Naturkosmetik gestern und heute – ein Rückblick von Dr. Cattani Cosmetic

  • Aktualisiert vor2 Monaten 
  • 7Minuten Lesezeit
  • 1379Wörter
  • 91Leser

Von Kräutern zur Hautpflege – Naturkosmetik gestern und heute?

Wenn wir die Anfänge der Herstellung von Hautpflegemitteln betrachten, war es immer der Wunsch und das Verlangen der Menschen nach Schönheit

Wurde früher alles zur Hautpflege immer selber hergestellt?

Zurückblickend finden wir bereits in der Steinzeit die ersten Grundlagen, wie sich Menschen mit Farben verschönerten, Höhlenmalereien zeigen auf. Man benutzte Beeren, Kohle oder mineralische Komponenten.

Die ältesten Rezepte wurden auf Papyrusrollen gefunden, verbunden damit die Anleitung zur Herstellung. Es war den Hohepriestern aus Ägypten hinlänglich bekannt, welche Edelsteine für diese Zwecke verarbeitet werden konnten, denn längst nicht alle eignen sich dazu.

Bestimmt zogen die stark geschminkten Augen der Ägypterinnen damals die Blicke auf sich.

Die Verwendung der Mineralien diente allerdings nicht nur der Schönheit, sondern auch der Gesundheit.

Sogar in der Bibel werden wir fündig, welche Kostbarkeiten an ätherischen Ölen und feinen Pflanzenölen, wie das Olivenöl verwendet wurden.

Es wurden Schminkpaletten aus Stein im alten Israel gefunden, sowie Salbentöpfe aus Alabaster. Die wohlhabendere Bevölkerung nutze Schminklöffel aus Perlmutt, die einfachere Ausführung war aus Holz.

Parfümiertes Öl war in der heissen und trockenen Zone ein äusserst beliebtes Körperpflegeprodukt, war das Wasser knapp, die Luft trocken und heiss. Die Haut wurde sorgfältig geschützt.

Parfums und aromatische Öle wurden so teuer gehandelt wie Gold und Silber. Zu den Kostbarkeiten, die die Königin von Scheba aus ihrer weit entfernten Heimat für König Salomo mitbrachte, gehörten Gold, Edelsteine und Balsamöl Als König Hiskia den Abgesandten Babylons voll Stolz seine Schätze präsentierte, zeigte er ihnen nicht nur sein Gold, sein Silber und sein gesamtes Waffenlager, sondern auch „das Balsamöl und das gute Öl“.

Man konnte immer nur relativ geringe Mengen duftender Essenzen und Öle aus den verschiedenen Blüten, Früchten, Blättern, Harzen und Rinden gewinnen. In der Bibel kommen Pflanzen und Stoffe wie Aloe, Balsam, Bdelliumharz, Kalmus, Kassia, Myrrhe, Narde, Safran, Weihrauch (duftendes Harz) und Zimt vor. Einiges davon wuchs im Jordantal. Andere Stoffe mussten eingeführt werden. Sie kamen zum Beispiel über die berühmte Weihrauchstraße aus Indien und Südarabien.

Balsam spielte sogar bei politischen Schachzügen eine Rolle. Wie beispielsweise der Geschichtsschreiber Josephus berichtet, eignete sich der römische Feldherr Marcus Antonius eine der wertvollen Balsamplantagen an, um sie dann der ägyptischen Königin Kleopatra als Geschenk zu überlassen. Und der römische Historiker Plinius erwähnt, dass jüdische Kämpfer während des jüdischen Krieges im 1.Jahrhundert versuchten, sämtliche Balsampflanzen zu vernichten, damit diese nicht den Römern in die Hände fielen.

Nach dem Vorbild der alten Ägypter wurde auch im alten Griechenland und bei den Römern eifrig Mineralien zur Schönheit und Gesundheit neue Rezepturen entwickelt.

