Denn die Zeit heilt nicht alle Wunden

„Zeitwunden” ist der Debütroman von Fiona Novale. In diesem Gesellschaftsroman wird ein seit Jahrtausenden aktuelles Thema aufgegriffen: Gewalt gegen Frauen aufgrund ihres Frauseins.

Können Schicksale von Generation zu Generation weitergegeben werden?

Dieser Frage wird im Roman „Zeitwunden“ nachgegangen. Therese ist angehende Historikerin, deren Leben zwischen Südtirol und München spielt. Als sie den Auftrag erhält, über die als Hexe verurteilte Josephine zu recherchieren, ändert sich ihr Leben: Dunkle Dämonen aus der eigenen Familiengeschichte drängen an die Oberfläche. Wunden brechen auf, die die Zeit nicht heilen konnte. Fünfhundert Jahre liegen zwischen Josephine und Therese, und doch verbindet sie ein Thema: Gewalt gegen Frauen. Gewalt, die manchmal offensichtlich, oft aber subtil und gut getarnt ist, und Frauen immer wieder im Treibsand der Zeit verschwinden lässt.

Zeitwunden ist eine gesellschaftliche Spurensuche

Zeitwunden, das sind Wunden, die vor allem Frauen seit Jahrtausenden aufgrund ihres Frauseins zugefügt werden. Es sind Wunden, die nach wie vor schmerzen und bluten, die wie in einer Endlosschleife an die nächste Generation weitergegeben werden. Bis Weiblichkeit akzeptiert und Frausein respektiert wird, scheint es noch immer ein weiter Weg zu sein.

Obwohl wir alle Menschen sind, werden Frauen jeden Tag und in jedem Land diskriminiert, weil sie Frauen sind. Das hat eine lange Tradition in der Menschheitsgeschichte. Dazu gehört auch, dass Frauen und ihre Leistungen immer noch nicht die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen.

In den letzten Jahren wurde viel getan, um dem entgegenzuwirken. Dennoch gibt es weltweit und auch bei uns wieder einen Trend, Frauenrechte einzuschränken. Auch andere Fakten geben zu denken. Fast jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt. Jährlich sterben an die 50.000 Frauen und Mädchen durch die Hand ihres Partners oder eines nahen Familienangehörigen.

Zeitwunden ist im Oktober 2025 bei epubli Berlin erschienen und ist online auf Amazon, Hugendubel, Thalia oder Lehmanns erhältlich.

Die Autorin Fiona Novale

Fiona Novale schreibt über das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Sie greift Themen auf, die Menschen beschäftigen, aber nicht immer angenehm sind. Fiona Novale ist das Pseudonym von Marlene Erschbamer. Sie wurde 1985 in Bozen (Südtirol/Italien) geboren und wuchs in den Dolomiten auf. Nach einem kurzen Abstecher in die Tourismusbranche studierte sie Tibetologie, Soziologie und Philosophie in München. Als promovierte Tibetologin forscht und publiziert sie bis heute. Außerdem ist sie als kreative Schreiberin tätig. Seit 2022 fließt viel Herzblut in ihren Blog erinnermich.eu, mit dem sie Frauen in der Geschichte sichtbar macht. Die Arbeit daran hat sie dazu inspiriert, den Gesellschaftsroman Zeitwunden zu schreiben.

Kontakt:

Marlene Erschbamer alias Fiona Novale

+39 349 77 32 644

fiona.novale@erinnermich.eu

https://fiona-novale.erinnermich.eu

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MusE der Marlene Erschbamer

Eggen Dorf 19
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Ansprechpartner(in): Marlene Erschbamer
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Kreative Ideen wortgewandt in Form gebracht

Meine Stärken liegen darin, Brücken zwischen den Disziplinen zu schlagen, neue Perspektiven einzubringen und Raum für Diskussionen zu schaffen. Durch kreative Wissensvermittlung beleuchte ich gesellschaftliche Themen, die oft übersehen werden, aber unsere Zeit prägen. Meine wichtigsten Werkzeuge sind: Staunen über das scheinbar Selbstverständliche, Offenheit, Lebensfreude.

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