Upskill für die digitale Inbetriebnahme

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Spezialist für Automation, Formenbau und Sensortechnik integriert Augmented Reality

Virtual Reality, abgekürzt mit VR und einfach übersetzt mit „virtuelle Realität“ meint die Technologie eine künstliche Welt darzustellen, in die sich Nutzer mit dem passenden Equipment hineinversetzen können. Oft handelt es sich dabei um eine 360-Grad-Umgebung, in der man sich frei umschauen und bewegen kann. VR gilt mittlerweile als ausgereifte Innovation, die Massentauglichkeit erreicht hat. So investieren immer mehr Unternehmen vor allem aus inhärent innovativen Bereichen in die sogenannten Extended-Reality-Technologien.

Virtuelle und erweiterte Realität

Wer von VR spricht, kommt nicht darum herum, auch Augmented Reality (AR) zu erwähnen. Beide Technologien unterscheiden sich insofern, dass während man bei VR in eine virtuelle Welt eintaucht, bei AR die Realität mit digitalen Inhalten ergänzt wird. Ihre Gemeinsamkeit? Beide eröffnen neue Erlebniswelten, von beeindruckenden Produktvisualisierung im B2C Geschäft über die Nutzung innerhalb von Unterhaltungsmedien sowie Werbe- und Immobilienbranche bis hin zum Wissenstransfer: Die Immersion in eine andere Realität hat ihre Vielfältigkeit bewiesen. Aber wie steht es um AR und VR in der Industrie?

VR und AR als Werkzeuge der digitalen Transformation

Laut einer Studie der IDG Research Services, ein auf den Technologiebereich spezialisiertes Marktforschungsunternehmen, setzen bereits rund 75 Prozent der deutschen Industrieunter- nehmen Virtual oder Augmented Reality ein oder planen dies zumindest. Solche Lösungen erlauben etwa die Erfassung und Bereitstellung von Expertenwissen in der Fernunterstützung oder die Erstellung von Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um Produktions- und Serviceprozesse zu optimieren sowie virtuelle Begehungen von ganzen Maschinenanlagen.

AR in der Praxis

„Die Implementierung von Augmented Reality sehen wir als unabdingbaren Bestandteil einer Infrastruktur für die Industrie 4.0. Der wertschöpfende Einsatz der eingesetzten AR-Funktionen reicht von Remote Assistance bis hin zum Know-how-Transfer.“, erklärt Thomas Sturm, geschäftsführender Gesellschafter der VWH GmbH. Das Unternehmen steht seit rund 30 Jahren für qualitativ hochwertige Produkte im Bereich Spritzgießformen, Lasertechnik, Automatisierung sowie Prüftechnik. „AR findet bei uns Anwendung in allen Phasen des Anlagenlebenszyklus, besonders aber bei der Inbetriebnahme. Die Visualisierung erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern gestaltet zugleich die Problembehebung wesentlich effektiver und schneller.“, so Sturm.

So profitiert die Produktion von AR

Der Einfluss von Covid-19 machte auch vor dem deutschen Maschinenbau kein Halt. Laut einer Blitzumfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) stieg zu Beginn der Pandemie der Anteil der Unternehmen, deren Betriebsablauf beeinträchtigt ist, innerhalb von zwei Wochen von 60 auf 84 Prozent. Vertriebsleiter der VWH GmbH Cornelius Neuroth erklärt: „AR ermöglicht, dass Maschinen auch ohne Reisebeschränkungen und Quarantäne in Betrieb genommen werden können. Für eine resiliente Produktion legen wir größten Wert auf eine reibungslose Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie externen Dienstleistern. Kommunikation und flexible Arbeitszeiten helfen, die Inbetriebnahme erfolgreich abzuschließen.“ Der konkrete Einsatz von AR beginnt an dieser Stelle und läuft weiter über die Reduktion von Fehlern und Anlagenstillstände bis zur regelmäßigen Wartung.

Fazit: Die Zukunft in erweiterter Realität

AR ermöglicht die Verschmelzung der physikalischen mit erweiterter Realität. Genau dieser Zustand ist die Voraussetzung für einen Perspektivenwechsel – und lanciert innerhalb der Industriebranche eine ganz neue Sicht im Engineering. „Einfach ausgedrückt, wir ermöglichen unseren Kunden das mobile Betrachten komplexer Anlagen. Dahinter steckt allerdings viel mehr. Es bedeutet Kosteneinsparung durch frühzeitige Fehlererkennung, Produktivitätssteigerung sowie verkürzte Gesamtentwicklungszeit. Dies wiederum mündet in schnelleren Entwicklungsprozessen und erhöhter Innovationskraft“, schließt Thomas Sturm ab.

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