Besser Isolieren: Ceresana präsentiert neuen Report zum europäischen Markt für Dämmstoffe

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Verteidigung mit Schaum? Geschäumte Kunststoffe können jedenfalls dazu beitragen, dass die Europäische Union bis 2030 unabhängig von Erdöl und Gas aus Russland und bis 2050 klimaneutral wird. Für diese Ziele will die EU-Kommission jetzt bis zu 300 Milliarden Euro mobilisieren. Vorerst sind aber Liefer-Engpässe und steigende Preise eine große Herausforderung für die Baubranche. Ceresana hat bereits zum fünften Mal den europäischen Markt für Dämm-Materialien in der Bauindustrie analysiert. Im Jahr 2021 wurden in Europa rund 235 Millionen Kubikmeter Dämmstoffe für Wärmedämmung und Schallschutz gebraucht: vor allem Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), Polystyrol-Dämmstoffe (EPS und XPS) sowie Polyurethan (PUR / PIR).

Dämmung hilft Energie sparen

Gut isolierte Wände verringern den Heizenergie-Bedarf oder die Kühllast von Gebäuden – und damit nicht nur Kosten, sondern auch Emissionen von Kohlendioxid. Stetig wächst die Nachfrage nach organischen Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel Schafwolle, Kork, Hanf, Flachs, Holz, Kokos- oder anderen Fasern. Diese Bio-Produkte, die zum Beispiel mit dem deutschen Label „Blauer Engel“ oder dem „Österreichischen Umweltzeichen“ angeboten werden, können die Energiebilanz von Gebäuden zusätzlich verbessern. Ökonomisch aber sind Öko-Dämmstoffe in ganz Europa noch von geringer Bedeutung. Den größten Marktanteil haben mineralische Dämmstoffe, vor allem Steinwolle und Glaswolle. Dahinter folgen synthetische Dämm-Materialien aus Kunststoffen. Regional können die verwendeten Dämmstoff-Typen stark variieren. Die aktuelle Studie von Ceresana behandelt deshalb die spezifischen Gegebenheiten und Faktoren in einzelnen Länderkapiteln.

Geschäumte Kunststoffe für jeden Bedarf

Synthetische Dämmstoffe werden zwar aus Erdöl hergestellt, sind aber besonders langlebig, witterungsbeständig, leicht und bislang auch preisgünstig. Expandiertes Polystyrol (EPS) wurde bereits 1952 unter dem Handelsnamen „Styropor“ eingeführt und wird seit 2014 in Europa als „airpop“ vermarktet. Der relativ grobporige EPS-Hartschaum ist für Luft und Wasserdampf durchlässig. Das feinporigere Extrudierte Polystyrol (XPS) hat dagegen eine geschlossenere Oberfläche, da es nicht nur aufgeschäumt wird, sondern auch einen Extruder durchläuft, also bei hohen Temperaturen geschmolzen und unter hohem Druck stark verdichtet wird. XPS-Hartschaum nimmt kaum Wasser auf und bietet eine hohe mechanische Belastbarkeit und Druckfestigkeit. Hartschaumplatten aus Polyurethan (PUR) sind besonders elastisch; die Weiterentwicklung Polyisocyanurat (PIR) punktet mit besseren Brandschutzeigenschaften.

Fundierte Industrieanalyse zu Dämmstoffen

Kapitel 1 gibt einen Überblick zum europäischen Markt für Dämmstoffe und macht dabei Prognosen bis zum Jahr 2031. Übersichtliche Tabellen und Abbildungen liefern aktuelle Marktdaten zu den wichtigsten Dämmstoff-Sorten: Umsatz, Produktion und Nachfrage für: EPS, XPS, PUR/PIR, Glaswolle und Steinwolle.
Kapitel 2 präsentiert eine vollständige Darstellung und Analyse des Markts für Dämmstoffe in Europa. Die Marktentwicklung von Dämmstoffen in 18 Ländern wird jeweils einzeln betrachtet: Verbrauch, Umsatz, Produktion, Handel.
Kapitel 3 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Dämmstoff-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 60 Dämmstoff-Herstellern geliefert.
Weitere Informationen zur neuen Marktstudie „Dämmstoffe – Europa“ (5. Auflage): https://www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/daemmstoffe-europa/

Über Ceresana
Als eines der global führenden Marktforschungsinstitute ist Ceresana spezialisiert auf die Bereiche Chemikalien, Kunststoffe, Verpackungen und Industriegüter mit Schwerpunkt auf Automotive / Mobilität. Seit 2002 profitieren Unternehmen von hochwertigen Industrieanalysen und Prognosen. Über 200 Marktstudien liefern mehr als 10.000 Kunden in aller Welt die Wissensbasis für den nachhaltigen Erfolg.
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Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

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