Die Weihnachtszeit ist für viele ein Synonym für Zusammenhalt, Freude und Wärme – Werte, die auch Starbucks in seiner Unternehmenskultur verankert hat. Doch während die ikonischen roten Becher von Millionen genossen werden, gehen im Hintergrund tausende Baristas in den USA auf die Straße. Warum? Sie streiken für faire Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und Respekt. Ein Widerspruch zu den hochgehaltenen Werten des Unternehmens?
Werte gegen Wirklichkeit
Starbucks beschreibt seine Mission klar: „To inspire and nurture the human spirit – one person, one cup, and one neighborhood at a time.“ Werte wie Respekt, Würde und eine Kultur der Zugehörigkeit stehen im Mittelpunkt. Doch Berichte von Baristas erzählen eine andere Geschichte: Überarbeitung, Personalmangel und fehlende Unterstützung sind für viele Teil des Alltags. Der Streik zeigt: Es klafft eine tiefe Lücke zwischen den erklärten Werten und den tatsächlichen Erfahrungen der Mitarbeitenden.
Ein Starbucks-Barista erklärt in einem Bericht von Fast Company, warum er streikt: „Ich liebe meinen Job und unsere Kundschaft, aber ich kann nicht in einem System arbeiten, das mich verschleißt.“ Gerade in der Weihnachtszeit, in der die Arbeitslast am größten ist, fühlen sich viele Mitarbeitende allein gelassen. Die Frage ist: Verliert Starbucks den Kern seiner Mission aus den Augen?
Warum Werte gelebte Wirklichkeit sein müssen
Norman Gräter, Vortrags-Redner für Unternehmenswerte betont in seinem Vortrag „Herz über Kopf: Mehr Sinn, mehr Wert“: „Ein Unternehmen ist nur so stark wie seine Werte – und diese Werte müssen authentisch gelebt werden.“ Besonders in herausfordernden Zeiten, wie der Weihnachtszeit oder während eines Streiks, zeigt sich, wie tief Werte wirklich verankert sind. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen dann die „rote Karte“, wenn das Unternehmen nicht zu seinen Prinzipien steht.
Der Sinn hinter der Arbeit ist ein entscheidender Motivationsfaktor. „Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, ihre Stimmen zählen und ihre Arbeit wird geschätzt, sind sie bereit, für die Ziele des Unternehmens ihr Bestes zu geben. Fehlt dies, bricht das Fundament der Unternehmenskultur zusammen“, berichtet Norman Gräter in seinem Vortrag.
Drei Tipps, wie Unternehmen ihre Werte leben können
- Kommunikation und Klarheit
Werte müssen klar definiert und kommuniziert werden. Führungskräfte sollten in regelmäßigen Gesprächen sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden die Werte verstehen und deren Bedeutung erkennen. Nur so wird aus einem Leitbild eine gelebte Kultur. - Vorbildfunktion der Führungskräfte
Werte beginnen an der Spitze. Wenn Führungspersonen Werte wie Respekt, Offenheit und Würde nicht vorleben, wird die Belegschaft diesen nicht folgen. Regelmäßige Schulungen und Vorträge – wie der von Norman Gräter – können helfen, die Bedeutung der Unternehmenskultur zu stärken. - Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung
Die Welt verändert sich – und mit ihr auch die Ansprüche der Mitarbeitenden. Unternehmen sollten regelmäßig Feedback einholen und ihre Werte auf ihre Relevanz hin überprüfen. Nur durch Anpassung bleiben Werte lebendig und für alle glaubwürdig.
Fazit: Werte als Herzstück der Unternehmenskultur
Die Starbucks-Streiks sind ein Warnsignal, das alle Unternehmen ernst nehmen sollten. Werte sind keine bloßen Worte, sondern das Fundament einer starken Unternehmenskultur. Durch gelebte Werte, wie sie Norman Gräter in seinem Vortrag betont, können Unternehmen nicht nur Krisen meistern, sondern auch langfristig Erfolge feiern. Denn letztlich sind es die Menschen, die ein Unternehmen ausmachen – und sie verdienen Respekt und Anerkennung, nicht nur zur Weihnachtszeit.
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Homepage: https://norman-graeter.com
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