Wie man der Umwelt helfen kann – nachhaltige Körperpflege im Aufschwung

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“How to help the environment” (zu Deutsch: “Wie man der Umwelt helfen kann”) – dieser Begriff wurde 2022 bereits dreimal mehr bei Google gesucht als noch im Jahr zuvor. Das macht deutlich, dass das Thema Umweltschutz immer relevanter wird. Nicht zuletzt anhand zahlreicher Klimastreiks lässt sich beobachten, dass weite Teile unserer Gesellschaft diese Thematik als sehr wichtig erachten. Doch wie wirkt sich das auf unseren Alltag und unser Konsumverhalten aus?

Geteilte Verantwortung für nachhaltigen Konsum

Besonders in westlichen Industrieländern ist es entscheidend, im Zusammenhang mit Umweltschutz auch einen Blick auf den täglichen Konsum zu werfen. Hier ist in der Wissenschaft bereits seit vielen Jahren von einer geteilten Verantwortung die Rede: Neben Staat und Medien sind sowohl Verbraucher:innen als auch Unternehmen verantwortlich dafür, nachhaltigen Konsum umzusetzen.

Ein Bewusstsein für umweltfreundliche Verhaltensweisen scheint inzwischen bei einem Großteil der Gesellschaft vorhanden zu sein. So ergab eine aktuelle Studie, dass 63 % der Deutschen ihr Konsumverhalten angepasst haben, um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wie sicherlich vielen bekannt sein dürfte, bestimmt in einer freien Marktwirtschaft die Nachfrage das Angebot. Folglich ist auch seitens der Unternehmen eine Anpassung gefragt. Wie können diese also reagieren, um der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten gerecht zu werden?

Reaktion nachhaltiger Unternehmen

Verbraucher:innen steigen zunehmend auf umweltfreundliche Produkte um. Doch was bedeutet das konkret? Aus Sicht der Konsument:innen zeichnet sich ein nachhaltiges Produkt laut Deloitte unter anderem durch lokale Produktion, Herstellung mit recycelten Ressourcen und natürlichen Materialien sowie Produktion mit minimiertem Ressourcenverbrauch aus. Entsprechend bieten Unternehmen vermehrt solche Produkte an.

Beispiel Körperpflege-Hersteller

Neben Lebensmittel- und Textilherstellern sind auch Hersteller von Hygiene- und Körperpflegeartikeln bei der Umstellung auf ein nachhaltigeres Produktsortiment gefragt. Denn hier liegen immense Chancen auf Veränderung. Dies lässt sich anschaulich am Beispiel von Deosprays zeigen: Allein im Jahr 2019 wurden in Deutschland über 255 Millionen Deospray-Dosen verkauft Eine solche Dose verursacht in der Regel mehrere hundert Gramm Verpackungsmüll. Demzufolge ist davon auszugehen, dass jährlich um die 100.000 Tonnen Verpackungsmüll allein durch Deosprays anfallen. Vor allem innovative Startups passen sich im Bereich Körperpflege dem Zeitgeist an und entwickeln ressourcenschonende Alternativen. So beispielsweise HOLY PIT, Gewinner des Green Product Awards sowie des Deutschen Awards für Nachhaltigkeitsprojekte, mit einem nachhaltigen, nachfüllbaren Deo.

Blick in die Zukunft

Im Vergleich zu herkömmlichen Körperpflegeprodukten sind Naturkosmetik und natürliche Körperpflegeprodukte meist besser für die Umwelt, da sie ohne Mikroplastik auskommen. Bei Mikroplastik handelt es sich um kleinste Plastikteilchen, die über das Abwasser in Meere und Böden gelangen und maßgeblich zur Umweltverschmutzung beitragen. Während Naturkosmetik und naturnahe Kosmetik im Jahr 2012 laut Statista nur etwa 13 % des Marktanteils ausmachten, waren es im Jahr 2020 bereits 19 % – Tendenz steigend. Es ist also anzunehmen, dass die Nachfrage nach natürlichen und nachhaltigen Alternativen im Körperpflege-Bereich auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Unbestreitbar ist wohl, dass Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit unserer Umwelt zu den wichtigsten Themen unserer Zeit zählen und wir alle davon profitieren, uns jetzt damit zu befassen.

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