Die Ratsvorsitzende hatte mit der zeitgeistigen Anbiederung der Heiligen Schrift einen Bärendienst erwiesen!

Kommunikationsberater: „Die Botschaft grenzenloser Solidarität mit dem Aktivismus verdrängte das Wesentliche!"

Angesichts des Rücktritts der EKD-Ratsvorsitzenden Kurschus äußert sich der Kommunikationsberater und Leiter des ist Philosophische Laienarbeitskreises, Dennis Riehle (Konstanz), in einem Statement wie folgt:

Mir geht es nach dem Rücktritt von Kurschus weniger um die aktuelle Affäre um eine möglicherweise Vertuschung von sexuellem Missbrauch. Trotz solcher Vorkommnisse sind auch andernorts schon viele Kleriker im Amt geblieben – ohne, dass ernsthafte personelle Konsequenzen gezogen wurden. Viel eher hat sich die Ratsvorsitzende zuletzt mit inhaltlichen Äußerungen weitgehend unglaubwürdig gemacht. So ist ihr vehementes Engagement für den ‚Klimaaktivismus, ebenso wie jenes für offene Arme gegenüber allen flüchtenden Menschen dieser Welt, nicht mit der biblischen Botschaft vereinbar. Und auch die Positionierung der EKD bezüglich Abtreibung untergräbt das von Gott geschenkte Lebensrecht. Die Schrift sieht eindeutig einen Auftrag zur Schöpfungsbewahrung vor, allerdings gleichsam Vertrauen in die Fügung der Dinge. Ein ideologischer und reflexartiger Kampf gegen die Erderwärmung ist damit nicht vereinbar. Auch anerkennt das Wort einen eindeutigen Nachrangigkeitssatz, der besagt, dass wir zunächst den „Fremden" helfen sollen – also denen, die aus unserer Gemeinschaft aus sozialen, gesundheitlichen oder finanziellen Gründen ausgegrenzt und an den Rand gedrängt wurden. Erst danach geht es um den „Auswärtigen", der von anderen Kontinenten und aus anderen Kulturen zu uns kommt. Nächstenliebe und Barmherzigkeit stehen stets unter dem Vorbehalt der Bedürftigkeit. Das erfahren wir gerade im Alten Testament immer wieder. Dass sich die Kirche mittlerweile mit radikalen Bewegungen gemein macht und ihnen mit der Kanzel eine Bühne bietet, um ihre politischen Utopien zu verbreiten, ist besonders verwerflich.

Man ernennt neue Götzen und trägt Monstranzen vor sich, die vom Glauben an Gott und den eigentlichen Kernaufgaben ablenken: Liturgie, Seelsorge und Diakonie. Sie als Abklatsch einer grünen Partei zu geben, gehört sicherlich nicht zu den Alleinstellungsmerkmalen. Und sich Feminismus, Genderismus und Queerismus anzubiedern, steht der Natürlichkeit, die der Vater im Himmel vorgesehen hat, diametral entgegen. Deshalb kann und darf das Selbstbestimmungsrecht der Frau nicht absolut über das Ansinnen auf Existenz eines Ungeborenen gestellt werden. Wer sich für eine bessere Versorgung der zum Schwangerschaftsabbruch Willigen starkmacht, gibt den Auftrag zur Erhaltung unserer Spezies auf – und greift in fataler Weise egoistisch und transhumanistisch in die göttliche Herrschaft ein. Gerade in Zeiten der Krise haben Menschen Fragen nach dem Sinn des Daseins. Diese werden aber nicht beantwortet, weil man sich zum Steigbügelhalter von Zeitgeistigkeit gemacht hat. Progressivität bedeutet aber nicht, sich an jedwede woke Lebenswirklichkeit anzupassen – sondern unter Einhaltung von Rückgrat und Bekenntnis zu den Wurzeln des Christentums eine spirituelle Atmosphäre zu bieten, die die Alltagsrealität der Schäfchen berücksichtigt, aber sich nicht nach ihr verbiegen lässt. Normen und Werte sollten unverrückbar sein – gerade in einer Religionsgemeinschaft. Und hierfür steht Kurschus leider nicht mehr. Sie vereint die Strömungen innerhalb des Protestantismus kaum. Stattdessen spaltet sie mit ihren linksaußen positionierten Auffassungen die ohnehin zwischen den Polen hin und her gerissene Institution, welcher nicht grundlos die Mitglieder in Scharen davonlaufen.

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