Eintracht Braunschweigs 3:2-Heimsieg gegen Fürth macht einen gelungenen Saisonstart rund

Eintracht Braunschweigs 3:2-Heimsieg gegen Fürth macht einen gelungenen Saisonstart rund

 

In einem spektakulären ersten Heimspiel der Zweitliga-Saison 2025/2026 schlug Eintracht Braunschweig vor 20.200 Zuschauern im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße Greuther Fürth in der Schlussphase mit 3:2. Dabei fiel der Siegtreffer in der Nachspielzeit durch einen Foulelfmeter, den Routinier Polter nach einem Foulspielspiel an ihm selbst sicher verwandelte. Für die Zuschauer war das Event ein spannungsgeladenes Wechselspiel. Das ein weiteres viertes Tor der Löwen in letzter Sekunde nach einem Konter vom VAR wieder einkassiert wurde, ging im Jubel der Eintracht-Anhänger beim Schlusspfiff des Schiedsrichters unter.

 

Nach dem überraschenden Auswärtssieg des BTSV beim Saison-Debut in Magdeburg hatte sich die Mannschaft des neuen Trainers Backhaus viel vorgenommen. Nach den verpatzten Saison-Starts der letzten Spielzeiten sollte gleich der nächste Dreier eingefahren werden. Trotzdem war Vorsicht geboten, denn der Gegner aus Bayern hatte ebenfalls sein Auftaktspiel gewonnen und dabei selbst gegen den Aufsteiger aus Dresden drei Tore erzielt (Endstand 3:2). Dem BTSV-Coach standen bis auf die verletzten Kicker Krauße und Räbiger und den rotgesperrten Ehlers der gesamte bisherige Kader zur Verfügung. Für den neu verpflichteten Ersatzkeeper Kastrati nahm in diesem Spiel noch der nun mit Profi-Vertrag ausgestattete U23-Torwart Rajkovacic auf der Bank Platz. Backhaus vertraute im Großen und Ganzen der Stamm-Formation, die schon in Magdeburg von Beginn an aufgelaufen war. Nur Ehlers stand nach seinem Platzverweis diesmal nicht zur Verfügung. Ihn ersetzte Breunig in der Innenverteidigung. Auch der Fürther Trainer Kleine wechselte einmal, indem er für Münz in der Außenverteidigung Itter spielen ließ.

Von Anfang an gingen beide Mannschaften auf Augenhöhe engagiert ans Werk. Allerdings spielte sich die kampfbetonte Partie in den ersten 15 Minuten zumeist zwischen den beiden Strafräumen ab. Auffällig waren hier besonders das körperliche Spiel der Eintracht und die langen Pässe von BTSV-Abwehrchef Köhler. Greuther Fürth versuchte hier erst einmal vergeblich, seine Spielstärke gegen das starke Pressing der Löwen durch zu bringen. Torschüsse waren auf beiden Seiten Mangelware. In der 14. Minute gab es den ersten Aufreger des Spiels, als Fürth-Keeper Bovenius weit aus seinem Torraum kommen musste, um per Kopfball ins Seitenaus vor dem frei anlaufenden Yardimici zu klären. Dann markierten die Franken aber mit ihrer ersten großen Torchance in der 16. Spielminute selbst den Führungstreffer. Der auffällige Außenspieler Futkeu legte dabei von links einen Pass am BTSV-Strafraum auf den anlaufenden Klaus, der den Ball rechts vom hier machtlosen BTSV-Keeper Hoffmann links im Tor unterbrachte. Der Treffer wurde noch einige Zeit vom VAR überprüft, zählte aber schließlich.

Dem Eintracht-Team merkte man in Folge den kleinen Schock über das Gegentor an, denn es gab nun einige Zeit unsauberes Spiel und Fehl-Aktionen. Dies änderte sich aber spätestens nach eine guten halben Stunde Spielzeit. In der 33. Spielminute führte dann eine sehenswerte Co-Produktion der Eintracht-Innenverteidigung zum nun verdienten Ausgleich. Breuning hatte sich auf links am gegnerischen Strafraum durchgetankt und passte zum mittig in der Box einlaufenden Defensiv-Kollegen Frenkert. Der fackelte nicht lange und schoss das flach ankommende Leder aus kurzer Distanz freistehend ins Greuther Tor. Keine zwei Minuten später drehten die Löwen das Spiel sogar. Diesmal war es allerdings eine Co-Produktion der Braunschweiger Sturm-Formation. Der schnelle Conteh hatte links am Strafraum mal wieder ein Laufduell gewonnen. Dabei wurde er ein wenig zu weit nach außen abgedrngt. Trickreich kam er aber an seinem Gegenspieler nach innen vorbei, um zielgenau einen Assist in den Strafraum zu geben, wo Mittelstürmer Yardimci lauerte. Braunschweigs neue Sturmhoffnung, per Leihe aus Hoffenheim verpflichtet, verwandelte dann das Zuspiel eiskalt. Nach dem Führungstreffer zog sich die Eintracht ein wenig zurück, hätte aber beinahe in der 41. Spielminute noch einmal erfolgreich sein können. Der auffällige Conteh war wieder an der Situation beteiligt, als er nach brillianter Aktion seinen Gegenspieler düpierte und von links in den Strafraum passte. Dort wäre Sanchez eigentlich frei zum Zug gekommen, wenn der nicht ebenso von Contehs Aktion überrascht worden wäre wie die Zuschauer. So reagierte er einen Tick zu spät – Fürth konnte in höchster Not klären. Die Löwen brachten aber schließlich – trotz einer opulenten Nachspielzeit von 7 Minuten – den Vorsprung in die Halbzeitpause.

