Die Grad Kamera in einem Auto

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Die meisten neueren Autos verfügen über eine 360-Grad-Kamera, aber wie kann sie Ihr Auto rundherum sehen? Kann man eine solche Kamera auch in ein älteres Auto einbauen?
Haben Sie schon einmal versucht, Ihr Auto in einer engen Parklücke einzuparken, und dabei einen Blechschaden erlitten? Die Autos werden jedes Jahr größer. SUVs und große Limousinen werden immer beliebter, und größere Autos erfordern viel Mut beim Einparken an engen Stellen. Hier kommen Parkassistenten ins Spiel.

Besonders nützlich ist die 360-Grad-Kamera, die Ihnen einen klaren Blick auf Ihr Auto ermöglicht. Aber wie funktioniert die 360-Grad-Kamera in einem Auto eigentlich?

Unbeschwert einparken

Einparkhilfen sind nicht ganz neu. Mit jeder neuen Generation von Autos kommen neue Einparkhilfen auf den Markt. Angefangen hat es mit skurrilen Hilfen wie dem Einparken mit dem fünften Rad in den 1930er Jahren, und jetzt, im 21. Jahrhundert, gibt es Einparkhilfen, die die neuesten Technologien wie Ultraschallsensoren und natürlich 360-Grad-Kameras nutzen.

Im Jahr 2018 trat ein Bundesgesetz in Kraft, das vorschreibt, dass alle Neufahrzeuge mit Rückfahrkameras und Videodisplays ausgestattet sein müssen. Einige Autohersteller haben sich dazu entschlossen, ein paar zusätzliche Kameras einzubauen, um ihren Kunden einen 360-Grad-Blick zu ermöglichen. Leichteres Einparken macht das Leben leichter.

Die verschiedenen Hersteller haben sich für diese Technologie unterschiedliche Bezeichnungen ausgedacht. Vogelperspektive, Rundumsicht, Draufsicht und so weiter. Aber im Grunde sind sie alle mehr oder weniger das Gleiche darunter.

Wie funktioniert die 360-Grad-Kamera?
Ein 360-Grad-Ansichtssystem verwendet eine Reihe von Bildern, die von mehreren Kameras empfangen werden, die rund um das Auto angebracht sind. Diese Kameras werden an strategischen Punkten des Fahrzeugs installiert, um einen weiten Blick zu ermöglichen und tote Winkel abzudecken. Diese Punkte sind in der Regel der Kühlergrill, unter den Seitenspiegeln und am Heck des Fahrzeugs.

Die eigentliche Arbeit findet im Computer des Fahrzeugs statt, wo die einzelnen Bilder in ein einziges 360-Grad-Bild umgewandelt werden. Die Software im Computer Ihres Fahrzeugs nimmt die Bilder der verschiedenen Kameras und fügt sie in einer Reihe von Prozessen zusammen. Sie entfernt die durch das Weitwinkelobjektiv verursachte Verzerrung, schneidet die sich überschneidenden Teile der Bilder aus und fügt die Bilder so zusammen, dass Sie einen kristallklaren Blick auf die Umgebung Ihres Fahrzeugs erhalten.

Am Ende zeigt die Software eine Ansicht der Umgebung Ihres Fahrzeugs mit einer Grafik Ihres Fahrzeugs und Gitternetzlinien an. Jetzt können Sie mühelos entscheiden, ob Sie genug gelenkt haben oder ob Sie noch ein bisschen mehr lenken müssen, um in die richtige Parklücke zu kommen.
Das 360-Grad-Bild allein ist vielleicht nicht ganz genau, aber durch die Zusammenarbeit mit Näherungssensoren und die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Kameras für unterschiedliche Ansichten umzuschalten, wird es geglättet und deckt alle toten Winkel ab, was das Einparken erleichtert.

Können Sie eine 360-Grad-Kamera in Ihrem Auto installieren?
Es gibt eine Reihe von 360-Grad-Kamera-Kits, die Sie kaufen und in Ihr Auto einbauen können. Diese Kits enthalten eine Reihe von Kameras und einen Controller, um die Kameras mit dem Infotainment-System Ihres Autos zu verbinden.

Wenn es um Qualität und Genauigkeit geht, sollten Sie nicht erwarten, dass die 360-Grad-Kameras auf dem Nachrüstmarkt so gut sind wie die Werkskameras. Die werksseitigen 360-Grad-Kameras sind für das jeweilige Fahrzeug konzipiert, berücksichtigen die Abmessungen des Fahrzeugs und andere Sensoren und wurden vom Hersteller am Fahrzeug getestet.

Obwohl 360-Grad-Kameras auf dem Nachrüstmarkt etwas schwieriger zu installieren und nicht so genau wie die Werkskameras sind, sind sie immer noch besser als gar keine Kamera. Spiegel reichen einfach nicht mehr aus.
Eine 360-Grad-Kamera macht das Einparken einfach
Das 360-Grad-Sichtsystem ist ein Fahrassistenzsystem, das Ihnen einen besseren Überblick über Ihre Umgebung und die toten Winkel verschafft, die Sie mit den alten Spiegeln normalerweise übersehen würden. Dieses System hilft Ihnen, lästige Einparkunfälle zu vermeiden, und spart Ihnen somit Geld und Zeit.

Neben der Unterstützung beim Einparken können autokameras Ihr Auto auch zusätzlich absichern. Vielleicht sollten Sie überlegen, ob Sie zusätzliche Kameras am Armaturenbrett Ihres Fahrzeugs installieren.