Reisende wie Gewürzhändler und Heilkundige waren die Vorläufer unserer heutigen Apotheker. Arzneien wurden von Heilern und Ärzten hergestellt und den Patienten übergeben. Unter dem Staufenkaiser Friedrich II kam es dann für die Apotheker einen zukunftweisenden Erlass. Das Edikt von Salerno schrieb unter anderem die Trennung der Berufe Arzt und Apotheker.

Das ursprünglich nur für Sizilien geltende Papier wurde schnell zum Vorbild für ganz Europa und ist auch heute noch gültig. Es diente der Patientensicherheit und schaffte letztlich die Voraussetzung für die heutige Qualität von Medikamenten und Pflegeprodukten.

Als die älteste Apotheke in Europa gilt die Löwenapotheke in Trier aus dem Jahr 1241 stammend.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die pharmazeutische Industrie immer grösser und das änderte die Arbeitsweise der Apotheken. Sie stellen nun weniger Produkte her, sondern nehmen heute die Rolle der Beratung ein.

Viele Kräuter- und Arzneikammern entstanden in Fürsten- und Königshäusern um die Versorgung der hohen Herrschaften sicher zu stellen. Aus diesen Kräuterkammern entwickelten sich dann häufig die Hof- oder Residenz-Apotheken.

Mörser, Pistill, Waage und Glasgefässe waren die typischen Arbeitsmittel in der Apotheke.

Die Hofapotheke in Stuttgart geht auf die Kräuterkammer des Grafenpaares Henriette von Mömpelgrad und Eberhard IV von Württemberg zurück.

Urkundlich ist der erste Apotheker Heinrich Glaz im Jahre 1413 erwähnt, später wurde daraus eine Stiftung der Markgräfin von Brandenburg, die mittellose Kranke unentgeltlich versorgte.

Apotheker- oder Klostergärten gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück, heute werden diese Gärten meist als Lehrgärten benutzt und davon gibt es wunderschöne Anlagen, wie im botanischen Garten von Augsburg.

Bekannte deutsche Apotheker:

August Oetker betrieb die Aschoff´sche Apotheke und Bäckerei Müller in Bielefeld. Er brachte 1893 das erste Backpulver auf den Markt.

Ernst Christian Schering der 1851 die Schmeisser´sche Apotheke in Berlin übernahm, war legendär für seine Naturliebe. Sein Wunsch waren reine Produkte herzustellen, aber zu dieser Zeit gab es noch keine standardisierten Methoden. 1864 gründete er die chemische Fabrik Ernst Schering.

Heinrich Nestle absolvierte 1833 seine Apothekerlehre in Frankfurt / Main und darauf zog es ihn in die Schweiz.

Er nannte sich dann Nestlé, und brachte 1867 das erste Kindermehl auf den Markt.

So liesse sich die Liste noch lange fortführen, war auch Theodor Fontane war Apotheker.

Der Durchbruch der Kosmetik – Neue, industrielle Kosmetik begeistert.

Man orientierte sich an Coco Chanel oder Marylin Monroe, der Lippenstift wurde für die Normalbürgerin interessant.

Vorher war das eher den Tänzerinnen vorbehalten, aber jetzt waren brombeerrote Lippen en vogue.

Die Augenbrauen wurden schmaler, Bubikopf und Hosenanzug hielt Einzug.

Kosmetische Produkte wurde rege verwendet, in den 50er Jahren wurde in Deutschland der Drehlippenstift auf den Markt gebracht.

In der Nachkriegszeit wurde die Körperpflege ein fester Bestandteil des Alltags und auch erschwinglich. Es war nicht mehr das Privileg einer Gesellschaftsschicht.

Es begann der Hype der synthetischen Roh- und Duftstoffe.

Insgesamt kann man sagen, dass die Bedeutung der Kosmetik und die der Körperpflege heutzutage größer ist denn je.