Zur zweiten Hälfte kamen beide Teams unverändert auf den Rasen. Erwartungsgemäß drückte Fürth gleich nach Wiederbeginn auf den Ausgleich, kamen aber erst einmal nur zur großen Chance von Bjarnason, der BTSV-Keeper Hoffmann mit einem mächtigen Schuss zu einer großen Glanzparade zwang (50. Spielminute). Nach der anfänglichen Druckphase der Fürther in der zweiten Halbzeit

kam aber auch die Eintracht wieder gut ins Spiel. Der im Mittelfeld selbstbewusst agierende junge Braunschweiger Marie spielte dabei in der 54. Spielminute Mittelstürmer Yardimci fein im Strafraum an. Der ließ den Ball mit der Brust abtropfen und schoss in Drehung Richtung Tor, dass er aber dabei knapp verfehlte. Beide Teams versuchten in der Folgezeit, nach Spielerwechseln Ruhe in die eigenen Reihen zu bekommen. So ergaben sich erst nach der 70. Spielminute wieder Torchancen auf beiden Seiten. Der Franken-Spieler Futkeu versuchte es erst sehenswert mit einem Hackenschuss (72.), bevor auf der Gegenseite zwei Minuten später der auf Braunschweiger Seite eingewechselte Szabo gerade noch vom ebenfalls neu im Spiel befindlichen Fürther Consbruch am Torschuss im Strafraum-Zentrum gehindert werden konnte.

Auf Fürther Seite war besonders Einwechelspieler Higl nun ein belebendes Element. Mit einem Kopfball in der 80. Minute konnte er aber BTSV-Keeper Hoffmann nicht in Verlegenheit bringen. In der 88. Minute fiel dann aber gerade durch Higl der Ausgleich, der sich gerade so nicht unbedingt angedeutet hatte. Der neu eingewechselte BTSV-Innenverteidiger Jäkel konnte dabei ein Zuspiel von der rechten Seite des eigenen Strafraums durch Srbeny nicht unterbinden, das so ungehindert den freistehenden Higl erreichte, der das Leder per Kopf in den Winkel drückte (88.). Es war damit zu rechnen, dass das Spiel somit für beide Teams mit einer verdienten Punkteteilung enden würde. Doch in der Nachspielzeit gewann das Spiel noch einmal an Dramatik, als sich Consbruch erneut im eigenen Strafraum als Torverhinderer versuchte, es diesmal aber gegen Eintrachts neu eingewechselten Mittelstürmer Polter mit Haltetaktik zu ungeschickt umsetzte. Der erfahrene Routinier nahm diese Situation dankbar an und bekam einen Strafstoß zugesprochen, den er selbst souverän neben dem rechten Pfosten ins Netz zur 3:2-Führung setzte. Fürth setzte danach nun zwar alles auf eine Karte und ließ Torwart Bovenius mitstürmen. Das hatte in den letzten Sekunden allerdings keinen Erfolg mehr. Bei einem Konter setzte sogar Braunschweigs Sanchez den Ball ins verwaiste Fürther Tor! Dem Treffer wurde aber nach Veto des VAR durch den Schiedsrichter die Anerkennung verweigert, der danach die Partie abpfiff.

Das nächste Eintracht-Spiel findet erst wieder am 23. August statt, wenn die Löwen

Zum Auswärtsspiel in der zweiten Liga in Karlsruhe antreten müssen. Im DFB-Pokal geht es drei Tage später dann daheim im Top-Spiel gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart. Sicherlich wird Trainer Backhaus das somit spielfreie kommende Wochenende für ein Testspiel nutzen. Greuther Fürth reist bereits nächsten Sonntag im DFB-Pokal nach Lohne.

 

 

Aufstellung Eintracht Braunschweig:

 

Hoffmann – Frenkert, Köhler, Breunig (85. Jäkel) – Aydin, Heußer, Marie (70. Kaufmann), Di Michele Sanchez  – Tempelmann (85. Polter) – Yardimci (70. Szabo), Conteh (61. Gomez)

Aufstellung Greuther Fürth:

 

Boevink – Dietz, Ziereis, Bjarnason (86. Cabrera) – Dehm, Olesen (85. Srbeny), Itter (74. Consbruch) – Klaus, Green (86. Silla) – Futkeu, Hrgota (74. Higl)

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