Stromerzeugung in luftiger Höhe: E.DIS kooperiert mit Start-Up EnerKite zur Stromgewinnung durch Flugdrachen

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E.DIS-Tochter e.disnatur Erneuerbare Energien GmbH startet eine Kooperation mit EnerKite zur Erprobung von Flugdrachen zur Stromerzeugung. Stromnetz, Klimaschutz und Energiewende unter: www.e-dis.de. Fürstenwalde/ Spree. Das gemeinsame Forschungsprojekt von E.DIS und dem Brandenburger Unternehmen EnerKite aus Eberswalde dient zur Untersuchung von Flugwindkraftanlagen für eine umweltfreundliche Stromerzeugung. Das Projekt wird nun im Dauerbetrieb an einem Pilotstandort unter Realbedingungen erforscht. Der Prozess der Stromgewinnung läuft in diesem Projekt laut E.DIS wie folgt ab: In Flugwindkraftanlagen erfolgt die Umwandlung von Windkraft in Elektrizität. Dabei steigen Flugdrachen mit ihren Flügel-Spannweiten von 16 bis 20 Metern, die an den Flugwindkraftanlagen mit Generatoren mittels Seilen befestigt sind, bis zu ihrer maximalen Höhe auf und sorgen so für die Energiegewinnung. E.DIS informiert über Stromnetz, Versorgungssicherheit und Energiewende unter: www.e-dis.de.

Ist die Maximalhöhe der Flugdrachen erreicht, werden sie in den Sturzflug gebracht und eine Winde rollte die locker gewordenen Seile wieder auf. Hierbei wird nur ein geringer Teil Energie verbraucht, erklärt der Netzbetreiber aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Ein Vielfaches mehr wird jedoch beim Aufsteigen lassen der Flugdrachen bereits zuvor gewonnen. E.DIS betont, dass deutlich mehr Energie vorab gewonnen als zum Sturzflug der Flugdrachen eingesetzt werden muss. Das gemeinsame Forschungsprojekt des Netzbetreibers und EnerKite ist ein ambitioniertes und innovatives Projekt, dass die Energiewende weiter vorantreiben wird. Wer mehr über den Einsatz von E.DIS zur klimafreundlichen Stromerzeugung und Versorgungssicherheit erfahren möchte, klickt auf: https://www.windkraft-journal.de/2023/01/05/versorgungssicherheit-e-dis-ueber-netzsicherheit-am-stromnetz-in-brandenburg-und-mecklenburg-vorpommern/183283

"Der große Vorteil von Flugwindkraftanlagen ist, dass die stetigen Höhenwinde oberhalb der Blattspitzen von etablierten Windkraftanlagen genutzt werden können – und dass bei einem vergleichsweise geringen Einsatz von Beton und Stahl gegenüber der Menge, die bei Windkraftanlagen verwendet werden muss.", äußert sich Dr. Robert Sohst, Bereichsleiter Anlagenbetrieb bei e.disnatur, zum flexiblen Einsatz der Flugwindkraftanlagen unter Ressourcenverwendung. In diesem Forschungsprojekt stehen für E.DIS die Betriebsführung und die Netzeinbindung einer solchen innovativen und klimafreundlichen Anlage besonders im Fokus. Studien zu Umweltauswirkungen sowie die Akzeptanz von Anwohnern werden ebenfalls ihre Berücksichtigung finden. Mehr Informationen über E.DIS, Netzstabilität und die Energiewende unter: www.e-dis.de.

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Publiziert durch connektar.de.