Gute Vorsätze zum Neuen Jahr?

Vorsatz-Fallen und Planungs-Stress vermeidenDie meisten Menschen tun es: Sie planen. Für sich, für die Familie, für den Verein oder im Beruf. Geplant wird der Urlaub, das nächste Fest, am besten die komplette berufliche Karriere und die der Kinder gleich mit. Das klingt nach Stress – und ist es häufig auch.

Praktisch jeder nimmt sich etwas vor. Zum Jahreswechsel insbesondere, aber auch sonst. Vielleicht die Bikini-Figur oder ein Sixpack für den Urlaub, gesünder zu essen, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen oder endlich den Keller zu entrümpeln. Wie das häufig endet, davon können die meisten ein Lied singen. Auch John Lennon konnte das. In einem Song von ihm heißt es: "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen".

Das Lied wurde im November 1980 veröffentlich, in einer Zeit ohne E-Mail, Internet, Smartphone oder soziale Medien. Keine Frage: Ohne zu planen, funktioniert vieles nicht oder nur zufällig. Wie so oft kommt es auch hier auf das richtige Maß an: "Zwar haben wir oft keinen Einfluss auf die äußeren Umstände, aber wir entscheiden selbst, wie wir mit diesen Umständen umgehen – eine starke Tatsache aber bleibt: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und versucht unbewusst, Veränderungen aus dem Wege zu gehen", so Dorothée Remmler-Bellen, Vorstand beim Berufsverband der Präventologinnen und Präventologen in Berlin. Das gilt auch für Veränderungen, die individuell als erstrebenswert eingestuft werden. "Einen Plan oder einen Vorsatz zu fassen, ohne sich über die Hürden auf dem Weg zum Ziel ehrlich Gedanken zu machen, wird meist in einer Enttäuschung enden", so Remmler-Bellen. Resignation kann die Lösung nicht sein, schließlich kennt vermutlich jeder jemanden, der im Stande war, Wesentliches zu ändern oder alte Gewohnheiten über Bord zu werfen. "Veränderungen sind natürlich möglich, entscheidend ist, sich ganz bewusst zu entscheiden, zu prüfen, ob das Ziel auch wirklich attraktiv für uns ist und uns nicht zu viel vorzunehmen, mit kleinen Schritten anzufangen, mit etwas, was uns leicht fällt, und sich bei der Umsetzung auch Unterstützung zu suchen". Etwa bei einer Präventologin oder einem Präventologen. Sie sind Gesundheitsexperten und kennen die "Vorsatz-Fallen", die so gerne zuschnappen und oft Frust zurücklassen. "Oft wird unterschätzt, dass sich schon mit sehr kleinen Veränderungen im Alltag Großes anstoßen lässt. Wer kontinuierlich am Ball bleibt und Ressourcen aktiviert, kann die eigene Gesundheit mit Lust und Freude positiv beeinflussen". Weitere Informationen zu Präventologinnen und Präventologen sowie entsprechende Kontaktdaten finden sich im Internet unter www.praeventologe.de .

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Unser Verband wurde im Jahr 2001 in Hannover gegründet und setzt sich seitdem für Gesundheitsförderung und Prävention und die Interessen der Präventologen und Mitglieder des Berufsverbandes ein. Der Verband versteht sich als lernende Gemeinschaft, die ihr Wirken kontinuierlich reflektiert, um stetige Verbesserungen zu erreichen. Seit mehr als 20 Jahren qualifiziert der Berufsverband erfolgreich Präventologinnen und Präventologen. Hierbei handelt es sich um eine staatlich zugelassene Fernausbildung, die ohne medizinische Vorkenntnisse berufsbegleitend absolviert werden kann.

Präventologen sind Experten der Prävention und Gesundheitsförderung. Sie tragen kompetent und wirksam zur Gesundheitsförderung jedes Einzelnen bei. Die wichtige Aufgabe des Präventologen beinhaltet die gezielte, individuelle Beratung der Menschen über gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen. Er steht für eine ressourcenorientierte, interdisziplinäre, ganzheitliche Haltung in sozialer Verantwortung. Zum Berufsverband der Präventologen gehören Menschen, die ein gesundes Leben in Deutschland ermöglichen und die dafür nötigen Voraussetzungen schaffen oder verbessern wollen. Zum Berufsverband gehören geprüfte Präventologen, Studierende des Fernstudiengan-ges, Angehörige der unterschiedlichen Gesundheits- und Sozialberufe, Unternehmen der Gesundheitswirt-schaft sowie interessierte Einzelpersonen.

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