Hightech braucht Hochspannung

PRESSEMITTEILUNG

Hightech braucht Hochspannung

Hannover, 21.08.2025 – Sie kennen den Weg und die Wetterprognose – und können sich mittlerweile sogar mit den Mitfahrenden unterhalten: Autos sind heute moderne Computer. Das gilt allerdings auch für ihren Energieverbrauch. Der hat sich seit Anfang der neunziger Jahre kontinuierlich erhöht. Was das für die Starterbatterie bedeutet.

Es ist ein sehr herzliches Willkommen. Bei Annäherung entriegelt sich die Tür. Das Auto erkennt anhand des Schlüssels, wer sich ans Steuer setzt. Sitzposition, Spiegel und Bordcomputer sind bereits startklar, auf dem Display erscheint eine persönliche Begrüßung. Motor an, los geht’s.

Moderne Autos sind Computer auf vier Rädern. Sie kennen die Route, wissen wie das Wetter wird, und können sich sogar mit den Insass:innen unterhalten. Das Problem ist jedoch: Durch immer mehr Technologie im Fahrzeug erhöht sich auch der Energiebedarf. Schon seit Anfang der neunziger Jahre steigt der Stromverbrauch kontinuierlich an.1 Vom Fahrassistenzsystem über Infotainment, Komfortfunktionen und Sicherheitssystemen bis zur Telematik und Over-the-Air-Updates kommen ständig neue Verbraucher hinzu.

Von A wie Anzeigen bis Z wie Zündung

Es beginnt bei der Sicherheit. Beheizte Windschutz- und Heckscheiben sorgen im Winter für klare Sicht – und benötigen etwa 120 Watt. Scheibenwischer benötigen zwischen 80 und 150 Watt. Und selbst moderne Fahrlichter mit LED-Technologie benötigen bis zu 50 Watt. Moderne Infotainmentsysteme mit großen Bildschirmen, Navigationsfunktion und Audioanlagen können zwischen 100 und 300 Watt Energie verbrauchen. Ähnlich ist es bei Fahrassistenzsystemen und Sensoren. Klimaanlagen ziehen bis zu 3.000 Watt – davon aber immerhin nur rund 500 aus der Batterie. Den Rest ziehen sie aus dem Motor. Spitzenreiter ist aber der Anlasser, der zeitweise mehr als 2.500 Watt zusätzlich benötigt.2

All das bedeutet viel Arbeit für den Generator – genauer: für die Lichtmaschine im Verbrenner bzw. den DC/DC-Wandler im Elektroauto. Die Lichtmaschine verwandelt die mechanische Energie des Motors in elektrische Energie – und speist damit die Fahrzeugbatterie. Je mehr Energie ihr dabei abverlangt wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Der DC/DC-Wandler senkt die Spannung der Hochvoltbatterie von typischerweise 400–800 Volt auf 12 Volt für das Bordnetz. Laut ADAC gilt die Faustformel: 100 Watt Dauerlast fordern 0,1 Liter zusätzlichen Kraftstoff, bzw. 0,1 Kilowattstunden Strom je 100 Kilometer. Sind etwa die Heizaggregate für Frontscheibe (800 Watt), Sitz (100 Watt), Lenkrad (50 Watt) und Außenspiegel (40 Watt) aktiv und gleichzeitig lädt das Handy (10 Watt), verteuert sich eine Fahrt von München nach Frankfurt (400 Kilometer) für Benziner um fast 6 Euro bzw. rund 1,25 Euro für Stromer.3

Mehr Energiebedarf, mehr Risiko

Allerdings sind die wenigsten Strecken, die ein Auto zurücklegt, 400 Kilometer lang. Im Schnitt wird ein Pkw in Deutschland 43 Minuten am Tag bewegt, legt dabei zwei Fahrten zurück, die jeweils 15 Kilometer lang sind. Lediglich eine von 100 Fahrten ist länger als 100 km.4 Das bedeutet: Weniger Zeit für die Lichtmaschine, die Batterie zu laden.

Wenn also der Verbrauch steigt, die mechanische Ladekapazität aber gleich bleibt, droht ein Problem: Die Batterie wird sich nach und nach entladen und irgendwann springt das Fahrzeug nicht mehr an. Immerhin ist eine leere Starterbatterie laut ADAC Pannenstatistik seit jeher die häufigste Ursache, warum Autos liegenbleiben. Und je mehr Technologie im Pkw verbaut wird, desto größer wird die Gefahr. Denn Hightech braucht Hochspannung.

Umso wichtiger ist es, den Ladezustand der Fahrzeugbatterie regelmäßig zu überprüfen, sie gegebenenfalls aufzuladen und gründlich zu pflegen. So kann regelmäßiges Laden mit einem intelligenten Ladegerät die Batterie stets bedarfsgerecht instand setzen und die Leistung auch langfristig erhalten. Allerdings spielt dabei das richtige Equipment eine entscheidende Rolle. Der schwedische Ladegerätehersteller CTEK bietet mit dem CS ONE oder dem CT5 TIME TO GO EU gleich zwei leistungsstarke Möglichkeiten.

Ein Problem, zwei Lösungen

Das CS ONE liefert einen höheren Ladestrom und kann dadurch auch große Batterien bis zu 180 Amperestunden laden. Es unterstützt sowohl klassische Blei-Säure- als auch moderne Lithium-Batterien. Die Zusammensetzung erkennt das Gerät automatisch. Es zeigt die restliche Ladezeit per LED-Skala an, schont die Pole beim Laden und verursacht keine Funken, wenn sich die Klemmen berühren. Außerdem lässt sich das CS ONE mit der Smartphone-App steuern – für ein optimales Handling per Smartphone.

Das CT5 TIME TO GO EU ist die preiswertere Alternative. Es verfügt über drei Programme: eins für eine normale Starterbatterie, eins für einen AGM-Akku und eins zur Rekonditionierung. Es passt die Spannung zudem automatisch an die Umgebung an und kann deshalb auch im Winter bei Kälte oder im Sommer bei Hitze wochen- oder monatelang angeschlossen bleiben. Auch zeigt es die benötigte Ladezeit über sechs LED-Leuchten sehr exakt an und gibt Auskunft darüber, ab welchem Ladezustand das Auto gestartet werden kann.

Selbst wenn der Energiebedarf durch modernste Fahrzeugsysteme die Akkukapazität einmal überschreitet, so ist die Batterieleistung mit dem richtigen Equipment schnell wiederhergestellt. Und das Fahrzeug sorgt für das nächste herzliche Willkommen.


https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/endenergieverbrauch-energieeffizienz-des-verkehrs#–2

https://www.varta-automotive.com/de-de/knowledge/articles/article-details/diese-geraete-entladen-die-batterie

https://www.adac.de/ru…verbrauch/

4 https://umwelt-fragen.de/durchschnittliche-autostrecke-in-deutschland/

Veröffentlicht von:

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