriegüter mit Schwerpunkt auf Automotive / Mobilität. Seit 2002 profitieren Unternehmen von hochwertigen Industrieanalysen und Prognosen. Über 200 Marktstudien liefern mehr als 10.000 Kunden in aller Welt die Wissensbasis für den nachhaltigen Erfolg.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Veröffentlicht von:

Ceresana

Mainaustr. 34
78464 Konstanz
Deutschland
Telefon: 07531 9429 70
Homepage: https://www.ceresana.com

Avatar Ansprechpartner(in): Martin Ebner
Herausgeber-Profil öffnen


   

Firmenprofil:

Als eines der global führenden Marktforschungsinstitute ist Ceresana spezialisiert auf die Bereiche Chemikalien, Kunststoffe, Verpackungen und Industriegüter mit Schwerpunkt auf Automotive / Mobilität. Seit 2002 profitieren Unternehmen von hochwertigen Industrieanalysen und Prognosen. Über 200 Marktstudien liefern mehr als 10.000 Kunden in aller Welt die Wissensbasis für den nachhaltigen Erfolg.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Informationen sind erhältlich bei:

Ceresana
Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com