IT-Care präsentiert mit “mySiNA” auf der RehaCare 2023 ein digitales Unterstützungssystem für die Pflege

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Das von der IT-Care Holding AG entwickelte Pflegeinformationssystem mySiNA ist ein Sensorsystem, das Pflegende ereignisorientiert über den Zustand der pflegebedürftigen Person informiert.
MÖNCHENGLADBACH / DÜSSELDORF. Vom 13. bis 16. September 2023 stellte die IT-Care erstmals ihr kommendes Produkt "mySiNA" auf der RehaCare 2023 vor. Unter dem Namen mySiNA (my Smart Nursing Assistant) hat die in Mönchengladbach ansässige IT-Care Holding AG seit 2020 ein System entwickelt, das mittels innovativer Sensortechnik individuelle Informationen von Patientinnen und Patienten erhebt und auswertet. Das Pflegeinformationssystem erfasst sowohl Umgebungs- als auch Vitalparameter, und soll damit eine gezieltere Zuwendung der Pflegenden ermöglichen.

Durchweg positive Messe-Resonanz

Die RehaCare ist die weltweit größte Fachmesse für Rehabilitation und Pflege und stand in diesem Jahr unter dem Motto "Selbstbestimmt leben". Die Vorstellung von mySiNA stieß an allen Messetagen über alle Zielgruppen hinweg auf großes Interesse. Sowohl Unternehmen und professionelle Einrichtungen als auch die Vertreter von Städten, Bundesländern und Kommunen wandten sich an die Ansprechpersonen am Messestand und erhielten dort Antworten auf ihre konkreten Fragen.

Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei vor allem das "All-in-one" Angebot von mySiNA, das verschiedene Sensoren und Use-Cases in der mySiNA App als zentralem Informationstool bündelt. Die Themenfelder Kostenstruktur und Finanzierung sowie Datensicherheit verzeichneten die häufigsten Nachfragen des RehaCare-Publikums. Die IT-Care Holding AG als Anbieter zeigte sich nach der Messe vor allem zufrieden darüber, dass das Produkt bei so vielen Anwendergruppen auf Interesse stieß.

Entlastung durch ereignisorientierte Pflege zuhause

Ziel von mySiNA ist es, pflegebedürftige Personen länger ein Wohnen zuhause zu ermöglichen, bzw. eine Pflege "zuhause" möglich zu machen. Der Anteil der Personen, die zuhause gepflegt werden, nimmt ständig zu, ebenso wie der Anteil der überlasteten Pflegenden.

Das System ermöglicht es, sowohl in der häuslichen als auch in der stationären Pflege auf Ereignisse zu reagieren, statt Menschen mit Pflegebedarf routinemäßig und ohne aktuelle Informationen aufzusuchen. Dafür wird der individuelle Zustand der Pflegebedürftigen in Echtzeit mit verschiedenen Parametern erfasst. Die erhobenen Daten sind für Angehörige und Pflegepersonal verfügbar, wenn der Zugang freigegeben ist. Somit werden alle involvierten Personen transparent über die Lage der Pflegenden informiert und können ereignisorientiert agieren, statt unnötige Abläufe zu absolvieren.

Das System von mySiNA verfügt zum Beispiel über eine Sturzerkennung, es kann bei der Prävention von druckinduzierten chronischen Wunden helfen (Dekubitus) und es kann Inkontinenz erkennen. Weitere Funktionen betreffen die Sturzprävention, die Möglichkeit, einen Notruf zu senden und die oft zeitraubenden Arbeitsschritte in der Dokumentation.

Die sensiblen Daten sind sicher

Die Dokumentation von Daten und Ereignissen ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit der zu versorgenden Menschen und kann auch zur Prävention und Risikominderung eingesetzt werden.

Die Verwendung der teilweise sensiblen Daten gilt als sicher: Dank einer lokal funktionierenden Technologie wird Datenschutz gemäß der Datenschutz-Grundverordnung und der IT-Sicherheit gewährleistet.

mySiNA soll ab Anfang 2024 im Markt frei verkäuflich verfügbar sein.

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Publiziert durch connektar.de.