Vaseline, Paraffin verdrängten die natürlichen Grundlagen, eine neue Ära wurde eingeläutet. Die konventionelle Kosmetik wurde ein Massenmarkt. Als konventionelle Kosmetik bezeichnen wir Produkte, die vorwiegend aus synthetischen Rohstoffen hergestellt wird.

Als synthetische Inhaltsstoffe bezeichnet man Stoffe, die synthetisch hergestellt wurden. Dazu zählen unter anderem Polyethylenglykol, Parabene, Paraffine, Silikone, synthetische Duftstoffe und Emulgatoren.

Naturkosmetik, nur ein Hype?

In den 70er Jahren wurden neue Begriffe aus der Taufe gehoben. Die Ölkrise war mit eine der Ursachen, die bei einer Bevölkerungsschicht ein umdenken auslöste.

ÖKOLOGISCH; BIOLÄDEN, NATÜRLICH;

Die ersten Naturkosmetik- Produkte wurden geboren. Sie präsentierten sich in schlichten Verpackungen und fristeten eher ein Nischendasein.

  • Glaubwürdigkeit und Authentizität sind wichtige Attribute, die die Naturkosmetik erfüllen muss.
  • Ethische und soziale Fragen rund um das Unternehmen rücken in den Fokus.
  • Konsumenten wollen sich mit dem Produkt identifizieren.

Der Zuspruch auf Konsumentenseite wächst zunehmend, da sich die einstigen Nischenprodukte mittlerweile etabliert haben. Wobei sich das Konsumverhalten von Stamm- und Gelegenheitskäufern in Deutschland stark unterscheidet: Laut dem Jahrbuch decken Stammkäufer (first choice) dreimal so viel ihres Bedarfs mit Naturkosmetik ab, während Gelegenheitskäufer (second choice) gerade mal 5% ihres Körperpflegebedarfs mit Naturkosmetik bedienen.

Naturkosmetik boomt weltweit

  • Auf 29,5 Mrd. US-Dollar wird der globale Markt für naturnahe und Naturkosmetik im Jahr 2019 laut dem Marktforschungsunternehmen beziffert.
  • 13,28 Mrd. US-Dollar Umsatz soll allein auf das Segment Naturkosmetik entfallen.
  • 20% des weltweiten Umsatzes soll in Europa getätigt werden. Die größten Märkte innerhalb der EU sind Deutschland und Frankreich.
  • 920 Mill. Euro Umsatz erzielte allein der deutsche Kosmetikmarkt laut IKW im Jahr 2019 mit Naturkosmetik.
  • Der US-Markt nimmt 17% Marktanteil in Anspruch.
  • Mit 18% ist Brasilien ebenfalls ein starker Markt, der weitgehend von naturnaher Kosmetik bestimmt wird.
  • Mit 37% Marktanteil ist der asiatische Naturkosmetikmarkt der größte Markt der Welt.

Dr. Cattani Healthcare seit 1919 erfolgreich an Markt:

Wenn das Konservative zur Avantgarde wird

Als Pionier werden beiDr. Cattani Herbaceutical alle Produkte seit 1919 in hauseigener Produktion in Schweizer Qualität, stets frisch aus den besten verfügbaren Rohstoffen hergestellt. Ständig fliessen neue Erkenntnisse der Verarbeitung, der nachhaltigen Verpackung ein. Für die Herstellung wählen wir nur die besten Rohstoffe aus. Überzeugen Sie sich von der Wirksamkeit der Natur! Wir sind davon überzeugt, dass auch Sie mit unseren Produkten zufrieden sein werden – so wie alle unsere bisherigen Kunden.

Wir arbeiten nicht am Band, sondern mit Herz und Hand.

Veröffentlicht von:

Dr. Cattani Herbaceutical

Felmismoosweg 1
6048 Horw
Schweiz
Telefon: +41415520254
Homepage: https://www.dr-cattani-cosmetic.de

Avatar Ansprechpartner(in): Bettina Müller
Herausgeber-Profil öffnen

Informationen sind erhältlich bei:

Bettina Müller