Sicherheitskupplung ECU mit integriertem Kugellager für geringe Einbauräume

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Um hochwertige Maschinenkomponenten im Antriebsstrang vor Überlast zu schützen, bietet ENEMAC eine große Produktpalette an mechanischen Drehmomentbegrenzern für alle Bereiche der Technik.

Die Sicherheitskupplungen von ENEMAC unterbrechen in Sekundenbruchteilen die Drehmomentübertragung. Die Trennung von Antrieb und Abtrieb erfolgt rein mechanisch und ist somit unabhängig von Stromausfällen und ähnlichen Störungen

Eine für engen Einbauraum konzipierte Variante ist die axial kurz gebaute Sicherheitskupplung ECU. Sie trennt punktgenau durch den Einsatz von Tellerfedern, die ohne Tellerfederwechsel einen großen Einstellbereich garantieren. Ein Rastpunkt pro Umdrehung im ausgereiften Kugelrastprinzip sorgt für eine Trennung des Antriebsstrangs binnen weniger Winkelgrade und das automatische Wiedereinrücken nach 360°.

Der Hub der Kugeln kann durch  Einsatz eines Näherungsschalters abgefragt werden und das entstandene Signal zur Abschaltung des Antriebes an die Steuerung gegeben werden.

Um die ECU möglichst kompakt zu halten, erfolgt die Befestigung auf der Welle mittels einer Passfedernutverbindung.

18 Baugrößen zwischen 1,8 Nm und 9.000 Nm Ausrückmoment stehen zur Verfügung. Die Welle kann dabei einen Durchmesser von bis zu 110 mm aufweisen.

Für anspruchsvolle Umgebungen bietet ENEMAC diese Sicherheitskupplung zudem  als korrosionsgeschützte Variante ECU_KS an. Die Hauptbauteile des Drehmomentbegrenzers werden hierfür nitrokarburiert oder gasnitriert und anschließend oxidiert. Die verbauten Tellerfedern sind beschichtet und Kugeln und Kugellager werden aus Edelstahl gefertigt. Hierdurch ist die Kupplungstype für viele Anwendungen im Freien und überall dort geeignet, wo Feuchtigkeit zum Problem werden könnte.