Fußball: RS Berkane besiegt USM Alger durch Forfait

Die Afrikanische Fußballkonföderation (CAF) traf sich am Mittwoch, den 24. April, um ihr Urteil im Fall des abgesagten Spiels zwischen dem marokkanischen Verein Renaissance de Berkane (RS Berkane) und der Mannschaft der Union Sportive de la Medina d’Alger (USMA) zu verkünden.

Im Anschluss an diese Sitzung entschied die Klubkommission der (CAF), den algerischen Klub mit einer 0:3-Niederlage zu bestrafen und das Rückspiel im städtischen Stadion von Berkane am kommenden Sonntag, den 28. April, um 20:00 Uhr stattfinden zu lassen.

Der Königlich-Marokkanische Fußballverband (FRMF) teilte in einer Pressemitteilung mit, dass er eine Kopie der Entscheidung der CAF-Klubkommission bezüglich des Spiels USM Alger und RS Berkane, das zum Halbfinal-Hinspiel des CAF-Pokals zählt, erhalten habe. Nach Angaben der FRMF beschloss die Kommission außerdem, den Fall der Disziplinarjury zur Verhängung zusätzlicher Sanktionen zu unterbreiten.

Die Entscheidung der CAF folgte auf die Weigerung der algerischen Behörden, dem RSB zu erlauben, mit seinen Trikots zu spielen, die die komplette Landkarte Marokkos, d. h. einschließlich der Westsahara, zeigen.

Obwohl die Trikots zuvor von der CAF genehmigt worden waren, beschlagnahmten die algerischen Behörden sie am 19. April unter Berufung auf die Verteidigung der „algerischen Souveränität".

Der Präsident des algerischen Fußballverbands Wafi Sadi hatte daraufhin angekündigt, der marokkanischen Mannschaft „hochwertige Trikots" zur Verfügung zu stellen, die keine marokkanische Landkarte enthielten.

Der Sportdirektor der USM Algier, Toufik Korichi, teilte jedoch im algerischen Radio mit, dass das Spiel letztendlich nicht stattfinden würde, da sich der Verein RS Berkane weigerte, das Spielfeld mit anderen Trikots als den in Algier beschlagnahmten zu betreten.

Nachdem die CAF zugunsten der marokkanischen Mannschaft entschieden hatte, kündigte der Präsident des algerischen Verbands an, dass er den Fall vor das Schiedsgericht für Sport bringen wolle.

Trotz der Kontroverse wird USMA, der amtierende Meister des CAF Confederation Cup 2023, somit nach den geltenden Regeln der CAF gezwungen sein, das Rückspiel in Marokko auszutragen.

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