Netskope-Studie: Legacy-IT für das KI-Zeitalter nicht gerüstet

80 % der IT-Führungskräfte berichten von gestiegenen Erwartungen seitens des Top-Managements in den vergangenen zwölf Monaten – doch nur 38 % halten ihre bestehenden Systeme für vollständig gerüstet, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Netskope (NASDAQ: NTSK), ein führender Anbieter von modernen Sicherheits- und Netzwerklösungen für das Cloud- und KI-Zeitalter, veröffentlicht heute eine neue globale Studie. Diese verdeutlicht, dass nur etwas mehr als ein Drittel (38 %) der befragten Führungskräfte im Bereich Infrastruktur und Betrieb (I&O) der Meinung ist, dass ihre bestehende Infrastruktur den neuen Anforderungen der KI gewachsen ist, und noch weniger (18 %) sind völlig zuversichtlich, dass sie über das Team und das Budget verfügen, um die Erwartungen ihres Unternehmens an Leistung, Ausfallsicherheit und Sicherheit in der KI-Ära zu erfüllen. 

Für die Umfrage wurden weltweit Führungskräfte aus dem Bereich Infrastructure & Operations (I&O) befragt, um herauszufinden, wie eng IT-Aktivitäten mit den übergeordneten Geschäftsstrategien verzahnt sind. Die Ergebnisse zeigen: Um die teils erheblichen operativen Herausforderungen bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur für KI-Anforderungen zu bewältigen, ist eine deutlich bessere Abstimmung zwischen Top-Management und IT-Teams erforderlich.

  • Steigende Erwartungen: Vier von fünf I&O-Führungskräften (80 %) glauben, dass die IT-Infrastruktur ihres Unternehmens eine zentrale Rolle bei der Erreichung der wichtigsten Geschäftsziele spielt. Ebenso viele (80 %) berichten, dass die Erwartungen des Top-Managements in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen sind. 83 % der I&O-Führungskräfte haben das Gefühl, dass der persönliche Erwartungsdruck auf sie deutlich zugenommen hat.
  • Unterschiedliches Rollenverständnis: Fast zwei Drittel (63 %) der Befragten fühlen sich von strategischen Entscheidungsprozessen, die die IT betreffen, weitgehend ausgeschlossen. Jede fünfte Führungskraft (20 %) räumt ein, die Ziele des CEOs oder CIOs nicht klar zu verstehen. 37 % beschreiben ihre Rolle zudem als überwiegend „reaktiv“.
  • Wechselseitige Barrieren: 61 % berichten von Frustration auf Seiten des CEOs, wenn die IT-Infrastruktur nicht transparent oder verständlich genug ist.
  • Unterschiedliche KPI-Prioritäten: Aus Sicht der I&O-Verantwortlichen legt das Top-Management vor allem Wert auf Sicherheit, Transparenz und Kostenkontrolle, während Themen wie Resilienz oder Performance weniger im Fokus stehen. Die Mehrheit der Befragten war der Meinung, dass die Erwartungen der Führungsetage in Bezug auf Performance (55 %), Resilienz (58 %) und Sicherheit (59 %) angesichts der aktuellen Systeme unrealistisch waren. Gleichzeitig sahen sie für sich gerade in den Bereichen Sicherheit und Performance nur begrenzte Einflussmöglichkeiten. 
  • Reaktive Investitionshaltung: 60 % der I&O-Führungskräfte sind der Meinung, dass ihr Unternehmen bei Investitionen in IT-Infrastruktur und -Betrieb einer defensiven „Never-change-a-running-system“-Mentalität gefolgt ist.

Während das Versprechen von Künstlicher Intelligenz die Diskussionen in der C-Suite über digitale Transformation und Wachstum klar dominiert – und maßgeblich dazu beiträgt, dass 65 % der I&O-Führungskräfte die IT-Infrastruktur heute als wichtiger denn je für den Betrieb ihres Unternehmens ansehen –, stand die konkrete KI-Befähigung für I&O-Teams nicht zwangsläufig an erster Stelle. Stattdessen dominierten seit Langem bestehende Herausforderungen die Prioritätenliste: Dazu zählen vor allem die Verbesserung der Sicherheit und Performance von Remote-Access-Technologien (43 %) sowie eine bessere Transparenz der Netzwerkprozesse und -leistung (35 %). Beide Themen rangieren vor Maßnahmen zur Unterstützung der unternehmensweiten KI-Einführung (34 %).

„KI hat den Leistungsdruck auf Unternehmensinfrastrukturen in einem Tempo erhöht, für das bestehende Systeme nie ausgelegt waren. Unsere Studie zeigt, dass diese Belastung durch eine wachsende Kommunikationslücke innerhalb der Organisationen zusätzlich verstärkt wurde. Führungskräfte benötigen klarere Einblicke in die Resilienz und Einsatzbereitschaft ihrer IT-Umgebungen, während I&O-Teams mit begrenzten Ressourcen immer stärker unter Druck stehen, Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten“, kommentiert Mike Anderson, Chief Digital and Information Officer bei Netskope, die Ergebnisse. „Der Weg nach vorn beginnt damit, Infrastrukturentscheidungen in betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu übersetzen. So wird für das Management nachvollziehbar, wie Modernisierung Risiken reduziert, Agilität erhöht und die Grundlage für eine sichere und effektive KI-Nutzung schafft. Wenn IT und C-Suite dieses gemeinsame Verständnis teilen, wird Infrastruktur vom Engpass zum strategischen Wettbewerbsvorteil.“

Die Studie enthält fünf zentrale Empfehlungen für I&O-Führungskräfte, um die Zusammenarbeit mit der C-Suite nachhaltig zu stärken:

  1. Infrastrukturentscheidungen in Geschäftsergebnisse übersetzen: Statt rein technischer Begriffe (etwa „ZTNA-Rollout“) sollten Themen wie Agilität, Risikominimierung und Geschäftsnutzen in den Vordergrund gestellt werden.
  2. Früher und aktiver in die strategische Planung eingebunden sein: So lässt sich eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur von Beginn an mitgestalten.
  3. Für architektonische Einfachheit und Konsolidierung eintreten: Ziel ist es, sich von reaktiven „Notlösungen“ zu lösen und nachhaltige Strukturen zu schaffen.
  4. Kontinuierliche Transparenz für das Top-Management schaffen: Durch klare, verständliche Reports wird die vermeintliche „Black Box“ der IT-Landschaft aufgebrochen.
  5. I&O als Enabler einer sicheren und schnellen KI-Einführung positionieren: Das reduziert Unsicherheiten auf C-Level-Ebene und stärkt Vertrauen in die IT.

Hier steht der Report zum Download bereit.

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Netskope

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Über Netskope
Netskope (NASDAQ: NTSK) ist ein führender Anbieter von modernen Sicherheits- und Netzwerklösungen für das Cloud- und KI-Zeitalter. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen von Sicherheits- und Netzwerkteams, indem es optimierten Zugriff und kontextbasierte Sicherheit in Echtzeit bietet – für Menschen, Geräte und Daten, wo immer sie sich befinden. Tausende von Kunden, darunter mehr als 30 Prozent der Fortune-100-Unternehmen, vertrauen auf die Netskope One-Plattform, die patentierte Zero Trust Engine und das leistungsstarke NewEdge-Netzwerk, um Risiken zu reduzieren und volle Transparenz sowie Kontrolle über Cloud-, SaaS-, Web- und private Anwendungsaktivitäten zu erlangen – ohne Einbußen in Puncto Sicherheit und Leistung. Erfahren Sie mehr auf netskope.com, LinkedIn und Instagram.


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