Was seltene Sachwerte so wertvoll macht

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Sachanlage ist nicht gleich Sachanlage. Seltene Sachanlagen wie Wein, Whisky, luxuriöse Handtaschen oder Uhren fallen in die Kategorie der alternativen Investments. Diese sind eine gute Möglichkeit, das eigene Vermögen "breiter" zu investieren und sich dabei ein Stück weit unabhängig von klassischen Anlagekategorien wie Anleihen oder Aktien zu machen. Doch was unterscheidet gute Sachanlagen von weniger guten Sachanlagen? In diesem Artikel versuchen wir, Antworten auf diese wichtige Frage zu geben.

Erster Grund, der alternative Sachwerte wertvoll macht: Knappheit und Exklusivität

Einer der augenscheinlichsten Gründe ist die Knappheit oder die Limitierung gewisser Sachanlagen. Folgende Faustregel gilt hier: Je seltener ein Gut, desto höher der Preis. Freilich, das ist nur die Theorie, denn ein Kunstwerk eines unbekannten Künstlers kann noch so selten sein, es wird nicht zwangsweise der Preis deshalb steigen. Es müssen also auch noch andere Faktoren hinzukommen, um die Limitierung "wertvoll" zu gestalten. Seltene Weine von internationalen Luxusgütern aus enorm guten Jahrgängen beispielsweise können eine Limitierung sein, die sich massiv positiv auf den Preis des Weines auswirkt. Auch Uhren namhafter Hersteller, die limitiert sind, können enorme Preiszuwächse aufweisen. Destillen, die hochwertigsten Whisky produzieren, die dies aufgrund des komplexen Verfahrens aber nur sehr eingeschränkt tun können, treiben die Preise der produzierten Flaschen nach oben.

Zweiter Grund, der alternative Sachwerte wertvoll fürs eigene Portfolio macht: Arbeitsaufwand oder Produktionszeit

Der hinter dem Sachwert stehende Arbeits- und Produktionsaufwand kann ebenfalls dazu beitragen, den Sachwert massiv im Wert steigen zu lassen. Doch auch hier gilt, ähnlich wie beim ersten Faktor, dass der Arbeitsaufwand kein kausaler Faktor für den Preis ist, denn der unbekannte Künstler kann Wochen oder Jahre für sein Werk gebraucht haben, und dennoch wird es nicht wertvoller. Im Gegensatz zu bekannten Uhr-Manufakturen, wo sich das Handwerk unweigerlich in den Preisen der Uhren niederschlägt.
Doch auch ein aufwendiges Produktionsverfahren bei Rum, Wein oder Whisky, wo die Reifungszeiten oftmals sogar mehrere Jahrzehnte umfassen können, schlagen sich massiv im Preis nieder, wenn die daraus entstehende Qualität dem Geschmack des Marktes entspricht.

Dritter Grund, der alternative Sachwerte wertvoll macht: die Faszination der Marke

Internationale Luxusunternehmen investieren Milliarden in Werbung und Marketing. Allein Louis Vuitton Deutschland investierte in den letzten 6 Jahren beinahe 35 Millionen Euro für Werbung, PR und Marketing. Das heißt, es wird ein enormer finanzieller Aufwand betrieben, um die Markeninhalte zu kommunizieren und den Wert zu festigen. Davon profitieren Anleger von Sachwerten indirekt, da die Nachfrage nach gewissen Luxusgütern von Unternehmen, die viel Geld ins Marketing und in die Werbung stecken, hoch bleibt.
Andere Unternehmen wiederum glänzen mit einer langen und eindrucksvollen Geschichte. Uhrenkäufer möchten nicht nur ein perfekt funktionierendes und ästhetisch einwandfreies Zeitmessgerät am Handgelenk tragen, sondern vor allem auch ein Stück an der Geschichte des Uhrenherstellers partizipieren. Dies gilt für beinahe alle Sachwertanlagen und stellt einen entscheidenden Unterschied zum noch unbekannten Künstler dar, der keine hohen Preise aufrufen kann für seine Kunstwerke.

Vierter Grund, der alternative Sachwerte wertvoll macht: die verwendeten Materialien

Je seltener, hochwertiger und teurer die verwendeten Materialien sind, um das Endprodukt herzustellen, desto teurer wird auch das Endprodukt sein, auch wenn der Materialpreis in den meisten Fällen um ein Vielfaches unter dem tatsächlich erzielten Verkaufspreis liegt. Den Rest bezahlt man für die anderen Faktoren, welche hier im Artikel aufgelistet sind. Ist jedoch bereits der Grundpreis durch die verwendeten Materialien teuer, so kann man davon ausgehen, dass der Endpreis noch um ein Vielfaches höher liegt, beispielsweise wenn viel Gold, Platinum oder andere Edelmetalle bei der Uhrenherstellung verwendet werden.

Fünfter Grund, der alternative Sachwerte wertvoll macht: die Qualität der Herstellung oder der Verarbeitung

Dieser Faktor ist dem zweiten Faktor sehr ähnlich, aber er unterscheidet sich auch von ihm. So bezahlt man beispielsweise bei vielen Anlagen für die Expertise der ausführenden Personen. Ein Rum wird alleine deshalb schon mehr wert, weil der dahinterstehende Masterblender eine enorme Expertise und einen außergewöhnlichen Ruf mit sich bringt. Bei Uhren sind es die Manufakturen mit der besten Reputation am Markt, welche für hohe Preise im Endprodukt sorgen können.
Bei einem bekannten Künstler scheint dieser Faktor am offensichtlichsten zu sein. Pablo Picassos Kunstwerke werden teilweise für mehrere Millionen verkauft, während ein Künstler, der ähnlich malt wie Picasso, nicht einmal einen Bruchteil für sein Schaffen erzielen kann. Den Unterschied machen die Expertise und die Geschichte der Person hinter jedem einzelnen Pinselstrich.

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Publiziert durch PR-Gateway.de.