Genderismus als moderne Ersatzreligion

Die Gender-Sprache generiert eifrig absurde, amüsante Stilblüten. Prof. Dr. Michael Klein und Hendryk von Reichenberg haben in ihrem Reader ´Das Ende der Gender-Sprache´ reichlich Erheiterndes zusammengetragen und wissenschaftlich analysiert.

Reichenberg: Hinter der Gender-Sprache steht die Philosophie des Poststrukturalismus; er sieht Sprache als dynamisches Werkzeug, das Wirklichkeit beschreiben, aber auch formen und mitgestalten kann. Daraus folgern Vertreterinnen der Gender-Sprache: Verwenden wir (herkömmlicherweise) das generische Maskulinum sprachlich gleichermaßen für beide Geschlechter, werden Frauen ignoriert bzw. diskriminiert. Erst wenn Männer und Frauen gesondert genannt werden – z.B. Feministinnen und Feministen -, verdeutlichen wir die Genusdifferenzierung und werden beiden Geschlechtern wirksam gerecht.

Reichenberg: "Der Glaube an eine derartige magische Wirkung der Gender-Sprache ist letztlich ein zusätzlicher Indikator für die quasi-religiöse Wirkung von Political Correctness. Wichtig ist die Erkenntnis: Es handelt sich um eine Glaubensangelegenheit … Dass der fast schamanistisch anmutende Glaube an die magische Wirkung von Wörtern und/oder bloßen Texten in eine Zeit zurückgehender Bindungskraft des christlichen Glaubens fällt, ist sicher kein Zufall – die Fähigkeit zur Bildung religiöser Vorstellungen hat offensichtlich evolutionäre Vorteile und ist daher den meisten Menschen in ihrer Natur angelegt. Und wenn das religiöse Zentrum durch christliches Gedankengut nicht mehr angesprochen wird, ist es eben die Ersatzreligion des Genderismus bzw. der Political Correctness, die an dessen Stelle tritt …"

Michael Klein, Hendryk von Reichenberg: Das Ende der Gender-Sprache. Genderismus, Sprachkrampf, Tiefenpsychologie. Pabst, 324 Seiten, Paperback ISBN 978-3-95853-729-3, eBook 978-3-95853-730-9

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